Nanoleaf Essentials Bulb: Neue HomeKit-Lampe für nur 19,99 Euro

Bunte Farben und neue Thread-Technologie

Wenn es um smartes Licht geht, sind wir ja normalerweise voll auf Philips Hue eingestellt. Mit Nanoleaf gibt es allerdings ein weiteres Unternehmen, das wir in den vergangenen Jahren für uns entdeckt haben. Nachdem uns zuletzt die Nanoleaf Shapes überzeugen konnten, geht es jetzt mit zwei Essentials weiter. Nanoleaf bringt in den kommenden Wochen eine E27-Lampe und einen Leuchtstreifen heraus. Heute wollen wir einen ersten Blick auf das einzelne Leuchtmittel werfen.

Die Nanoleaf Essentials Bulb ist vor allem preislich interessant. Der Hersteller verlangt nur 19,99 Euro, der Vertrieb wird zum Start über die eigene Webseite und den Apple Online Store laufen. Wenn später dann auch andere Hersteller mitmachen dürfen, könnte sich der Preis noch etwas nach unten orientieren.


Die Nanoleaf Essentials Bulb hat eine ganz besondere Form

Interessant ist die Optik der Nanoleaf Essentials Bulb. Die E27-Lampe ist in Form eines Rhombenikosidodekaeder gestaltet, die Oberfläche besteht also als kleinen Dreiecken, Quadraten und Fünfecken. Das sieht schon schick aus, doch leider ragt immer noch einiges an Plastik aus dem Sockel – im besten Fall versteckt man auch diese smarte Lampe dann doch irgendwie ein wenig im Lampenschirm.

Die Verbindung zum Smart Home erfolgt bei der Nanoleaf Essentials Bulb über Bluetooth. Dabei wird allerdings die neue Thread-Technologie unterstützt, bei der Verwendung mit einem (aktuell nur) HomePod mini können die Thread-Geräte ein eigenes Mesh-Netzwerk herstellen und so die Reichweite und Zuverlässigkeit erhöhen. Auch Eve Systems wird ja einige Geräte mit einem entsprechenden Firmware-Update versorgen.

Die Steuerung per App, Automation oder Sprachbefehl und auch die Thread-Geschichte funktioniert natürlich nur, solange die Nanoleaf-Lampe mit Strom versorgt wird. Schaltet man den Lichtschalter aus und später wieder an, behält die Nanoleaf Essentials Bulb die zuvor eingestellte Farbe und Helligkeit bei. Einstellen lässt sich das Einschaltverhalten bisher aber nicht. Trotzdem lohnt sich ein Blick in die Nanoleaf-App, denn dort kann man Adaptive Lighting aktivieren – damit passt sich die Farbtemperatur automatisch über den Tag hinweg an. Ich gehe davon aus, dass das bald auch direkt über HomeKit möglich sein wird.

Helles weißes Licht und weniger helle Farben

Als durchschnittliche Helligkeit gibt Nanoleaf 806 Lumen an, das ist genau so hell wie eine vergleichbare Philips Hue Lampe. Bei Weißtönen bietet die Essentials Bulb aber sogar bis zu 1.100 Lumen – hier erkennt man auch mit dem bloßen Auge etwas mehr Helligkeit. Mit einer Farbtemperatur von 2.700 bis 6.500 Kelvin ist allerdings nicht ganz so warmweißes Licht möglich wie bei Philips Hue, die sich auf bis 2.000 Kelvin regeln lassen. Ziemlich schwach schneidet das Nanoleaf-Leuchtmittel übrigens bei reinen Farben ab – hier kann es in Sachen Helligkeit definitiv nicht mit Philips Hue mithalten.

Am Ende darf man aber auch eines nicht vergessen: Die Nanoleaf Essentials Bulb kostet rein von der UVP weniger als die Hälfte von dem, was man für eine einzelne Hue-Lampe ausgeben muss. Wobei dieser Vergleich etwas hinkt, denn mit dem riesigen Ökosystem an verschiedenen Lampen, Leuchten und Zubehör Philips Hue noch deutlich mehr bietet. Wenn ihr allerdings nur eine einzelne HomeKit-Lampe sucht und damit leben könnt, das bunte Farbe nicht ganz so hell leuchten, bekommt ihr mit der Nanoleaf Essentials Bulb ein günstiges und gutes Produkt geboten.

Sobald sich die Nanoleaf Essentials Bulb unkompliziert in Deutschland bestellen lässt, melden wir uns natürlich noch einmal bei euch.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Für mich bleibt immer noch Philips (Signify) Hue das Mittel der Wahl, alleine weil ich über die Bewegungssensoren sehr viele Regelmöglichkeiten habe, vor allem auch mit der Spitzen App iConnectHue, da kommt der lahme HomeKit Support von Apple in Lichtjahren nicht hinterher.

  2. Das klingt interessant. Sieht so aus, als wäre endlich ein höherwertiges HomeKit Leuchtmittel in einem Preisbereich angekommen, wo ich als Käufer nicht das Gefühl habe, verar***t zu werden, wie bei Phil***.
    Zusammen mit dem HomePod Mini bestimmt eine gute Sache.

  3. Danke für Deinen interessanten Test. Leider kann man das Einschaltverhalten wohl nicht anpassen. Das ist ein großer Vorteil der Hue. Habe trotzdem fast alles auf LIFX umgestellt. WLAN hab ich im ganze Haus. Das Zigbee-Mesh ist bei mir nicht so gut, weil ich die Lampen über echte Lichtschalter schalte.

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