Snapfriends: Instagram-ähnliche Community für Portrait-Bilder

Heute Nachmittag hat uns Leo auf eine Neuerscheinung aus dem App Store aufmerksam gemacht. Das kostenlose Snapfriends haben wir uns genauer angesehen.

Snapfriends (App Store-Link) steht seit heute zum Download bereit und kann zum Start kostenlos geladen werden. Es handelt sich um ein Instagram-ähnliches Werkzeug, das sich allerdings auf Gesichter konzentriert. Folglich kann man in der iPhone-Applikation auch nur Bilder mit der Front-Kamera knipsen.


Eine kleine Hürde gibt es gleich zu Beginn: Um die App nutzen zu können, muss man sich per Facebook oder Twitter verbinden. Für die Social-Media-Zielgruppe, die mit Hilfe der App neue Profilfotos erstellen kann, sollte das aber keine große Hürde sein. Aber was genau kann man mit Snapfriends überhaupt machen?

Im besten Fall fotografiert man sein Gesicht. Das war natürlich nicht alles: In einer Live-Ansicht kann man das aktuelle Bild mit verschiedenen Filtern und Effekten versehen, auch Bilderrahmen oder ein 4-in-1-Foto sind möglich. Inklusive einer optionalen Auslöseverzögerung von drei Sekunden sollte es so möglich sein, ein vernünftiges Portrait zu erstellen.

Im Anschluss kann man das Foto direkt teilen. Entweder man lädt es auf Facebook oder Twitter, um es dort als Profilbild zu verwenden, auch ein Export per Mail oder in die iPhone-Bibliothek sind möglich. Außerdem kann man sein Portrait an die Snapfriends-Community senden und dort mit anderen Nutzern der App teilen, die das Bild wiederum mit einem Herz bewerten können – weitere Interaktionsmöglichkeiten mit den anderen Nutzern gibt es bisher nicht. Klasse dagegen: Man kann sofort sehen, mit welchem Filter das Foto gemacht wurde und den gleichen Effekt sofort selbst verwenden.

Zum Start der App stehen 25 kostenlose Filter zur Verfügung, 25 weitere kann man sich für 89 Cent freischalten – das ist ein faires Angebot, um die Entwickler zu unterstützen. Richtig freuen würden wir uns über weitere Erweiterungs-Pakete, wie wäre es zum Beispiel mit Verzerr-Effekten, die Mac-Nutzer schon aus PhotoBooth kennen? Es ist jedenfalls reichlich Potenzial vorhanden, das die Entwickler nur noch ausschöpfen müssen.

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