Für alle, die regelmäßig mit externen Festplatten arbeiten, ist die Suche nach bestimmten Dateien oft mit Aufwand verbunden. Die macOS-App Offline Files (App-Store-Link) bietet hier eine praktische Lösung: Sie indexiert die Metadaten externer Laufwerke lokal und macht sie durchsuchbar – selbst wenn die Platten nicht angeschlossen sind.
Die App wurde vom Berliner Kameramann und Editor Paul Kothe entwickelt, der aus eigenem Bedarf heraus ein Werkzeug schaffen wollte, das den Arbeitsalltag erleichtert. „Wenn man im Schnitt steckt und einen bestimmten Clip braucht, will man nicht drei Platten nacheinander anschließen“, erklärt er. Mit Offline Files lässt sich vorab prüfen, auf welchem Laufwerk sich die gesuchte Datei befindet, bevor man es physisch verbindet.
Beim ersten Anschluss eines externen Laufwerks erfasst die App automatisch Dateinamen, Pfade, Größen sowie Erstellungs- und Änderungsdaten. Diese Informationen werden lokal auf dem Mac gespeichert und bleiben auch offline verfügbar. Schließt ihr die Festplatte später wieder an, aktualisiert sich der Index im Hintergrund. Der letzte Synchronisationszeitpunkt und der verfügbare Speicherplatz werden ebenfalls festgehalten.
Die Suche in Offline Files lässt sich nach Dateityp, Größe, Erstellungs- und Änderungsdatum filtern. Ihr könnt Laufwerke außerdem in Volume Groups zusammenfassen, etwa nach Projekten oder Kunden. Die App erkennt doppelte Dateien über alle indexierten Volumes hinweg und zeigt sie gruppiert nach Größe an. Für einzelne Dateien steht eine Vorschau mit QuickLook-Integration und erweiterten Metadaten bereit.
Zudem lassen sich Notizen zu Volumes hinterlegen und häufig benötigte Dateien als Favoriten markieren. Eine zentrale Übersicht listet alle indexierten Laufwerke mit Status, freiem Speicher und dem Zeitpunkt der letzten Synchronisation auf. Über die Mac-Menüleiste ist ein schneller Zugriff auf die App möglich.
Offline Files arbeitet ausschließlich lokal

Offline Files arbeitet vollständig lokal und überträgt keine Daten an externe Server. Es werden ausschließlich Metadaten gespeichert – die Dateiinhalte selbst bleiben unberührt. Die App ist ein reines Index- und Suchwerkzeug und greift nicht auf die Dateien zu, geschweige denn bearbeitet oder löscht sie. Die App ist im Mac App Store für einmalig 7,99 Euro erhältlich und verzichtet auf ein Abonnementmodell. App-Sprache ist Englisch.

Gibt es so etwas auch für IOS ?
„Die App wurde vom Berliner Kameramann und Editor Paul Kothe entwickelt, der aus eigenem Bedarf heraus ein Werkzeug schaffen wollte, das den Arbeitsalltag erleichtert.“
Heute sagt man „er hat sich von XY inspirieren lassen“. Solche Tools/Apps gibt es schon seit CD/DVD-Zeiten (ca. 2000) und es konnte jeden Datenträger – also auch Platten – auslesen und Verzeichnisse anlegen, die man offline lesen konnte. Wir hatten ein riesiges CD/DVD-Bild- und Soundarchiv und unzählige Backups auf unterschiedlichste Medien, da war das Tool sehr, sehr hilfreich.
Magst du uns auch Namen nennen?
NeoFinder, ehemals CDFinder. Haben wir früher zur Katalogisierung unserer CDs und später DVDs im Unternehmen genutzt.