Spotify: Musikstreaming-Dienst veröffentlicht neueste Quartalszahlen

Weltweit 158 Millionen Premium-Abonnenten

Der führende Musikstreaming-Service Spotify (App Store-Link) mit Hauptsitz in Schweden hat heute den Quartalsreport für das erste Quartal im Jahr 2021 veröffentlicht. Der Audiostreaming-Dienst kommt laut eigener Aussage aktuell weltweit auf 158 Millionen Premium-Abonnenten sowie insgesamt 356 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Das Angebot von Spotify erstreckt sich mittlerweile über einen Katalog von mehr als 70 Millionen Songs sowie über 2,6 Millionen Podcasts. Von letzteren liegen mehr als 60.000 als deutschsprachige Formate vor.


„Mit 25,5 Prozent liegt die Gross Margin [Bruttogewinn] sowie der Umsatz mit 2,147 Milliarden EUR am oberen Ende der Prognosespanne. Der Anstieg basiert primär auf der überdurchschnittlichen Entwicklung der AbonnentInnenzahl. Erneut übertrafen die Werbeeinnahmen die Prognosen, im ersten Quartal weisen sie im Jahresvergleich ein zweistelliges Wachstum in allen Regionen aus. Dafür zeigen sich speziell die steigenden Podcast- und programmatischen Umsätze verantwortlich.“

So äußert sich Spotify in einer Pressemitteilung zu den aktuellen Quartalszahlen. Vor allem der Podcast-Bereich konnte zu wachsenden Nutzer- und Abonnentenzahlen beitragen. Lagen die Zahlen der monatlichen aktiven Nutzer vor einem Jahr (Q1 2020) noch bei 286 Millionen, waren es im Q1 2021 schon 356 Millionen, was eine Steigerung von 24 Prozent entspricht. Auch die Abonnentenzahlen stiegen um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr von 130 Millionen auf 158 Millionen Abonnenten.

Spotify-CEO erwägte Kauf vom FC Arsenal

Trotz der guten Quartalszahlen hat Spotify kürzlich mit der Ankündigung einer Preiserhöhung für Schlagzeilen gesorgt. In Großbritannien haben bereits erste Nutzer E-Mails von Spotify erhalten, in denen mitgeteilt wird, dass ab dem 30. April 2021 bis zu zwei Pfund mehr pro Monat gezahlt werden müsse. Im Euro-Raum könnte das Abo um bis zu drei Euro teurer werden.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass Spotify-CEO Daniel Ek offenbar in Erwägung zieht, den englischen Fussball-Erstligisten FC Arsenal kaufen zu wollen. Der Milliardär mit einem geschätzten Vermögen von knapp vier Milliarden Euro erklärte in der letzten Woche, er wolle den Verein mit Unterstützung der früheren Spieler Thierry Henry, Dennis Bergkamp und Patrick Vieira erwerben. Eine Summe von etwa 2,35 Milliarden Euro solle im Raum stehen, so die britische Zeitung The Guardian. Mittlerweile hat der bisherige Eigner Stan Kroenke dem Vorstoß Eks jedoch eine Absage erteilt.

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Kommentare 6 Antworten

  1. „…Auch die Abonnentenzahlen stiegen um 21 Prozent …“
    Aah, deswegen braucht es auch eine Preiserhöhung, werden sonst zuviele Abonnenten ?
    Ich helfe gern und suche mir was günstigeres. Ist ja nicht so schwer.

  2. Leute,

    Es ist seine privatsache, ob er sich von seinem geld eine fußballmannschaft leistet. Es steht in KEINEM zusammenhang mit der preiserhöhung!

    Aber man muss sich die frage gefallen lassen, ob er zuviel geld verdient und die preiserhöhung in zusammenhang steht u. s. w.

    Wenn man bereit ist mtl. 18 euro für streamMusik zu zahlen, sollte man das einmal infragestellen. Die künstler, die man damit unterstützen will erreicht man damit sicherlich nicht. Für einen selbst bleibt nichts, was man sich in eine schrankwand oder in ein regal stellt. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

  3. Spotify Free nutze ich sehr gerne, vorwiegend über meine Echo Speaker aber auch gerne mal unterwegs. Beeindruckend ist die Breite des Portfolios und das vorhanden sein lokaler in meinem Fall persönlich bekannter Musiker. Vom Preis Lesistungs Verhältnis ist Amazon Music sicher besser besonders das in Prime enthaltene Paket oder das Paket welches nur für die Amazon Echos gedacht ist.

    Ein Alternative zum download Kauf die ich gerne nutze ist Bandcamp, dort kommt viel beim Künstler an. Musik ist in verschiedenen Formen von AAC, MP3 bis Lossless FLAC und teils Highres downloadbar. Die IOS App ist gut gelungen, man kann seine Bibliothek streamen, seit kurzem gibt es eine Download Option für die eigene Bibliothek aufs IOS Gerät für Offline Wiedergabe. Außerhalb der eigenen Bibliothek kann man viele Alben kostenlos streamen sofern der Künstler einzelne oder alle Tracks dafür frei gibt. Die Anpassung der IOS App ans Ipad und einen Bandcamp Skill für Amazon Echo würde ich mir noch wünschen.

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