SonicWeb: Beliebtes Internetradio mit Schnitt-Funktion auf dem Mac

SonicWeb ist ein etwas anderes Internetradio: Es zeichnet mehrere Streams gleichzeitig auf und bietet dem Nutzer die Wahl zwischen verschiedenen Liedern.

SonicWebBereits im Oktober 2012 haben wir euch SonicWeb für iPhone und iPad vorgestellt. Auch wenn es in diesem Jahr noch keine Aktualisierung gab, erfreut sich die Universal-App großer Beliebtheit – immerhin gibt es eine durchschnittliche Wertung von vollen fünf Sternen. Entwickler Patrick Dehne hat SonicWeb (Mac Store-Link) nun auch für Apple-Computer veröffentlicht.

Der Kostenpunkt: 5,99 Euro. Das klingt für ein einfaches Internet-Radio, das man ohne Probleme auch kostenlos empfangen kann, nach viel Geld. Doch SonicWeb hat eine tolle Aufnahme- und Playlisten-Funktion, die es so in anderen Apps nicht gibt.

Die integrierte Schnitt-Funktion ist meines Wissens einmalig: Hat man mehr als ein Radio in seiner aktiven Favoriten-Liste, bekommt man natürlich mehr Songs, als man überhaupt hören kann. Daraus ergibt sich eine wirklich nette Funktion: Man kann einfach Lieder überspringen und die Titel hören, auf die man gerade Lust hat.

In der Übersicht der angelegten Playlist werden alle Lieder der verschiedenen Sender inklusive Interpret, Titel und Cover angezeigt – mit einem Klick kann man das Lied wechseln. Wenn man etwa fünf Sender hinzugefügt hat, bekommt man schon nach 15 Minuten eine beeindruckende Auswahl an Liedern. In meinem Test waren es ungefähr 20 Lieder, aus denen ich nach einer so kurzen Zeitspanne wählen konnte.

Selbstverständlich kann man in SonicWeb auch einfach nur so Radio hören – aber dafür ist die Mac-App fast zu schade. Sehr praktisch: Sollte ein Radio nicht in der integrierten Suche zu finden sein, kann man die Station auch einfach beim Entwickler beantragen. Dieser probiert die Streams dann aus, versieht sie mit dem korrekten Genre und lässt so auch andere Nutzer vom neuen Sender profitieren.

Wer sich die Mitschnitt-Funktion bildlich nicht so gut vorstellen kann, sollte einen Blick auf die unten eingefügte Video-Demonstration werfen – dort sieht man das Prinzip eigentlich sehr gut.

SonicWeb im Video

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