Minions Paradise: Neues Aufbauspiel von EA ist eine Geldmaschine

Der Hype um die Minions ist weiterhin ungebrochen. Jetzt könnt ihr auch auf iPhone und iPad mit dem kleinen gelben Wesen agieren.

Minions Paradise

Egal bei welchen Produkt: Ist dort ein Minion zu sehen, ist es immer ein Erfolg. Electronic Arts hat sich die Rechte für ein neues Spiel gesichert und schickt mit Minions Paradise (App Store-Link) ein neues Aufbauspiel in den App Store. Der Download ist selbstverständlich kostenlos, 92,2 MB groß und funktioniert ab iOS 8. Natürlich kommt hier das Freemium-Modell zum Einsatz.


Der kleine Phil hat es mal wieder verbockt und gleich ein ganzes Kreuzfahrtschiff versenkt. Damit die anderen Minions ihn wieder lieb haben, möchte er seinen Freunden den Urlaub ihres Lebens bescheren. Er errichtet die Bar namens Tiki Lounge und schenkt Leckereien aus, um seine Freunde glücklich zu machen. Doch die Minions-Familie möchte weiter bespaßt werden und aus diesem Grund ist es eure Aufgabe die Insel aufzubauen, Attraktionen zu erstellen, Früchte zu ernten und weitere Inseln zu erkunden.

Zusammen mit Phil müsst ihr dann verschiedene Aufgaben und Missionen erfüllen. So gilt es eine Paradies-Pinata zu erreichten, einen Gas-Sumpf, ein Waffenarsenal, ein Lager, eine Spinnenwebenfarm und vieles vieles mehr. Damit immer mehr Minions den Weg auf die Inseln finden, müsst ihr euch immer weiter verbessern. Die kleinen gelben Freunde helfen euch dabei neue Rohstoffe herzustellen, seien es Kokosnüsse, Bambus, Skateboards oder ähnliches.

Minions Paradise 1

Alle neuen Gebäude, Erweiterungen und Co. müssen mit Sanddollars bezahlt werden. Dollars bekommt ihr für das Absolvieren von Aufgaben, zudem gibt es noch Dublonen, mit denen sich diverse Aktionen beschleunigen lassen. Denn ein Neubau dauert seine Zeit, auch das Herstellen von Rohstoffen nimmt Zeit in Anspruch. Anfangs sind es noch drei bis vier Minuten, später muss man aber auch mehrere Stunden warten. Für die Art der Spiele leider gang und gäbe.

In-App-Käufe bis zu 90 Euro

Weiterhin müsst ihr neue Insel erkunden und könnt in kleinen Mini-Spielen Rohstoffe gewinnen. So rutscht ihr mit einem Minion zum Beispiel eine Rutsche hinab oder müsst mit einem Krokodil Zähne einsammeln. Die Grafiken sind toll gemacht, auch die Handlungen und Geräusche der Minions werden Minions Paradise zum Erfolg machen. Fans werden blind zuschlagen; wenn die App in den Charts weit oben steht, wird Minions Paradise zum Selbstläufer und wird Electronic Arts massenweise Geld in die Kassen spülen.

In-App-Käufe gibt es für zwei virtuelle Währungen. 99 Euro können für 2800 Dublonen ausgegebenen werden, 62.000 Sanddollars kostet zum Beispiel 79,99 Euro. Natürlich könnt ihr auch ohne Zusätze auskommen, dann müsst ihr aber lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Wenn auch das Freemium-Modell nicht abschreckt, gibt es aber solide Kost mit dem gewissen Flaire der Minions. Phil, der wohl tollpatschigste Minion, ist auf eure Hilfe angewiesen, um eine fantastische Party zu veranstalten und die Insel zum perfekten Ferienziel aufzubauen.

Minions Paradise im Video

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Kommentare 12 Antworten

    1. Naja, unter anderem auch Sache des Maßstabs: wenn ich für x 6 Monate regelmäßig spielen muss, gilt das noch als ohne Echtgeld erreichbar? ?

      1. Definitiv. Mir ist es Wurst wielange ich spiele. Eine Freundin von mir spielt Springfield jetzt seit über einem Jahr ohne ein bisschen Geld bezahlt zu haben und freut sich wie ein kleines Kind, wenn sie wieder ein neues Gebäude bekommt 😀

        1. Man kann es ja als große Motivation sehen und sich dementsprechend ein Bein ab freuen wie deine genannte Freundin. Es gibt aber anscheinend auch nicht wenige, die keine Lust auf Warten haben und dann eben das Portmonee zücken – nicht umsonst gibt es (leider leider) fast nur noch solche Freemium Apps. Die Variante mit der gesteigerten Hürde und dementsprechend größeren Belohnung als Motivation finde ich aber definitiv eine gute Herangehensweise. ???

  1. EA – Echter Abschaum.
    Warum? Weil sich das Minions-Franchise hauptsächlich an Kinder richtet, die hier absichtlich dazu verleitet werden sollen, das Geld der Eltern an EA zu geben.
    Bei Erwachsenen ist noch jeder selbst schuld, wenn man auf den Freemium-Nepp hereinfällt, aber hier ist das echt nur verabscheuungswürdig.

    1. Dann bin ich ein 32 Jahre altes Kind, was sich über jedes Minion-Franchise freut. Sorry, aber gerade was die Minions angeht kann man wohl kaum von einer bestimmten Zielgruppe sprechen.

    2. Was heißt auf Freemium reinfällt.Freemium gibts schon Jahre.Kapiert es endlich und akzeptiert es.Oder einfach mal den Schreibfinger ruhig halten.Diese Freemium Hasser sind ärger als Android Fanboys und Fangirls.

  2. An dem spiele Prinzip finde ich nichts verwerflich, man muss ja auch bedenken der Weg ist das Ziel. Ich bin 32 und spiele seit zwei Jahren so wie ich Lust und Zeit habe Clash auf Clans. Habe noch keinen Cent ausgegeben, bin aber trotzdem sehr weit kommen. Was bringt es mir wenn ich mir alles zurecht kaufe und alles ausgebaut habe? Wo bleibt denn da noch der Spaß?

    Aber richtig hier werden Kinder ganz schön verleitet und die Nerven der Eltern leiden dadurch auch ziemlich?

  3. Ich mag solche Spiele, allerdings bin ich nicht gewillt ständig was zu bezahlen oder lange zu warten, deswegen fallen Freemium-Spiele bei mir einfach komplett durch.

    Leider sind die Zeiten guter Bezahlspiele abgelaufen.

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