Garmin Edge Explore 1000: Was wollt ihr über den GPS-Radcomputer wissen?

In den kommenden Monaten werde ich euch den Garmin Edge Explore 1000 genauer vorstellen. Auch eure Fragen und euer Feedback ist gewünscht.

Garmin Edge Explore 1000

Als der brandneue Garmin Edge Explore 1000 gestern geliefert wurde, musste ich ihn natürlich sofort ausprobieren. Bei der ersten kleinen Ausfahrt mit dem GPS-Fahrradcomputer musste ich bei wirklich eisigen Temperaturen aber feststellen: Die Fahrrad-Saison dürfte sich so langsam dem Ende neigen. Nach einer warmen Dusche und einem heißen Tee war aber klar: Das kleine Teilchen hat ordentlich etwas auf dem Kasten und muss ausführlich vorgestellt werden.

Alle Funktionen in einen Artikel zu packen, wäre wohl kaum möglich. Immerhin kostet der Garmin Edge Explore 1000 mit 449 Euro so viel wie manch ein Smartphone und muss sich auch in Sachen Technik nicht verstecken: GPS, Bluetooth, ANT+ und Offline-Kartenmaterial sind nur einige der spannenden Details, die der Radcomputer zu bieten hat.

Bei meiner ersten kleine Runde war ich sehr beeindruckt vom präzisen Kartenmaterial. Sämtliche Straßen und selbst kleine Radwege sind enthalten – und das für ganz Europa. Die Navigationsanzeige auf dem drei Zoll großen Display werden zudem stets rechtzeitig angezeigt, auch wenn man zuvor vielleicht andere Informationen, wie beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit oder den Kalorienverbrauch, abgelesen hat.

Garmin Edge Explore 1000 sendet Unfall-Benachrichtigungen

Auch wenn die Möglichkeiten wirklich umfangreich sind, unter anderem kann man den Garmin Edge Explore 1000 mit seinem iPhone koppeln und eingehende Anrufe oder SMS anzeigen lassen, ist die Bedienung sehr einfach und selbst mit Smartphone-kompatiblen Handschuhen kein Problem – letztere waren gestern aber auch bitter notwendig.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Garmin Edge Explore 1000 ist definitiv die Unfall-Benachrichtigung. Ist das Gerät mit einem Smartphone gekoppelt und die Funktion aktiviert, erkennt der Fahrradcomputer anhand Geschwindigkeit und Bewegungssensoren, wenn es zu einem Unfall gekommen ist. Nach 30 Sekunden wird dann automatisch ein Notfallkontakt per E-Mail sowie SMS benachrichtigt – inklusive Standort des Radfahrers.

In den kommenden Monaten werde ich den Garmin Edge Explore 1000 weiter testen, um euch im Hinblick auf die Radsaison 2016 bestens zu informieren. Unter anderem stehen Navigation und Routenplanung, Konnektivität mit dem iPhone sowie Sport und Fitness auf meiner Agenda. Solltet ihr spezielle Fragen zum Garmin Edge Explore 1000 und der damit verbundenen Hardware und Software haben, lasst es mich einfach wissen. Zum Start gibt es erst einmal ein kleines Video, das euch den umfangreichen Packungsinhalt näher bringt.

Kommentare 36 Antworten

    1. Spätestens bei der nächsten Ausfahrt über 6 Stunden dürfte es damit nix mehr werden. Kommt mit dem Rennrad schon mal vor. Und das dürfte die Zielgruppe dieses Teils sein.

  1. Ich brauch sowas auch nicht. Mit anständigem Kartenmaterial gehts ohne Schnickschnack, der auch nur Stress macht (Batterie, Bedienung, Diebstahlschutz, Gewicht). Aber sieht nett aus.

    Und das Fahrrad hat das ganze Jahr Saison!!

    1. Weisst….so eine frotzige Antwort kannste Dir auch sparen! Natürlich darf es andere interessieren. Mich halt nur nicht. Dein Meinungsdiktat kannst gerne woanders installieren!

  2. Akkudauertest. Der einzige Punkt der mich überzeugen würde. Wobei das dann immer noch ne Stange Geld ist.
    Ein weiterer Punkt wäre die Frage der Stabilität, die du aber wegen des Geldes sicher nicht in dem Umfang testen möchtest, der mir da im Kopf schwebt 😉

    Ich tendiere zu nem iPhone mit
    – komoot
    – ismooth run
    – einem akkupack
    – meiner Pebble

  3. Mich würde interessieren ob auch andere Funktionen die nichts mit dem Radfahrem zu tun haben vorhanden sind:

    Kann man auch Wegpunkte importieren und sich dahin navigieren lassen? Karten-/Kompassansicht (Geocaching)

    Ist es möglich, eine Strecke aufzuzeichnen und die Daten dann auf den PC zu übertragen, um sie z. B. in die Exif-Daten schreiben zu lassen (externe Software)?

    1. Würde mich auch sehr interessieren ob man den Edge 1000 Explorer mit Wanderkartenmaterial von Garmin füttern kann. Schwanke nämlich zwischen dem Edge und dem GPSmaps 64st von Garmin. Da ich ein Navi für Outdoor-Aktivitäten benötige und ich aber auch täglich mit dem Bike unterwegs bin. Grüße.

      1. Würde oder interessiert es Dich? Mit so ungenauen Äußerungen an fachbezogenen Diskussionen teilzunehmen, ist schon arg. Vielleicht ordnest Dich erst einmal. und grüßen nuja…..früher haben viele gegrüsst. aber heitzutage?

        Nu haste Dein Motzen 😛

        Ontopic: Da Du ja weisst, dass ich das Gerät nicht habe, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Sorry ?? Aber google mal!

  4. Ich habe den Garmin Edge 1000. Der ist eigentlich das gleiche, bloß besser ausgestattet und ohne Unfallbenarichtigung. Dafür aber speziell für Rennrad und MTB.
    Und kann sich auch mit dem Iphone koppeln, Anrufe,SMS anzeigen lassen uuuuund Wetteranzeige uuuuuuuuund Live-Navigation für dritte, die einen bei der Tour live verfolgen können. Garmin ist halt schon top.

  5. Hallo Floro,

    In Sachen Stabilität kann man Garmin nichts nach machen. Bin auch am überlegen ob ich mir eins zulege.
    Ich fahre jetzt schon geraume Zeit mit dem IPhone und Komoot am Lenker rum. Eigentlich ziemlich geil aber Komoot ist im dauertest ziemlich kacke und zudem sind die GPS-Module, welche in Smart-Phons verbaut sind ziemlich unzuverlässig, speziell außerhalb des Netzes. Was in Deutschland ja noch sehr löcherig ist. Den Akkus von Smart-Phones halten im Dauerbetrieb auch nur 5h. Alles sehr unpraktisch für längere Touren.
    Grüße

  6. Rabimmel, was is’n mit dir los. Kommst hier reingeplatzt, schreibst dass du den Edge (obwohl du ihn noch nie getestet hast) nutzlos findest und motzt hier rum. So viel zum Thema Meinungsdiktat.

        1. Also Herr Neunmalklug…geh die Angelegenheit einfach mal chronologisch durch. Dann weisst du wer hier wen angegangen ist. Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen zum Produkt. Also lass die Unterstellungen und such Dir selber eigene Wörter, Du Nachmacher bzw billige Kopie. Ansonsten such mal nach IQ Test im AppStore. So als Tip.

          1. Herr Rabimmel mein Problem mit ihrer Meinung zum Produkt Ist der das mir ihre Meinung nix bringt. Die restlichen Kommentare von ihnen sind in meinen Augen nur persönliche Angriffe gegen andere User. Sie sagen sie nutzen Karten mich interessiert was für Karten bzw. von wem sie nutzen den ich bin von Kompass oder bikeline enttäuscht und suche deswegen Alternativen. Was auch interessant ist welchen Radsport betreiben Sie denn? Verschiedene Radsportarten haben verschiedene Ansprüche an das Kartematerial oder Navigation. Wenn sie das nächste mal diese Information zu Ihrer Meinung hinzufügen könnte man auch mehr damit anfangen. Ich würde mich freuen wenn sie bei ihrer Antwort auf der Sachebene bleiben und nicht persönlich werden. MfG

          2. Ich habe kein Problem damit sachlich zu bleiben, so es denn der Gegenseite ebenfalls gelingt. Mit Verlaub….wenn meine Kommentare Ihnen „nix bringen“, so obliegt es Ihrem Gehirn, diese, für Sie, unwesentlichen Informationen herauszufiltern. Sollte dieses nocht gelingen, empfehle ich einen Arzt der Neurologie. Ich denke, anhand des gewählten Ausdrucks Ihrerseits, das dem nicht vonnöten sein dürfte bei Ihnen.

            Zu Ihrer Frage: Meine Wimpelsammlung am Radl beschränkt sich nicht nur auf die österreichische Länderebene, sondern auch auf die bundesrepublikanische und europäische (Spanien, Frankreich, Slowenien, Kroatien usw usf). Die Kilometerleistung zähle ich nicht mehr. Es dürften aber pro Jahr etwa 8000-10000 gewesen sein – Zähler noch immer fortlaufend.

            Von demher maße ich mir, zugegebenerweise selbstgefällig an, zu sagen, dass solche Dinge wie Navigationsgeräte oder andere elektronische „Hilfsmittel“, wie eingangs erwähnt, nur zusätzlichen Aufforderungscharakter bzw. aber auch Stress mit sich bringen auf den Touren. Wissen Sie, ob sie abends in einer Pension (sprich ind er Nähe einer Steckdose) schlafen auf einer mehrtätigen Tour?

            Meiner Erfahrung nach haben sich gedruckte Karten am besten bewährt. Diese bewegen sich preislich jedoch bei einem knapp 3 stelligem Betrag. Bspw für die Frankreichkarte mit einem Massstab, auf dem selbst Fusswege zu erkennen sind. Das, und nur das, sind NavigationsHILFSmittel für JEDEN Fall. Einen Kompass, ein Lineal, eine Uhr mit noch echten Zeigern. Fertig.

            Sie sehen, es ist durchaus im Rahmen meiner Fähigkeiten, sachlich, ausgiebig und in angemessener Art und Weise Aktionen/Reaktionen zu begegnen. Ich weigere mich jedoch, dieses Niveau aufrecht zu erhalten, wenn das Gegenüber entweder nicht imstande dazu ist oder aber persönliche Angriffe ursächlich für die Wesnsveränderung meinerseits verantwortlich waren. Ich denke, das ist nur gerecht.

            Zu ihrer Frage: Das Produkt ist gut. Ebenfalls würde ich komoot empfehlen, nun, da Sie schon gefragt haben. Allseits gute Fahrt!

          3. Na klar, 10.000km auf’m Fahrrad/anno. Das macht im Durchschnitt 27,39km pro Tag. Du bist so Glaubwürdig wie Deine Kommentare hier.

          4. kannst ja gern mal mitradln. maximum waren mal 180 am tag….soviel zu deinen „rechnungen“. vlt ists ja auch nur der neid, weil du schon mit dem auto zum tschikautomaten fährst…..übrigens lauf ich nebenher auch noch marathon (4 stunden jedoch).

            ps: wenn du probleme hast mit dem vertrauen, dann geh mal zur psychotherapie. das kann sich noch ausarten im leben. stichwort verpasste freundin, risikoärmere berufswahl, oder die aus angst nie angetretene fahrradtour…..usw usf

          5. Du darfst um Entschuldigung bitten!!!
            aber nun echt Deinen Termin beim Psychotherapeuten vereinbaren!
            mach dir einen knoten in das kapuzenband!

  7. Nutze eigentlich das iPhone mit Maps 3D.
    Lade mir oft GPS-Tracks auf das Gerät und fahre diese nach. Bei Rundkursen kann ich da irgendwo einsteigen und einfach der Linie folgen.
    Habe letztens mal ein Teasi one getestet, das war damit aber völlig überfordert. Da bedeutet navigieren der Route vom Anfang bis zum Ende folgen und nicht mittendrin einsteigen. Außerdem quatscht das Ding zuviel.
    Würde mich interessieren ob dies mit dem Garmin funktioniert.

  8. Auch wenn ich eher der Freizeit-Fahrer und Wanderer bin, so würde mich auch ein Vergleich zwischen verschiedenen Geräten wie z.B. dem Ibex von Falk interessieren.
    Wie komfortabel in der Bedienung, Abgleich mit Iphone und Mac … quer einsteigen in eine Route, Feinheiten in der Wegeführung, Extras usw.
    Vorab besten Dank u weiter so

  9. Demichl: das ist alles möglich mit der Freeware basecamp (auch Garmin)
    Schmartin: zum wandern eher nicht geeignet. Man kann aber jede Karte laden. Die Funktionalität ist halt für Radfahrer optimiert.
    DBH: du kannst Routen importieren, Nachfahren und auch mittendrin einsteigen. Die Kiste berechnet jeweils den nächsten Weg zum Startpunkt der Route automatisch. Bei Abweichungen, bzw. bewussten streckenänderungen wird die Route neu berechnet und angepasst.

    1. Das ist mein Problem. Ich will mittendrin einsteigen und dann nicht zum Startpunkt der Route sondern zu meinem Startpunkt fahren. So muss ich am Startpunkt der Route das Gerät neu starten.

  10. ohne Standardakkus ist das Ding für mich wertlos. Wenn du einmal in der Prärie stehst und die Batterie ist leer (warum auch immer), dann hast du echt ein Problem. Ein Satz AA-Akkus habe ich immer für mein Oregon 600 in der Fahrradtasche dabei. Hat mir schon den Arsch gerettet ?

    1. das ist ja eine gossensprache…..bei allem positivem denken. hast keinen anderen ausdruck für deinen allerwertesten gefunden, wenn du ihn hier schon erwähnen musstest? zum glück kenn ich dich nicht in echt! ?

  11. Da zielführende Fragen gefordert wurden:
    Beinhaltet das Kartenpaket auch, teils sehr wichtige, Höhenlinien?
    Ist das Display entspiegelt?
    Wie stellt sich die Montage am Lenker dar? (Lenkerstange oder Lenkersteg? Variabilität vorhanden? Montage bis zu welchem Lenkerrohrdurchmesser?)
    Abmaße des Geräts? (Mitunter wichtig, da noch andere Teile vorhanden sein könnten…Kompass, Lenkerfahrradtasche)
    Gewicht der Apparatur? (Jedes Kilo zählt mitunter)

    Ich hoffe, der Unterhaltung gerecht geworden zu sein. Da ich generell keine Unboxing Videos schaue, gehe ich textseitig davon aus, dass diese Fragen noch zur Beantwortung ausstehen könnten. In diesem Sinne.

  12. Ich fänd’s toll, wenn in eine Rezension des GARMIN auch Vergleiche mit dem BOSCH NYON einfliessen könnten.
    Den besitze ich nämlich und kotze noch heute, nach fast 1 Jahr, über die Kinderkrankheiten ab.

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