Rinka: Kleines Geschicklichkeits-Spiel mit träger Steuerung und vielen Werbebannern

Generell ist ja an kostenlosen Spielen, die sich über Werbung finanzieren, nichts auszusetzen. Aber Rinka übertreibt es ein wenig.

RinkaRinka (App Store-Link), eine Universal-App für iPhone und iPad, lässt sich kostenlos aus dem deutschen App Store herunterladen und benötigt zur Installation neben etwa 61 MB an freiem Speicherplatz auch mindestens iOS 6.0 oder neuer. Eine deutsche Lokalisierung ist bisher nicht gegeben, dafür wurde das Spiel aber bereits an das iPhone 6 angepasst.


In Rinka ist es die Aufgabe des Spielers, eine leuchtende Kugel mit Hilfe von einfachen Fingertipps durch eine unwegsame, düstere Umgebung zu navigieren. Tippt man mit dem Finger auf das Display und lässt ihn dort ruhen, steigt die Kugel aufwärts, nimmt man den Finger vom Screen, sinkt sie langsam nach unten.

Auf diese Weise heißt es, Hindernissen auszuweichen und auf dem Weg möglichst viele weitere Lichtkugeln einzusammeln. Letztere dienen nämlich als Energie und beleuchten den Weg – ist die Lichtenergie verbraucht, versinkt die Lichtkugel nahezu in Dunkelheit. Stößt man mit einem Hindernis zusammen, ist die Partie beendet, und es werden die bisher eingesammelten kleinen Kugeln für die Game Center Highscore-Liste gezählt.

Rinka ist überladen mit Werbebannern und -videos

Den Hindernissen auszuweichen gestaltet sich aufgrund der sehr trägen und in vielen Fällen auch höchst unberechenbaren Steuerung oft problematisch. Manchmal hat man sogar das Gefühl eines Lags bzw. kurzen Ruckelns, das die Navigation zusätzlich erschwert – und das sogar auf einem aktuellen Gerät, einem iPad Air 2.

Weiterhin sorgen auch stetige Werbebanner, die nicht nur den Spielbildschirm am unteren Rand belagern, sondern auch zwischen jeder Partie entweder als Banner oder gleich als mehrsekündiges Vollbild-Video eingeblendet werden, für Unmut. Eine Möglichkeit, sich durch einen kleinen In-App-Kauf von der nervigen Werbung zu befreien, haben die Entwickler von Rinka leider nicht eingebaut. So ist man in Kombination mit der bisweilen unberechenbaren Steuerung schon nach kurzer Zeit so frustriert, dass das Spiel den Weg über den „x“-Button in die ewigen Jagdgründe des iOS-Systems antritt.

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Kommentare 24 Antworten

    1. Ich wollts grad sagen.
      Mel kannst du bitte aufhören immer in der Überschrift gleich nen negativen Touch zu verbreiten.Viele lesen ab dann gar nicht weiter oder öffnen die News eventuell gar nicht.Guck dir mal andere Spieleseiten an,da kannst dir einiges abgucken.
      Hinweisen kann man immer noch im Text.Ihr wollt doch auch das die Leute eure Artikel ganz lesen oder?

      1. Tut mir so leid, dass ich dir schon mit einer Überschrift den Tag vermiesen kann. Wenn ein Spiel nichts taugt, ist es meiner bescheidenen Meinung nach besser, diese Tatsache gleich in der Headline zu nennen und somit Nutzer davor zu bewahren, einen unnützen Download zu tätigen. Wer es trotzdem versuchen und sich eine eigene Meinung dazu bilden will, bitteschön – dafür gibt es ja den Link zum App Store. Andere User werfen uns vor, wir wären weichgespült und unkritisch – äußert man deutliche, und in diesem Fall wirklich berechtigte Kritik, ist es auch wieder falsch. Aber du findest ja sowieso an jedem meiner Artikel etwas auszusetzen, von daher… who cares.

        1. Man kann es eben nicht jedem recht machen und Frau leider auch nicht^^
          Ich persönlich würde es schöner finden, wenn ihr euch mehr in der Mitte bewegen würdet, sprich neutral seid!
          Letztendes ist es aber immer noch eine Frage des Lesers ob
          A) er den Artikel liest (und zwar weil ihn das Thema interessiert und nicht weil er sich von der Überschrift leiten lässt)
          und
          B) ob er sich das Spiel lädt, denn nur weil es den Jungs und Mädels von appgefahren nicht gefällt oder bestimmte Aspekte ihnen sauer aufstossen, heißt das noch lange nicht das es beim Leser genauso ist.
          Denn letzten Endes verstehe ich diesen Blog nur als Entscheidungshilfe und nicht als Vorgaben wie es einige hier wohl verstehen!
          Abschließend môchte ich sagen das alle bei appgefahren einen tollen Job machen (was man auch an der neuen App sieht und an den täglichen, vielen Berichten). Macht weiter so und lasst euch nich unterkriegen.
          Haters gonna hate, Potatoes gonna potate!

      2. @ Gerry26

        Das geht mir jetzt auch zu weit.

        Da ich mir von den Autoren kritische Artikel wünsche, freut es mich, zu sehen, dass es hier und da dann doch umgesetzt wird. Mel legt einen durchweg angenehmen und, soweit es geht, objektiven Schreibstil vor. Das ist nicht immer der Fall aber sie geht in die richtige Richtung. Gerade wegen der Überschrift bin ich bei diesem Artikel gelandet. Je nach Autor, nehme ich das dann auch ernst.

  1. Also ich habe mal in der Schule gelernt (ein paar Jahre her), dass eine Überschrift das Folgende in einem möglichst prägnanten Satz zusammenfasst. Nach Gerrys Logik dürfe die Bildzeitung eigentlich nur aus Überschriften bestehen. Ich finde es ganz okay, jeder kann für sich entscheiden, ob er den Artikel lesen will oder nicht. Da ich mich z. B. kaum für Spiele interessiere, kann ich mit einem Blick erkennen, ob sich das tiefere Einsteigen in den Artikel für mich lohnt. Den Redakteuren Vorschriften machen zu wollen „Mel, kannst Du mal bitte aufhören…“ wie sie ihre Artikel verfassen, finde ich zumindest deplatziert. Jeder, der es vermeintlich besser kann, steht es frei einen eigenen Blog in die Welt zu setzen.

  2. Ich habe in keinem Blog schon einmal erlebt, daß der Autor derart zurückkeilt und dabei persönlich wird, wie es Frau Tönies hier schon wiederholt getan hat. Das ist ein absolutes Unding. Wenn sie nicht sachlich bleiben kann sollte sie etwas anderes machen. Die beiden Männer sollten ihr das mal in Freundschaft sagen!

    1. Ich werde ganz sicher nicht schnell persönlich und verkneife mir so manche Antwort. Aber auch wir als Autoren müssen uns von Nutzern – insbesondere solche, die uns selbst schon wiederholt persönlich angegriffen haben – nicht alles gefallen lassen.

      1. Also falls ich damit gemeint bin,dann möchte ich nur sagen das ich nichts gegen eine Person habe.Das steht mir gar nicht zu.Ich kritisiere nur den Schreibstil.Den könnte man ja (falls man überhaupt Bock hat) ein bißchen neutraler angehen.Speziell die Headline.Ist doch wahrlich nicht zuviel verlangt oder?Man kanns nicht allen recht machen schon klar.Aber wenn es sogar anderen Leuten hier auffällt..
        Ps:Mel ich werde nie gegen dich als Person urteilen.Aber ich hoffe ich darf meine Meinung zu deinen Artikeln abgeben.Peace✋

        1. Gerry, wer zwingt dich denn, den Artikel zu lesen? Ich denke, dass es die Aufgabe eines Autors ist, die Leser zu informieren. Das so etwas immer subjektiv ist, ist klar. Und wenn Mel das Spiel nicht gefällt, dann soll sie das auch so sagen. Du tust es ja genauso, oder?

          1. Sorry Bernhard aber „wer zwingt dich..“ ist so ein nichtssagendes Argument.Ich mein wer zwingt mich in die Arbeit zu gehen,wer zwingt mich einkaufen zu gehen,wer zwingt mich zu telefonieren..etc etc etc.
            Ich denke Mel weiß worums geht.Thema Ende.

    2. Ich hab hier bisher nur mitgelesen und beobachtet. Aber was Sahneschnitto schreibt, stimmt. Die Autorin mit Namen Mel ist schnippisch gegenüber ihrer „Kundschaft“, antwortet mit gewisser Arroganz. Das bin ich von Apfelpage oder iFun nicht gewohnt. Da behandelt man Leser nicht so von oben herab.

  3. Ich finde es immer wieder spannend, wie man mit übertriebener Werbung versucht, den IAP für Werbefreiheit zu „erzwingen“. Bei mir sorgt sowas nur dafür, dass der Programmierer bzw. Vertreiber des Spieles auf einer schwarzen Liste landet und ich nachfolgende Apps aus gleichem Hause dann meide.

      1. Das war ein eher allgemeiner Kommentar. 😉 meist wird sowas ja nachgereicht, wenn es nicht von Anfang an vorhanden ist. Wäre aber ein Grund mehr, das Spiel nicht zu installieren…

  4. Wahrscheinlich ist es lukrativer, Werbung einzublenden (die dann per „view“ oder „click“ Geld in die Kasse spült), statt per Einmahlzahlung (also per InApp-Kauf) mit der App Geld zu verdienen. Hoffentlich verwerfen die anderen Entwickler diese Idee und führen das nicht noch weiter aus (zB mit 10 Edelsteine/Goldmünzen/InAppWährung) für 1/3/7 Stunden/Tage/ Wochen werbefrei

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