Knard: Eine Geschichte von Freundschaft und Heldenmut

Kinder-Apps für iPhone und iPad sind ja teilweise schon sehr umfangreich. Mit Knard wurde am Wochenende ein schickes Buch veröffentlicht.

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Bilderbücher sind eine feine Geschichte und dürfen in keinem Kinderzimmer fehlen. Einen großen Nachteil haben Bücher allerdings: Sie sind klobig und schwer. Für unterwegs darf es also auch durchaus mal eine App für das iPhone oder iPad sein, eine passende Empfehlung liefern wir: Knard (App Store-Link) steht seit wenigen Tagen als Universal-App zum Download bereit und will mit 1,99 Euro bezahlt werden. Dafür bekommt man sämtliche Inhalte, zusätzliche In-App-Käufe sind nicht in der App enthalten.

Knard stammt von einem kleinen Entwickler-Team aus Deutschland und ist in zweijähriger Freizeit-Arbeit entstanden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das digitale Kinderbuch besteht aus über 40 wunderschön gezeichneten Seiten, auf denen ein toller Sprecher eine spannende Geschichte von Freundschaft und Heldenmut vorliest.

Knard ist einfach nur ein digitales Buch – und das ist gut so

Die Geschichte handelt vom kleinen Waldgnom Knard, der sein Tal eines Morgens zerstört vorfindet und sich auf die Suche nach seiner Freundin der Eule macht. Er begegnet Trollen, Rittern und Zauberern, und gewinnt das Vertrauen der Kinder der drei Völker, die ihm ihre Zaubersteine schenken. Mit diesen Steinen tritt Knard dem Unhold entgegen, der sein Tal zerstört hat und der nun auch die drei streitenden Völker selbst bedroht.

Die Bedienung des digitalen Buchs könnte einfacher nicht sein: Mit einem einfachen Fingerwisch nach links oder rechts wechselt man die Seiten, mit einem Wisch nach unten ruft man das Menü auf. Dort kann man nicht nur direkt auf die fünf einzelnen Kapitel zugreifen, sondern auch die Untertitel aktivieren. Auf den einzelnen Seiten selbst gibt es immer wieder kleine interaktive Elemente, laut Entwickler-Informationen über 100 im ganzen Buch.

Uns gefällt Knard vor allem aufgrund der spannenden Geschichte, der wunderschönen Aufmachung und der Tatsache, dass es abgesehen vom Buch selbst keine weiteren Inhalte gibt. Selbst auf Links oder die fast schon obligatorischen Elternbereiche hat der Entwickler von Knard verzichtet. Man bekommt für sein Geld einfach nur ein digitales Buch – nicht mehr, nicht weniger.

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