iPhone 17 oder iPhone 17e: Welche Abstriche muss man machen?

Apples Budget-Smartphone im Vergleich

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Display des iPhone 16e.

Am Montag hat Apple das neue iPhone 17e offiziell vorgestellt. Im Vergleich zum Vorgänger erhält das Budget-Smartphone zahlreiche spannende Verbesserungen, unter anderem mehr Leistung, ein kratzfesteres Display, einen schnelleren Prozessor und endlich auch eine Unterstützung für MagSafe. Wer vor einer Neuanschaffung steht, stellt sich vermutlich auch die Frage: Welche Unterschiede gibt es zwischen dem iPhone 17e und dem iPhone 17? Welche Kompromisse muss man beim günstigeren Modell eingehen? Wir machen den Check.

iPhone 17e ist 250 Euro günstiger als das iPhone 17

Das ausschlaggebende Kriterium ist sicherlich der Preis. Immerhin ist das iPhone 17e bei gleicher Speichergröße von jetzt 256 GB mit 699 Euro deutlich günstiger als das iPhone 17 für 949 Euro. Im Handel ist der Preis des iPhone 17 bei ordentlichen Händlern wie Amazon schon um rund 50 Euro gefallen, bisher aber recht stabil. Der Preisunterschied ist also auf jeden Fall gegeben.


Display und Kamera sind die größten Unterschiede

Das Design des iPhone 17e hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Es gibt weiterhin eine Notch, eine Aussparung am oberen Rand des Displays für Kamera und Face ID. Anders als in den Gerüchten vermutet, hat die Dynamic Island keinen Einzug erhalten. Für den normalen Nutzer dürfte das am Ende des Tages aber keinen merklichen Unterschied machen.

iPhone 17e und iPhone 17 im Vergleich
Das iPhone 17e ist in drei verschiedenen Farben erhältlich

Allerdings muss man beim Display im Vergleich zum iPhone 17 andere Abstriche machen. Das iPhone 17e hat kein Always-On Display, es bleibt im gesperrten Zustand also komplett schwarz. Ebenso muss man auf die ProMotion-Technologie mit 120 Hertz verzichten. Der Bildlauf ist damit nicht ganz so flüssig – auch das merkt man aber im Prinzip erst, wenn man es einmal benutzt hat. In allen anderen Fällen wird sich das Display des 17e vollkommen normal anfühlen.

Wie sieht es bei den Kameras aus? Das iPhone 17e verfügt über die 48 MP Fusion Haupt­kamera und damit über die gleiche Technik wie alle anderen aktuellen Apple-Smartphones. Verzichten muss man auf eine zweite Linse, beim iPhone 17 gibt es noch die 48 MP Fusion Ultra­weit­winkel Kamera. Kein Upgrade gab es für die Frontkamera, die weiterhin 12 Megapixel bietet. Bei allen anderen iPhone 17 Modellen verbaut Apple die Center Stage Frontkamera mit 18 Megapixeln, die wirklich ein großer Schritt nach vorn ist, wenn ihr viele Selfies knipsen möchtet.

Das sind die kleinen Details

Im Vergleich zum iPhone 17 muss man noch auf einige andere Details verzichten. Das sind die wichtigsten Merkmale, die es nur im teureren iPhone 17 gibt:

  • Kamerasteuerung für schnel­leren Zugriff auf Tools für Fotos und Videos
  • Makrofotos
  • Kabelloses Laden bis zu 25 Watt statt 15 Watt
  • 3.000 Nits Spitzenhelligkeit (im Freien)
  • Apple Ultra­breit­band-Chip der 2. Generation
iPhone 17 in Weiß samt Verpackung auf einem Tisch
Das iPhone 17 ist in einigen Details besser ausgestattet.

Darüber hinaus gibt es noch kleinere Details. Das iPhone 17e ist beispielsweise nicht Thread-fähig oder hat einen Grafik-Kern im A19-Chip weniger. Das dürfte für die allermeisten Personen aber keinen Unterschied machen.

Das Fazit: Das iPhone 17e ist eine spannende Alternative

Wenn das Budget eine Rolle spielt, dann ist das iPhone 17e aus meiner Sicht eine absolut interessante Alternative. Ich denke da an Personen wie beispielsweise meinen Vater, der immer noch mit einem iPhone SE der ersten Generation unterwegs ist. Oder eben alle anderen Apple-Nutzer, die derzeit noch ein drei, vier Jahre altes iPhone (oder sogar noch älter) verwenden. Sie bekommen mit dem iPhone 17e ein enormes Upgrade und dank des aktuellen Prozessors eine gewisse Sicherheit für die nächsten fünf oder sechs Jahre. Und das alles für einen Listenpreis von 699 Euro, im Handel kratzen wir vielleicht sogar in einigen Wochen an der 600-Euro-Marke.

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Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 5 Antworten

  1. „Im Vergleich zum Vorgänger erhält das Budget-Smartphone zahlreiche spannende Verbesserungen, …“
    Apple speckt das 16e völlig ab, die Meute regt sich zu recht auf und beim 17e freut man sicht dann über Features, die längst ein Standard sind. Sehr spannend.

    1. Entgegen der ersten Berichte doch kein N1 Chip und damit weiterhin kein UWB.

      Ich meine klar wird nicht jeden interessieren aber das man selbst mit einem 2026 iPhone keine volle Unterstützung für alle Apple Features hat finde ich merkwürdig.
      Der UWB Chip ist nun wirklich kein Premium Feature…

      Also im Vergleich zum 16e ist nur das Displayglas „neuer“, neueres C1X Modem, MagSafe und neuere CPU ?
      Naja beim iPad Air gab es ja auch nur den neueren CPU und das C1X Modem…

      Glaube Apple definiert langsam das Wort Produktpflege neu…
      Samsung und Apple halten es nicht mehr für nötig, kauft ja eh jeder….

      Naja, UWB vll. dann im 18e…

  2. Wenn man Interesse am 17e hat, dürfte man eh von einen iPhone kommen welches kein 120hz Display hat und auch kein Always-On. Entsprechend würde ich da nun nicht sagen man müsse da einen Kompromiss eingehen. Zumal das Always-On Display auch ziemlich überbewertet wird in meinen Augen, habe es bei meinen iPhone damals direkt abgeschaltet, nehme da lieber eine bisschen mehr Laufzeit. Beim 17 Pro hat meine Frau es auch sofort abgeschaltet, denn sie hat es gestört.

    Auch die Ultra-Weitwinkel Kamera ist nicht so wichtig, denn so oft kommt es nicht vor dass man diese braucht, man ist eher in der Fusion Kamera Unterwegs oder in der Tele (wenn man ein Pro Modell hat).

    Alles in allen finde ich persönlich dass es bei den e-Modellen nicht jedes Jahr Upgrade geben muss, sind ja eh nichts anders wie früher die SE und die haben auch nicht jedes Jahr ein Upgrade erhalten.

    1. Stimmt auch wieder, Always-On brauch ich auch nicht.
      Kamera und Dynamic Island ist mir auch egal.
      Das sie sich mit den 60Hz klar von der „teuren“ Linie abgrenzen wollen scheint mir auch logisch.
      Als Alternative auch gern 90Hz…

      MagSafe war überfällig, auch wenn es nicht Qi2.2 mit 25W ist, sind die 15W jetzt besser als die 7.5W ohne Magnetring.

      Aber für den N1 Chip hätte es schon reichen sollen…

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