Im Rahmen der CES in Las Vegas hat LEGO das neue Smart Play System vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der neue LEGO Smart Brick, ein intelligenter Baustein. Begleitet wird er von der Smart Minifigur und den Smart Tags. Wir konnten uns direkt auf der Messe bereits einen ersten Eindruck vom System verschaffen und waren beeindruckt.
Der LEGO Smart Brick im Detail
Es ist mehr als beeindruckend, was LEGO alles in den 2×4 Noppen großen Baustein gepackt hat. Unter anderem einen Beschleunigungssensor, einen Geräuschsensor, einen Farbsensor und einen Lautsprecher. Ebenso kann der Baustein Distanzen erkennen und mit anderen Smart Bricks kommunizieren. Dazu verwendet Lego einen RFID-Reader im Smart Brick sowie RFID-Chips in den Smart Tags (das sind 2×2 Fliesen) und im Oberkörper der Smart Minifigur.
Darüber hinaus sind im LEGO Smart Brick ein Lautsprecher und ein Akku verbaut. Der Akku hält bei einem dauerhaften Betrieb bis zu 45 Minuten durch, wobei das in der Praxis quasi nie passieren dürfte. Im normalen Spielbetrieb dürfte die Akkulaufzeit daher mehr als ausreichend sein. Nach dem Spielen können bis zu zwei Smart Bricks einfach auf der mitgelieferte Ladestation drahtlos geladen werden. Das können Kinder also problemlos selbst machen.
Eine iPhone oder iPad ist für LEGO Smart Play nicht zwingend erforderlich. Es wird aber eine Eltern-App geben, mit der unter anderem die Lautstärke der Steine angepasst werden kann. Auch Firmware-Updates für neue Funktionen und Sets sind möglich.
Erster Eindruck der neuen Star Wars Sets
Zum Start von LEGO Smart Play wird es drei neue Star Wars Sets für Preise zwischen 69,99 und 159,99 Euro geben. Unter anderem einen neuen X-Wing von Luke Skywalker, der natürlich auch mit einem R2D2 kommt. Neben den beiden smarten Miniaturen und einem Smart Brick verfügt dieses Set über insgesamt fünf Smart Tags.

Es war mehr als beeindruckend zu sehen, was der Smart Brick im Zusammenspiel mit dem X-Wing alles anstellen kann. Der Bewegungssensor erkennt schnelle und langsame Bewegungen und liefert die passenden Fluggeräusche. Fliegt ihr einen Looping, beschwert sich R2D2 lautstark über eure Flugkünste. Und betätigt ihr den Abzug, schiebt ihr den Brick vor eine rote Fliese – durch die Farberkennung werden Schussgeräusche der Laserkanonen ausgelöst. Im Kampf gegen den Tie Fighter aus dem anderen Set sind sogar echte Duelle möglich – schließlich können die beiden Smart Bricks aus den beiden Fliegern miteinander kommunizieren.
Zurück am Boden geht der Spaß noch weiter: Das Team am Boden kann den X-Wing auftanken und reparieren, blaue und grüne Steine sorgen hier für die passenden Geräusche. Und wenn ihr Luke, Leia und R2D2 gemeinsam vor den Smart Brick stellt, dann fangen wie von Geisterhand an sich zu unterhalten.
Ein kleiner Blick in die Zukunft
Im Rahmen einer Demo hat uns LEGO auch gezeigt, was in Zukunft alles mit LEGO Smart Play möglich sein wird. So gab es einen Smart Brick in einem LEGO City Polizeiauto, der nicht nur Motorengeräusche abgespielt hat, sondern auch die Reifen quietschen ließ, wenn man schnell um die Kurve düst. Und es geht noch weiter: Setzt sich ein Ganove ans Steuer des Autos, wird die Alarmanlage aktiviert. Wenn der Polizist fährt, gibt es dagegen ein Martinshorn.

Bis zu 31 LEGO Smart Bricks können miteinander kommunizieren, im Kinderzimmer werden wohl eher weniger zum Einsatz kommen. Gezeigt wurde unter anderem eine Art Curling, bei der verschiedenen Smart Bricks in Richtung eines Ziels geschoben wurden – das System erkennt dabei automatisch, wer dem Ziel am nächsten gekommen ist. Und dann war da noch der kleine T-Rex, der sich im Dunkeln fürchtet oder später seinen Geburtstag feiert, wenn die Kerzen auf der Torte ausgepustet werden.
Das alles klingt ziemlich abgedreht, ist aber gar nicht so weit entfernt. Seit mehr als fünf Jahren arbeitet LEGO bereits am Smart Brick, im März werden die ersten drei Sets ausgeliefert. Vorbestellungen sind ab heute auf der LEGO-Webseite möglich. Mich hat die Sache wirklich sehr beeindruckt, aber man muss es einfach selbst in Aktion gesehen haben. Wir werden euch den Spaß daher auch noch einmal in einem exklusiven Video zeigen, schaut also gerne in den nächsten Tagen auf unserem YouTube-Kanal vorbei.


Ich bin immer hin und hergerissen. Auf der einen Seite finde ich es faszinierend was heute alles möglich ist und auf der anderen Seite finde ich, dass es uns auch unserer Fantasie beraubt selber die Geräusche zu machen und ohne passgenau, vorgefertigter Steine einen Flieger oder ein Schiff zu bauen…
Ich bin da ganz bei dir. Wir waren damals echte „Meisterbauer“, wie‘s im LEGO-Film so schön heißt. Wenn ich mich an die Sets von früher erinnere, war es auch möglich mehrere Sachen aus einem Set zu bauen. Das vermisse ich heute öfters. Meinen Kindern ist es egal, da sie es nicht anders kennen, aber ich fand es immer gut, weil es mich angeregt hat etwas anderes als das eigentlich Teil zu erstellen.
Also beeindruckend finde ich das nicht wirklich!
RFID, Gyrosensor, Lautsprecher… alles nicht neu, vielleicht in der Größe vorher noch nicht vorhanden, aber das is für mich nur eine Frage der Zeit! Und dafür mehr als fünf Jahre Entwicklung? Naja…
Das mehr als hässliche Design (vgl. das erste LEGO Star Wars-Set von ‘99) lass ich jetzt mal aussen vor! Wobei: ganz aussen vor lassen kann ich das dann mit Blick auf R2 dann doch nicht! Wer kam auf die hanebüchene Idee, der Figur eine 2×2 Platte vorne dran zu packen??
Aber kommen wir mal zum Sound: in einem Wort – lausig! Die angeblichen Soundeffekte klingen nach allem – nur nicht nach Star Wars! Kein typisches Pew Pew bei den Lasern, das bekannte „Fluggeheule“ des TIE-Fighters hat man gleich weggelassen, der Sound aus dem dritten vorgestellen Set der Mos Eisley Cantina klingt so scheppernd wie es selbst kaputte Kopfhörer nicht hinbekommen! Das man hier kein Lossless Audio erwarten kann und darf ist mir klar, aber hier hat LEGO sich selbst untertroffen! Macht aber nix! Da man bei der Cantina eine Kurbel betätigen muss, damit die Musik spielt und die so laut ist, das alles andere untergeht, fällt das eh nich ins Gewicht! Und um nochmal auf das pew pew zurückzukommen: man muss dafür eine Fliese vorschieben, damit der RFID-Chip von dem „Smartbrick“ ausgelesen werden kann! Also Sets wo man einen Knopf drücken musste für Soundeffekte gab es früher schon (ob von LEGO oder von Drittanbietern nachgerüstet lass ich mal offen ;-)). Was mich aber richtig stört sind zwei Dinge:
Zum einen blinkt das Ding unentwegt! Das nervt! Zum anderen packt LEGO den „Smartbrick“ nicht in jedes Set das also Smartset verkauft wird! Beispiel das Catinaset, das ohne Smartbrick auskommen muss! Es müssen also entweder überteuerte Sets gekauft werden, wie den X-Wing oder den TIE-Fighter oder es muss der Smartbrick einzeln gekauft werden (so wie ich LEGO kenne wahrscheinlich ebenso überteuert!)
Mein FAZIT: Ein Riesen TamTam um wenig Neues und eine noch weniger gelungene Umsetzung! Das einzige was ich dem Set positiv zugute halten kann, ist die Tatsache, das man kein Smartphone oder Handy braucht, um die „Smartbricks“ nutzen zu können! Somit besteht zumindest für zehn Minuten die Chance, das die Geräte mal aus der Hand gelegt werden 😉
👍
Da bin ich komplett bei dir, ich finde es definitiv rein technisch gesehen schon beeindruckend was da so alles in den kleinen Stein reingepackt wurde und anhand dieses Berichtes was dadurch so alles möglich ist. Auf der anderen Seite werden die Kinder entsprechend beraubt was die Fantasie und die Kreativität angeht, komplett egal ob es nun um Geräusche geht oder wie man was so bauen kann.
Das mit dem “beeindruckend” höre Ich nach den ersten Berichten zum ersten Mal.
Kritisches zu Apple, Hue und Lego wirst du von Fabian vermutlich nie lesen, also zu allen wo er ein Blog betreibt. Ist perse auch nicht schlimm dass man über Dinge Blog die man mag aber jeder von uns kennt es dass einen nicht alles zu 100% Gefallt von den bevorzugten Marken und so auch mal eigentlich was Negatives sagt aber hier ist dies irgendwie nicht so, was ich sehr schade finde und daher bin ich auch nur noch auf Appgefahren aber auf den anderen beiden Blogs nicht mehr.
Also beeindruckend finde ich das nicht wirklich!
RFID, Gyrosensor, Lautsprecher… alles nicht neu, vielleicht in der Größe vorher noch nicht vorhanden, aber das is für mich nur eine Frage der Zeit! Und dafür mehr als fünf Jahre Entwicklung? Naja…
Das mehr als hässliche Design (vgl. das erste LEGO Star Wars-Set von
’99) lass ich jetzt mal aussen vor!
Wobei: ganz aussen vor lassen kann ich das dann mit Blick auf R2 dann doch nicht! Wer kam auf die hanebüchene Idee, der Figur eine 2×2 Platte vorne dran zu packen??
Aber kommen wir mal zum Sound: in einem Wort – lausig! Die angeblichen Soundeffekte klingen nach allem – nur nicht nach Star Wars! Kein typisches Pew Pew bei den Lasern, das bekannte „Fluggeheule“ des TIE-Fighters hat man gleich weggelassen, der Sound aus dem dritten vorgestellen Set der Mos Eisley Cantina klingt so scheppernd wie es selbst kaputte Kopfhörer nicht hinbekommen! Das man hier kein Lossless Audio erwarten kann und darf ist mir klar, aber hier hat LEGO sich selbst untertroffen! Macht aber nix! Da man bei der Cantina eine Kurbel betätigen muss, damit die Musik spielt und die so laut ist, das alles andere untergeht, fällt das eh nich ins Gewicht! Und um nochmal auf das pew pew zurückzukommen: man muss dafür eine Fliese vorschieben, damit der RFID-Chip von dem „Smartbrick“ ausgelesen werden kann! Also Sets wo man einen Knopf drücken musste für Soundeffekte gab es früher schon (ob von LEGO oder von Drittanbietern nachgerüstet lass ich mal offen ;-)). Was mich aber richtig stört sind zwei Dinge:
Zum einen blinkt das Ding unentwegt! Das nervt! Zum anderen packt LEGO den „Smartbrick“ nicht in jedes Set das also Smartset verkauft wird! Beispiel das Catinaset, das ohne Smartbrick auskommen muss! Es müssen also entweder überteuerte Sets gekauft werden, wie den X-Wing oder den TIE-Fighter oder es muss der Smartbrick einzeln gekauft werden (so wie ich LEGO kenne wahrscheinlich ebenso überteuert!) Mein FAZIT: Ein Riesen TamTam um wenig Neues und eine noch weniger gelungene Umsetzung! Das einzige was ich dem Set positiv zugute halten kann, ist die Tatsache, das man kein Smartphone oder Handy braucht, um die „Smartbricks“ nutzen zu können! Somit besteht zumindest für zehn Minuten die Chance, das die Geräte mal aus der Hand gelegt werden 😉
Kann es sein das die 3 Sets vom Design her eher für Kinder sind? Irgendwie sieht der Xwing so abgespeckt aus.
Natürlich sind das Sets für Kinder und nicht für Erwachsene. Auch der Smart Brick richtet sich zum aktuellen Zeitpunkt absolut an Kids.
Wieso natürlich? Es gibt viele Erwachsene die Lego toll finden. Mich mit einbezogen. Und ich würde es toll finden wenn es das auch in normalen Sets geben wird momentan aber anscheinend nicht der Fall. Schade.
Heißt du spielst damit und stellst sie nicht ins Regal?
Denn was dieser Brick kann, sind Funktionen fürs spielen und nicht für als Model im Regal stehen.
Man. Natürlich spiele ich nicht so wie Kinder aber finde die Idee trotzdem spannend
Ich weis nicht. Das hat mein Spielzeug in den 80’ern schon gemacht. Zwar kein Lego, aber die selben Funktionen.
Anfangs war ich echt neugierig auf den SmartBrick. Jetzt bin ich doch sehr enttäuscht. Ich hatte gehofft, er interagiert etwas intelligenter und nicht durch die SmartTags erst. Und die Pseudosprachgeräusche fördern Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung gar nicht, im Gegenteil sie werden dadurch eventuell auch noch gehemmt. Bei Themen wie Pokémon hoffe ich wenigstens auf die echten Geräusche der Pokémon. Aber bei der City Reihe hätte ich mir wirklich echt Sprache gewünscht. Und wenn ich dann lese, das bei StarWars nicht mal die echten Geräusche kommen, dann ist das kein Mehrwehrt. Positiv finde ich, dass es endlich mal ohne App auskommt. Aber selbst Züge aus Duplo konnten schon Geräusche abspielen, wenn sie über einen bestimmten Stein gefahren sind.
Damals hatte Lego mal ein tolle Sache mit Lego Boost, leider wurde es nie wirklich weiter entwickelt, obwohl es Potential für die Integration in andere Sets hatte. Find ich persönlich sehr schade, gerade für die ältere Zielgruppe.
Schauen wir mal, wie sich der SmartBrick in Zukunft entwickelt, für mich wären die Pokemonsets dann ein spannender Punkt.
Wenn die Kinder mit Lego anfangen, ist die Sprachliche Entwicklung eh schon entsprechend ausgeprägt. Lego ist ja nichts für Kleinkinder.
Boah, all die Nörgler, die selbst so viel geschafft haben und Madig-Macher hab ich ja gefressen… destruktiv sein liegt dem Deutschen im Blut…
Da kommt jemand und macht etwas der breiten Masse zugänglich und schwupps erscheinen sie auf der Bildfläche…
Einfach mal die Klappe halten und denen, die sich daran erfreuen, nicht einreden, dass das doch alles nichts Neues wäre und sie doch eigentlich Idioten sind… Doch, es ist neu! Oder wo findet man was ähnliches im Spielwarenladen? Und nicht bei Conrad-Elektronik oder anderen Nerd-Stores…
Wovor habt Ihr Angst? Seid Ihr neidisch, weil es das in Eurer Kindheit nicht gab? Denn so klingt es irgendwie… Ich finde es traurig, dass man anderen nicht einfach ihre Freude lässt…
Außerdem kann man trotzdem seiner Fantasie Lauf lassen, oder ist das jetzt nimmer möglich?
Danke. Ich verstehe die kritischen Kommentare hier auch nicht so wirklich. Die meisten von euch dürften den Smart Brick ja noch nicht in der Hand gehabt haben.
Mein Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und ich bin mir absolut sicher, dass er an dem Smart Brick und den Möglichkeiten, die er bietet, sehr viel Spaß haben wird. Vor allem wenn es irgendwann mal mehr Sets geben wird oder sogar die Möglichkeit, den Smart Brick einzeln mit ein paar ausgewählten Smart Tags kombinieren zu können.
Wenn ich mir ansehen, was sonst alles an elektronischem Spielzeug bei Smyths Toys in den Regalen oder im Katalog steht, dann ist der Smart Brick definitiv eine andere Hausnummer.
Vor allem, weil man damit auch selbst Sachen entdecken kann. Der Brick macht ja nun nicht nur 1-2 Aktionen, sondern manche Sachen auch nur, wenn man eine bestimmte Farbe scannt oder mehrere Figuren davor stellt.
Meine erste Gedanke war, wo früher LEGO in die gelbe oder Rest Mülltonne entsorgt wurde, letztendlich nur Plastik, haben wir jetzt Elektroschrott, welches über die Haushaltstonne nicht mehr entsorgt werden darf.
Ein LEGO Stein lebt mehrere Generationen, verbraucht keine Energie, beflügelt Phantasie und erfreut sowie Kinder so auch Erwachsene.
Und wie lange lebt dieses Elektroschrott? So lange bis die Akkus tot sind.
Bei aller Begeisterung, bin ich absolut skeptisch.
Als Kind war ich schon immer etwas neidisch auf die Fischer-Technik Fraktion 😉
Ich freue mich schon auf das Video von „Held der Steine“ 😎
Na den hab ich ja gefressen mit seiner Privatfehde gegen Lego – mal gucken, wo er hier seine „Farbseuche“ findet…
Beeindruckend ist hier vor allem mal wieder der Preis! Der Rest auch in meinen Augen nichts besonderes. Auch mein 8jähriger Sohn, sprach schon von 4+ Sets als er die Teile gesehen hat.