Muse Blocks im Video: Die schicken NFC Tags zur Heimautomatisierung

Auch eigene Designs möglich

In der vergangenen Woche habe wir bereit seine ersten Blick auf die neuen Muse Blocks des Berliner Start-Ups Senic geworfen. Heute wollen wir diesen Blick noch etwas vertiefen und euch die schicken NFC Tags nicht nur ein wenig genauer vorstellen, sondern auch in einem kleinen Video präsentieren.

Die Technik hinter den NFC Tags haben wir euch bereits vor ein paar Wochen erklärt. Seit dem Start von iOS 13.1 können die kleinen Chips mit der Siri-Kurzbefehle-App in Automationen integriert werden – Voraussetzung dafür ist aber die Nutzung eines iPhone XS, iPhone XR oder iPhone 11.

Und genau mit der Kurzbefehle-App ist mit NFC Tags so einiges möglich: Man kann nicht nur HomeKit-Geräte steuern, sondern auch viele andere Aktionen durchführen. So lassen sich, auf Wunsch komplett im Hintergrund, auch Web-URLs aufrufen, um beispielsweise eine Aktion bei IFTTT zu starten. So kann man auch Smart Home Geräte steuern, die nicht direkt mit HomeKit kompatibel sind.

Natürlich könnte man die so erstellten Siri-Kurzbefehle auch per Sprache steuern oder direkt auf dem iPhone aktivieren. Oder eben mit einem einfachen NFC Tag, der am Ende des Tages weniger als 1 Euro kostet. Bei den Muse Blocks, die auf Wunsch auch mit einem eigenen Design gefertigt werden können, sehe ich aber auch die Optik als Argument. Nicht umsonst werden sie auf der Hersteller-Webseite als NFC-fähige smarte Kunst betitelt.

Automationen werden direkt auf dem Gerät ausgeführt

Für drei 7 x 7 Zentimeter große und magnetische Muse Blocks mit einem eigenen Design zahlt man aktuell 24 Euro plus 5 Euro Versandkosten. Vom Design und der Verarbeitung her sind die Muse Blocks vergleichbar mit den Foto-Magneten aus der Picmentum-App, hier zahlt man ohne NFC-Funktion für drei „Quixits“ derzeit 27 Euro, also nicht unwesentlich weniger.

Beachten sollte man bei der Einrichtung von Automationen mit der Kurzbefehle-App: Die Aktionen werden auf dem Gerät selbst gespeichert und ausgeführt. Der NFC Tag funktioniert also nicht mit jedem iPhone gleich – was aber auch interessante Möglichkeiten für die Nutzung mit verschiedenen Familienmitgliedern ermöglicht.

Kommentare 5 Antworten

  1. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht. Ein QR- oder Barcode hätte es auch getan und wäre zu viel mehr Geräten kompatibel. Aber das wäre zu einfach und vor allem zu klimafreundlich. Also her mit den umweltunfreundlichen Smartplunder.

    1. Immer wieder toll, wenn das Umweltargument bei den belanglosesten Fällen aufkommt, wenn man sonst nichts zum Kritisieren hat.

      An den tatsächlichen Problemfällen folgt man aber der gewohnten Haltung – „wir haben es schon immer so gemacht“.

    2. Ich verstehe nicht ganz was an einem QR Code einfacher sein soll? Ich muss die KameraApp starten bzw. neuerlich bietet iOS ja eine QR App an, welche ich als Alternative starten kann. Dann scanne ich den Code.
      Im Gegensatz zur hier gezeigten Variante, ich nehme mein Mobiltelefon und halte es wogegen.
      Was ist nun einfacher? Ich tendiere stark zu Variante zwei. Die funktioniert übrigens auch im Dunkeln…

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