iRingg: Neue Mac-App der Waltr-Entwickler erlaubt einfachen Klingelton-Transfer auf iOS-Geräte

Wer eigene personalisierte Klingeltöne vom Mac auf iPhone oder iPad schicken will, muss sich zumeist mit iTunes und jeder Menge Hürden herumschlagen. Mit iRingg soll alles einfacher werden.

iRingg Mac 1

Das Entwicklerteam von Softorino ist bekannt für simple und sehr effektive Lösungen in Bezug auf das macOS- und iOS-System. So zählt unter anderem die Mac-App Waltr 2 auch bei mir zum Standard-Repertoire, wenn es darum geht, schnell Musik- und Videodateien vom Rechner auf iPhone oder iPad zu übertragen, ohne Kabel und ohne den mühseligen Umweg über iTunes.

Mit iRingg gibt es nun eine neue Mac- und Windows-App, die sich an Fans von selbsterstellten Klingeltönen für iPhone und iPad richtet. Die Anwendung lässt sich auf der Website der Entwickler kostenlos herunterladen und nach einer Testphase zum Preis von 19,95 USD (ca. 16,20 Euro) in die Vollversion verwandeln.

Die Entwickler versprechen, dass mit iRingg gleichzeitig auch mehr als 100 Millionen Sounds zur Auswahl für einen Klingelton zur Verfügung stehen. Dies ist dank einer Suchfunktion für SoundCloud und YouTube möglich. So kommen auch Mac-User, die über keine lokale Musikbibliothek verfügen, in den Genuss, nach passenden Sounds und Songs zu suchen und diese nach entsprechender Bearbeitung auf das mobile Gerät zu übertragen. Alternativ lässt sich natürlich auch die eigene Musiksammlung verwenden und ein Song per Drag-and-Drop in iRingg einbinden. Im Reiter „For You“ gibt es nach einem Scan der Sammlung zudem Musik-Vorschläge, aus denen sich Klingeltöne generieren lassen können. Nutzt man die Suchfunktion für SoundCloud- und YouTube-Inhalte, sollte man bedenken, dass die daraus entstehenden Töne nur für den Eigenbedarf genutzt werden dürfen, um keine Rechte zu verletzen.

Schneller WLAN-Transfer der Sounds ohne iTunes

iRingg Mac 2

Hat man sich für einen Track entschieden, besteht die Möglichkeit, diesen mittels eines Schiebereglers bequem auf die passende Länge zu trimmen und im Anschluss sogar noch kleine Extras wie ein Intro mit der eigenen Stimme, Effekte oder auch SoundMojis hinzuzufügen. Ist man mit dem fertigen Werk zufrieden, kann der so entstandene Klingelton entweder als m4r-Datei auf dem Mac gespeichert werden, oder auch ein direkter WLAN-Transfer aufs iDevice erfolgen. Letzterer funktioniert binnen Sekunden ohne den Zwischenweg iTunes und lädt den Klingelton direkt am richtigen Platz unter „Einstellungen“ -> „Töne“ in der Liste der Sounds ab. Schneller und bequemer geht es nicht.

Ich habe mittels YouTube-Suchfunktion so auf diese Weise meinen heißgeliebten Löwenzahn-Song problemlos und binnen kürzester Zeit aufs iPhone laden können und bin bisher ziemlich begeistert, wie schnell und problemlos iRingg seinen Dienst verrichtet. Falls auch ihr noch weitere Eindrücke benötigt, könnt ihr euch entweder die Testversion der App laden oder auch einen Blick auf das YouTube-Video, das Josh von Softorino moderiert, werfen.

Kommentare 19 Antworten

  1. Eigentlich ne sinnvolle Anwendung, die Apple aufzeigt wie man es machen könnte, damit nicht der ganze Bus aufsieht, wenn jemand einen Anruf erhält. Die einfachste Art wäre natürlich nich einfach einen Titel auf dem iPhone auswählen, aber einfache Lösungen mag Apple als „Musik“-afiner Konzern nicht.
    Aber 20 Dollar für sowas??? Das ist wirklich total daneben. Aber gut, es gibt immer Abnehmer…

  2. Glaubt denn irgendwer noch ernsthaft das Apple überhaupt ein Interesse daran hat das man sein iPhone irgendwie personalisiert?
    Ob das nun mit Wallpapern oder Klingeltönen oder einer freien Anordnung der Apps/Ordner auf dem Screen zu tun hat?
    Apple ist an der Stelle einfach nur Krank. Muss eine Art Kontrollwahn sein.
    Vermutlich denken die bei Apple das nur die vorgegebenen Möglichkeiten das Gerät ins rechte Licht stellen.
    Programmtechnisch können die das bestimmt, also wollen die das nicht.
    Warum auch immer. Einfach nur Krank was  an der Stellen fabriziert.

  3. Ungeheuerlich das Apple nicht eine simple Möglichkeit per App anbietet um Klingeltöne selbst nach Belieben erzeugen zu können. Ganz schlechte Wirkung auf den Verbraucher.

  4. Klingeltöne erstelle ich mit „Ringer“ für den Mac. Die anschließende Übertragung mittels iTunes stört mich nicht wirklich. Ich ändere schließlich nicht jeden Tag meinen Klingelton.

    Vielmehr würde ich gerne HINWEISTÖNE übertragen können. Das ist meines Erachtens nämlich nur mit „gerooteten“ iOS Geräten möglich.

  5. Mit Garageband kann man Klingeltöne und Hinweistöne problemlos schneiden und über iTunes auf sein Gerät pushen.

    Jeder der einen Mac hat sollte GarageBand als free App auf seinem Rechner haben ?

      1. Vielen Dank für die Anleitung. Die Erstellung ist somit mit Garage Band auch kein Problem. Jedoch bin ich brennend an Heinweistönen interessiert. Diese kann man im App Store runterladen. Sie werden aber auch nur als Klingelton zur Verfügung gestellt.

  6. Tolle und einfache App, in der Testversion kann man 24h lang auch alles nutzen. Wem also die 20€ zu teuer sind muss sich halt beeilen.

    Hab jetzt aber nen generelles Problem mit all meinen Tönen. WIe kriege ich die denn wieder runter vom iPhone?

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