Paprika: Umfangreiche Rezeptsammlung mit Import- und iCloud-Funktionen

In vielen Haushalten dürfte ein handgeschriebenes Rezeptbuch mit traditionellen Zusammenstellungen aus Muttis Küche im Schrank stehen.

Wer es aber gerne etwas moderner mag, und zudem oft auf Rezepte aus Internetportalen zurückgreift, sollte sich einmal genauer mit der App Paprika beschäftigen, einem Rezept-Manager, der viele nützliche Funktionen vereint und mit arbeitserleichternden Optionen daher kommt. Erhältlich ist Paprika in einer Variante für den Mac (Mac Store-Link), die für 17,99 Euro geladen werden kann, als auch für iOS-Devices für das iPhone (App Store-Link) und das iPad (App Store-Link), die jeweils mit 4,49 Euro zu Buche schlagen.

Sicherlich sind diese Anschaffungskosten nicht gerade gering, und so fragt man sich berechtigterweise, wo hier Vorteile gegenüber anderen Rezept-Apps bestehen. Zunächst einmal sollte man betonen, dass es sich bei Paprika um einen Rezept-Manager handelt, der mit eigenen Lieblingsgerichten gefüllt werden soll. Wer hingegen eine umfangreiche Rezeptsammlung mit Zubereitungshilfen sucht, sollte sich beliebte Applikationen wie Rezepte oder Das Foto-Kochbuch ansehen.

Um alle Funktionen von Paprika hinreichend nutzen zu können, ist es zunächst notwendig, einen Account innerhalb der App einzurichten. Dafür ist nur eine beliebige E-Mail-Adresse sowie ein Passwort notwendig. In meinem Fall gab es nicht einmal eine Bestätigungs-E-Mail, in der ein Link angeklickt werden musste – alles funktionierte sofort und ohne Probleme.

Einer der Gründe, warum man einen Account erstellen sollte, ist die integrierte iCloud-Synchronisation, mit der alle Apps, sowohl die iOS-Varianten als auch die Mac-Version, jederzeit auf dem gleichen Stand sind. Rezepte lassen sich dabei sowohl manuell als auch über eine sehr hilfreiche Import-Funktion in die App eintragen. Dabei stehen bereits einige Kategorien bereit, es lassen sich aber auch einene anlegen, beispielsweise für Suppen, Vorspeisen, Hauptgerichte, Backwaren oder Getränke.

Die Import-Funktion ist wirklich einer der großen Vorteile von Paprika: Über einen integrierten Browser lassen sich beliebige Rezeptportale im Internet aufsuchen, und dort angezeigte Gerichte über einen „Rezept speichern“-Button in die App integrieren. Bei meinen Tests mit dem bekannten chefkoch.de-Portal ließen sich meine Rezepte schnell und problemlos sogar mit Bild in Paprika integrieren.

Doch mit dieser Funktion ist es nicht genug: Paprika bietet außerdem eine Möglichkeit, eine eigene Einkaufsliste anzulegen, damit man beim nächsten Besuch im Supermarkt gerüstet ist. Zutaten lassen sich direkt aus den Rezepten übernehmen, und auch bei Bedarf vorab entfernen – sehr empfehlenswert, wenn man noch einige Zutaten im eigenen Schrank auf Lager hat.

Alle drei Paprika-Apps verfügen außerdem über eine Mahlzeiten-Liste, mit der sich tägliche Kochaktionen planen lassen. Montags zum Abendessen Bami Goreng, Dienstag Spaghetti Carbonara zum Mittagessen? All diese Überlegungen lassen sich mit Paprika vereinen: Die Listen in Tages- oder Wochenansicht können sogar per Mail verschickt werden.

Sicherlich ist Paprika keine kostengünstige Möglichkeit, eigene und vorgefertigte Rezepte geräteübergreifend zu organisieren. Trotzdem überzeugt die App sowohl auf dem Mac als auch auf den iDevices mit einer modernen, übersichtlichen Ansicht, und punktet mit tollen Synchronisations- und Importfunktionen. Letztlich ist es am Nutzer selbst, zu entscheiden, ob Paprika sein Geld wert ist oder nicht.

Kommentare 5 Antworten

  1. Ich finde Handy Cookbook viel besser. Ist auch in Deutsch, sehr umfangreich und man kann die Rezepte speichern wo man will, Dropbox, SkyDrive, Google Drive….

  2. Ich habe Paprika und Handy Cookbook ausprobiert und favorisiere ganz klar Paprika.
    Da ich jeden Tag koche und gerne regelmäßig neue Rezepte ausprobiere ist Paprika der perfekte Begleiter um meine Sammlung zu erweitern und kategorisieren. Es sind reichlich weltweit bekannter Webseiten hinterlegt und auch eigene wie lecker.de lassen sich prima integrieren.
    Meine Frau und ich nutzen denselben Paprika Account an zwei iPads, wodurch wir uns gegenseitig mit Ideen und Rezepten befruchten können.

  3. Ich habe mir die Version für MAC und fürs iPad geholt und bin total begeistert! Rezepte auf dem MAC schreiben und schwups – sind sie sofort auch auf dem iPad ohne Probleme. Vielen Dank liebes Team für die Super Empfehlung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de