Puzzle, Platformer & Geschicklichkeit: 99 Cent für Kubot sind sehr gut angelegt

Bereits nach den ersten paar Leveln hat mich Kubot an mein iPhone gefesselt. Für 99 Cent macht ihr hier ganz bestimmt nichts verkehrt.

Kubot 1

Muss es immer grandiose 3D-Grafik sein? Nein, ganz sicher nicht. Dass man auch mit einfachen Mitteln ein tolles Spiel in den App Store bringen kann, zeigt Marios Michalakos: Er hat Kubot (App Store-Link) für iPhone und iPad entwickelt und verkauft es ab sofort für nur 99 Cent. Die Universal-App ist diese Woche im App Store erschienen und hat mich sofort begeistern können.


Der Einstieg in das Spiel fällt durchaus etwas ungewohnt aus. Man landet ohne Umwege in einem nicht unbedingt hübsch gestalteten Menü und nach einem Fingertipp auf den richtigen Button im ersten Level. Auch dort hat man zunächst keine Ahnung, was man überhaupt tun soll. Es gibt keine Erklärung, keine Einführung, keine Texte. Solange man kein appgefahren-Leser ist und diesen Artikel liest, ist man auf sich selbst gestellt.

Dei Regeln in Kubot sind aber schnell erklärt: Farbige Blöcke müssen mit einem kleinen Ball auf die farblichen Markierung geschoben werden. Den Ball steuert man über zwei Pfeile am linken Bildschirmrand und einen unsichtbaren Button am rechten Bildschirmrand, mit dem man den Ball springen lassen kann.

Kubot punktet mit kleinen, kniffligen Rätseln

Was in den ersten Leveln noch relativ einfach ist, entwickelt sich schnell zu einer echten Herausforderung. Die Steine müssen dann in der richtigen Reihenfolge verschoben werden. Oftmals muss man einen Block auch erst so bewegen, dass er bei der Lösung des Rätsels hilft, bevor man ihn an die endgültige Position verschiebt.

Richtig spannend wird Kubot dann ab der zweiten Welt, denn hier kommt erstmals ein neues Objekt zum Einsatz: Der Gravitations-Umkehr-Schalter. Sobald der Ball oder ein Block damit in Berührung kommt, wird die Schwerkraft für dieses Objekt umgekehrt. Das kann in vielen Fällen nützlich, manchmal aber auch sehr hinderlich sein.

Kubot 2

In der zweiten und dritten Welt hat der Entwickler wohl noch einige andere Überraschungen eingebaut, soweit habe ich es bisher aber nicht geschafft. Unter anderem wird man auch das komplette Level kippen oder drehen können. Mir macht Kubot jedenfalls so viel Spaß, dass ich das spätestens am Wochenende selbst herausfinden werden.

Kubot macht viel Spaß, kostet nur 99 Cent und verzichtet auf In-App-Käufe. Dass das Menü nicht sonderlich schick gestaltet ist, möchte ich dem Entwickler an dieser Stelle wirklich nicht ankreiden. Wenn man überhaupt Kritik äußern möchte, dann vielleicht aufgrund der Tatsache, dass Kubot lediglich 36 Level bietet. Im Vergleich dazu ist ein Besuch im Kino oder ein Bier in der Kneipe aber deutlich teurer – und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass der Entwickler sein Spiel bei entsprechendem Erfolg weiter ausbaut.

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