Kindle Scribe: Großer eBook-Reader von Amazon wieder für unter 300 Euro

Mit Eingabestift für Notizen und Anmerkungen

Eine Todo-Liste wird auf dem Kindle Scribe angefertigt

Den größten Kindle von Amazon, ausgestattet mit einem 10,2 Zoll Display und etwa so groß wie ein iPad, gibt es endlich wieder für unter 300 Euro. Nachdem der Kindle Scribe in den letzten zwei Monaten nicht reduziert war und der reguläre Listenpreis ab 369,99 Euro bezahlt werden musste, gibt es jetzt wieder 19 Prozent Rabatt.

Das heißt für euch: Das Basis-Modell mit 16 GB Speicher und dem normalen Eingabestift gibt es bereits für 299 Euro (Amazon-Link). Alternativ könnt ihr auch mehr Speicherplatz oder den Premium-Eingabestift wählen, auch hier gibt es dann 19 Prozent Rabatt auf den Listenpreis.


Auf einen Blick: Das kann der Kindle Scribe

Zunächst einmal bietet der Kindle Scribe alle Funktionen, die ihr auch vom Kindle Paperwhite oder den anderen eBook-Readern von Amazon kennt: Ihr könnt damit Bücher lesen. Dank des großen Displays kann man sogar zwei Buchseiten nebeneinander anzeigen, was eine ziemlich eindrucksvolle Sache ist.

Darüber hinaus kann der Kindle Scribe auch für Notizen und Anmerkungen verwendet werden, was mit dem Eingabestift wirklich sehr gut funktioniert. Dabei kann man nicht nur in Büchern oder PDF-Dateien Zeichnungen einfügen, sondern auch leere Blätter für Notizen verwenden. Hier gibt es etliche Vorlagen von Amazon.

Amazon verbessert die Software fortlaufend

Beim Start vor etwas mehr als einem Jahr war sicherlich noch nicht alles perfekt. Fehlenden Einsatz kann man Amazon aber nicht vorwerfen, denn alleine in den letzte 12 Monaten hat der Kindle Scribe fünf große Software-Updates erhalten, mit denen er neue oder verbesserte Funktionen bekommen hat.

Unter anderem wurde die iOS-App verbessert, so dass ihr Anmerkungen in Büchern auch auf iPhone oder iPad sehen könnt. Richtig praktisch ist das hinzugekommene Lasso-Werkzeug, mit dem man Anmerkungen später noch einfacher und genauer markieren kann. Und wer es ganz klassisch mag, kann mit dem Kindle Scribe mittlerweile auch Screenshots anfertigen.

Natürlich macht das alles den Kindle Scribe nicht zu einem iPad-Ersatz. Der Ansatz ist durch das eInk-Display ja auch ein ganz anderer. Der Kindle Scribe punktet mit seiner langen Akkulaufzeit, dem selbst bei Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbarem Display, dem tollen Schreibgefühl mit dem Eingabestift und den Lese-Funktionen eines Kindle.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Irgendwie schleiche ich ja immer um den Scribe herum und kann mich nicht so recht davon überzeugen, das es den Kauf wirklich wert ist. Zum Lesen habe ich einen Oasis und Notizen kann ich auch wunderbar mit dem iPad Pro + Pencil machen. Und trotzdem ist der Scribe als dediziertes Notebook und vermutlich bessere Schreibgefühl immer wieder verlockend.

  2. Hier fehlen immer noch mindestens Basisfarben. Bereits 16 wären für den Anfang ok, um die meisten Diagramme in PDFs abzudecken.
    Und die neuen eInks haben bereits hunderte. Deswegen lieber die Galeria Versionen abwarten. Ein etwas zäher Markt – habe die Ankunft der Modelle aus Japan schon vor zwei Jahren erwartet.

  3. Ich habe den Kindle Scribe nach dem Kindle DX Graphite ins Herz geschlossen. Endlich wieder ein großer EbookReader. Endlich macht mir das lesen wieder Spaß. Ich hatte lange den 6 Zoll Kindle Reader. Es ist ein Unterschied ob man einen großen oder einen kleinen Reader hat. Und an den E-ink Bildschirm kommt eventuell noch OLED heran. Aber so richtig zum lesen, ist E-Ink unübertroffen. Das in groß. Toll. Ich möchte meinen großen Kindle nicht mehr hergeben.

    1. Das große Display würde mich schon reizen! Wie kompliziert bzw. unkompliziert ist es denn, meine EPUBs aus der Tolino Welt auf den Scribe zu übertragen? Lässt sich das mit einem Rutsch machen?

        1. @nicota
          Herzlichen Dank für die schnelle und schon mal hilfreiche Antwort! Eine Möglichkeit, wie bei Tolino und Konsorten, ein paar EPUBs per PC und USB rüber zu schieben, gibt es dann wohl leider nicht?

          1. Es gibt eine Freeware mit dem Namen Calibre. Das erkennt den Kindle und darüber kann man die EPUB quasi konvertieren und zum Kindle schieben. Nur die Synchronisation mit anderen Kindles oder der App funktionieren damit nicht.

  4. @cubi
    Besten Dank für die Info
    Calibre kenne ich, aber dass ich damit die EPUBs auf einen Rutsch auf den Kindle schieben kann, war mir so nicht bewusst.
    Von daher war Dein Kommentar für mich äußerst hilfreich!

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