macOS Monterey: Neues OS kommt mit besserer Passwort-Verwaltung

Eingebaute Authentifizierung

Eine kleine, aber nicht unerwähnt bleiben sollende Neuerung in macOS Monterey findet sich in den System-Einstellungen des neuen Betriebssystems. Genau wie iOS 15 und iPadOS 15 soll macOS Monterey in diesem Herbst in der finalen Consumer-Version erscheinen.

Mit macOS Monterey wird die Passwort-Verwaltung weiter optimiert werden, zudem soll auch der hauseigene iCloud-Schlüsselbund weiterentwickelt werden, um Drittanbieter-Dienste wie 1Password oder LastPass ersetzen zu können. Eine der wichtigsten Neuerungen: Der Passwort-Bereich ist in macOS Monterey mit einem eigenen Icon in den Systemeinstellungen zu finden. Dort finden sich alle Passwörter und Logins des iCloud-Schlüsselbundes.


Im aktuellen macOS Big Sur muss man die hinterlegten Passwörter noch in den Einstellungen von Safari ausfindig machen. Auch unter macOS Monterey schlägt das System automatisch Passwörter vor und warnt den User vor kompromittierten Passwörtern. Neu hingegen ist allerdings eine Option, Passwörter importieren und exportieren zu können. So ist der Wechsel zu oder von einem Drittanbieter-Dienst deutlich einfacher möglich.

In macOS Monterey ist zudem eine Authentifizierungs-Funktion integriert worden, die sich auch in iOS/iPadOS 15 finden wird. Mit diesem Feature können Codes für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung direkt im iCloud-Schlüsselbund gespeichert werden, so dass sie sich bei der Anmeldung automatisch ausfüllen lassen. Damit können Apple-User eine eigene Lösung verwenden und sind nicht auf andere 2FA-Dienste wie den Google Authenticator angewiesen.

Das neue macOS Monterey ist gegenwärtig in einer ersten Developer-Betaversion erhältlich. Im Juli soll eine öffentliche Beta des neuen Betriebssystem veröffentlicht werden, ehe dann im Herbst das offizielle Release erfolgen wird.

Fotos: Apple/MacRumors.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Nur mal so weitergedacht:

    Wenn der Passwort-Manager nun nicht mehr in Safari ist, sondern in den Systemeinstellungen, dann könnte der doch demnächst auch Browser-übergreifend funktionieren, oder?

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