Mels Zubehör des Jahres: Der HomePod Mini, das knubbelige kleine Klangwunder

Praktisch und schnell eingebunden

Lange habe ich AirPlay im eigenen Haushalt nicht für notwendig gehalten und seit einigen Jahren ein System mit zwei Soundanlagen von Numan samt angeschlossenen Google Chromecast Audio in meinen eigenen vier Wänden betrieben. Nach einiger Zeit war ich es aber leid, die Geräte immer manuell einzuschalten und auf ihre Betriebsbereitschaft zu warten, gegebenenfalls die Audioquelle auszuwählen und dann über Spotify Musik zu streamen. Apple Music, eigentlich mein favorisierter Musikstreaming-Dienst, unterstützt nämlich kein Google Chromecast (Apple, WARUM?). Mal „eben“ kurz einen Podcast in der ganzen Wohnung anzuschalten oder mal „eben“ das tolle neue Lied zum Kochen auf alle Lautsprecher zu streamen – Fehlanzeige.

Und dann war im Rahmen einiger Rabattaktionen kürzlich Apples HomePod Mini im Angebot zu finden, unter anderem bei Saturn während der Apple Days für 84 Euro. Ich dachte mir, ich gebe dem ganzen eine Chance und kaufe erstmal einen oder zwei der kleinen knubbeligen Lautsprecher und schaue, ob sie mir einen Mehrwert bieten können. Nun ja, mehr müsste ich eigentlich nicht schreiben: Das tun sie. Zweifellos.


Denn bei zwei HomePod Minis blieb es in meiner Wohnung nicht. Dank des immer noch gültigen Saturn-Angebots erstand ich danach gleich zwei weitere weiße Exemplare, so dass ich nun im Wohnzimmer, in der Küche, am Eingang und am Arbeitsplatz mit den Smart Speakern ausgestattet bin. Und ich bin mir sicher, dass vielleicht noch ein bis zwei weitere hinzukommen werden, schließlich ist der Essbereich und das Schlafzimmer noch nicht versorgt.

Die HomePod Minis klingen für ihre Größe wirklich außergewöhnlich gut, verfügen über einen erfreulich warmen Bass und übersteuern auch bei aufgedrehter Lautstärke nicht. Gut, sie sind nicht die lautesten, aber bei insgesamt vier zusammengeschlossenen Knubbel-Speakern kann man im Wohn- und Arbeitsbereich eine ausreichende Beschallung erreichen. 

Einfache Einbindung in ein bestehendes Apple-System

Und bereits nach kurzer Zeit kann ich sagen: Ich möchte meine kleinen HomePod Minis nicht mehr missen. Mal eben in der Küche per Siri einen Timer stellen, beim Ankommen in der Wohnung die präferierte Lichtszene einschalten, oder beim Gammeln auf dem Sofa auf ausgewählten Speakern ein wenig chillige Musik abspielen. Auch Gäste können ohne großes Zutun Inhalte abspielen – wenn der Freund beim Gemüse schneiden seinen Lieblingssong hören möchte, geht das ohne Probleme per Sprachansage. Höre ich einen Podcast, während ich mich in der Wohnung bewege, verpasse ich nichts, weil die gesprochenen Inhalte auf alle Lautsprecher gestreamt werden können. 

Darüber hinaus verfügt der HomePod Mini über so ein praktisches Feature wie Intercom, um Personen in anderen Räumen Sprachnachrichten – ähnlich wie bei einem Walkie-Talkie – senden zu können. Diese Option fällt bei mir unter den Tisch, da ich einen großen offenen Wohnraum habe und nur ich die Wohnung bewohne. Kinder, Partner oder Eltern müssen also per Intercom nicht zum Essen gerufen oder eine zu laute Musikwiedergabe angemahnt werden. Für Familien, WGs oder andere Konstellationen mit mehreren Personen in mehreren Räumen ist diese Funktion jedoch ein echter Mehrwert. 

Auch die Integration der HomePod Minis ins eigene Apple-System geht schnell vonstatten und ist binnen kürzester Zeit über die Home-App erledigt. Danach stehen die Lautsprecher auch für das iPad, das iPhone und mein MacBook am Schreibtisch jederzeit und immer im Bereitschaftsmodus zur Wiedergabe bereit und können je nach Bedarf ausgewählt werden. Beim Abspielen von Musik oder Podcasts habe ich keinerlei Probleme mit Verzögerungen oder asynchronem Sound gehabt.

Mein Zubehör des Jahres ist daher aus meiner Sicht mehr als nur wohlverdient der kleine, aber feine HomePod Mini, der mich zwar erst spät, aber dafür umso mehr begeistern konnte. Die kleinen Klangkugeln mit Siri und AirPlay 2 möchte ich in meinem Apple-Zuhause schon jetzt nicht mehr missen.

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