Nachdem das nächste Update des Mac Pro, aktuell gibt es den teuersten Apple-Rechner weiterhin nur mit dem etwas angestauten M2 Ultra-Chip, weiterhin auf sich warten lässt, ist eigentlich der Mac Studio der vermeintlich König im Apple-Land. Aber auch hier gibt es jetzt erstmals einen kleinen Einschnitt.
Den vor fast genau einem Jahr am 5. März 2025 vorgestellten Mac Studio der dritten Generation hat Apple ursprünglich mit bis zu 512 GB Arbeitsspeicher angeboten. Genau diese maximale RAM-Konfiguration ist seit dieser Woche nicht mehr erhältlich, bei 256 GB ist Schluss. „Das Problem ist wahrscheinlich auf globale Lieferengpässe zurückzuführen, die zum großen Teil auf den hohen Speicherbedarf für Server zurückzuführen sind, die KI betreiben“, schreiben die Kollegen von 9to5Mac.
RAM-Upgrade auf 256 GB kostet bereits 2.500 Euro
Günstig wäre der Spaß ohnehin nicht gewesen. Alleine das Upgrade von 96 GB Arbeitsspeicher in der „Basis-Version“ des Mac Studio mit M3 Ultra auf 256 GB lässt sich Apple mit stolzen 2.500 Euro bezahlen. In der maximalen Ausstattung mit 1 TB SSD-Speicher kostet der Mac Studios bereits 9.174 Euro. Mit dem maximalen Speicherplatz von 16 TB steigt der Preis auf wahnwitzige 14.924 Euro.
Klar ist aber auch: Der Mac Studio ist für Profis gemacht, die maximal hohe Ansprüche an ihren Mac stellen. Selbst für ambitionierte Mediengestalter dürfte der Mac mini mit M4 Pro Chip eine gute Wahl sein. Hier liegt der Preis mit den maximal möglichen 64 GB Arbeitsspeicher übrigens bei schon fast überschaubaren 2.699 Euro.
Diese Zeilen entstehen gerade übrigens auf einem Mac Mini mit M1-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher. Ich muss mich ja ein wenig auf den Start mit dem neuen MacBook Neo vorbereiten, das ich ab Mittwoch für euch ausprobieren werde. Ich bin bereits gespannt, wie sich der Office-Alltag damit bewerkstelligen lässt.

Man wer braucht soviel RAM? Check es nicht. Oder ist damit die Festplatte gemeint?