Schon in der Vergangenheit haben wir öfters gehört, dass Apple auf die Beilage der Kopfhörer verzichten soll, um die Verkäufe der AirPods noch weiter anzukurbeln. Und nun verdichten sich die Informationen, denn in der zweiten Beta von iOS 14.2 gibt es umformulierte Phrasen, die genau darauf hinweisen.
Als am Dienstagabend in dieser Woche die neueste Apple-Keynote über den Bildschirm flimmerte und Tim Cook gleich zum Start der überraschend kurzen Präsentation erklärte, man wolle sich heute dem iPad und der Apple Watch widmen, gingen wohl nicht nur mir die Gedanken, „Ach? Wirklich?“ durch den Kopf. Nach der etwa einstündigen Vorstellung der Apple Watch Series 6 und den beiden neuen iPad-Modellen blieb auch bei mir etwas Ratlosigkeit zurück. Unter den Reaktionen der Zuschauer gab es so einige, die sich enttäuscht und gelangweilt von Apples Keynote zeigten. Wo ist der Zauber der früheren Präsentationen hin, das berühmte „One more thing“, das Unbedingt-haben-wollen-Gefühl?
Ich habe nach der letzten Keynote nachgedacht und glaube, zumindest für mich den Grund für den fehlenden Enthusiasmus in mehreren Aspekten ausfindig gemacht zu haben. Vergleicht man die aktuellen Keynotes von Tim Cook, Craig Federighi und Co. mit der One-Man-Show eines Steve Jobs, hat sich in der Zwischenzeit viel getan. Spätestens seit der Corona-Pandemie hat das Tempo der Präsentation rasant zugenommen, viele Features von neuen Produkten werden gar nicht mehr erwähnt. Stattdessen gibt es dröhnend laute, schnell geschnittene, auf Hochglanz polierte Produktvideos. Ich vermisse die ruhige Stimme Jonathan „Jony“ Ives, der die sanft durchs Bild ziehenden Detailaufnahmen neuer iPhones oder iPads mit liebevoller Hingabe zu kommentieren schien. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen eine Keynote mehr als zwei Stunden in Anspruch nahm, am Ende sogar noch ein bekannter Musik-Act auf der Bühne war und Steve Jobs wohlmöglich vorher noch sein „One more thing“ ankündigte.
Verantwortlich für diese fehlenden Überraschungsmomente einer Keynote ist meiner Ansicht nach unter anderem die Technologie-Entwicklung, die sich in den letzten Jahren deutlich verlangsamt hat und zumindest derzeit kaum noch nennenswerte echte Innovationen bietet. Das, was aktuell möglich ist, hat es bereits zur Marktreife geschafft. Und so bekommen wir zwar mit jedem neuen iPhone einen schnelleren Prozessor und eine bessere Kamera, aber keine großartigen WOW!-Faktoren mehr geboten. Anderen Herstellern geht es nicht anders: Gerade im Smartphone-Bereich liegen die Flaggschiff-Modelle leistungs- und ausstattungstechnisch sehr nahe beieinander. Es gilt nur noch abzuwägen, mit welchem Betriebssystem man besser zurechtkommt, welches Design man bevorzugt und welche Features man persönlich benötigt.
Die Medienwelt lechzt nach Informationen
Der wichtigste Faktor jedoch, der die aktuellen Apple-Keynotes zu einer langweiligen Hochglanz-Produktshow werden lässt, sind die zahlreichen Analysten, Leaker und selbsternannte Apple-Experten, die schon Wochen oder gar Monate vor einer Keynote mit ersten Prototypen, Spezifikationen und Neuerungen um sich werfen. Personen wie Ming-Chi Kuo, Jon Prosser oder Mark Gurman haben sich mittlerweile einen Namen gemacht und berichten mehr oder weniger wöchentlich über aktuelle Gerüchte. Quellen aus der Zuliefererkette von Apple werden bemüht, Prototypen geschmuggelt oder auch einfach eigene Einschätzungen zum besten gegeben.
Die immer nach Innovationen und bahnbrechenden Neuigkeiten lechzende Medienwelt – und davon können wir von appgefahren uns auch nicht ausnehmen – nimmt diese Mutmaßungen und Leaks nur allzu gerne auf. Man möchte ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen, wenn es dann soweit ist. Das iPhone 12 wird ein neues Design bekommen? Es gibt kein Ladegerät mehr im Lieferumfang? Apple wird sogar vier iPhone 12-Modelle vorstellen? Spannend!
Weniger spannend wird es dann auf der iPhone 12-Keynote zugehen: Hab ichs doch gewusst, sieht ja genauso aus wie auf den Leaks, laaaaangweilig, wo ist die Innovation, Apple? Das Gefühl ist vergleichbar mit einem Weihnachtsgeschenk, das man sich als Kind arg gewünscht hat, aber schon vor Heiligabend wusste, dass es am Abend auf dem Gabentisch liegen wird. Die Vorfreude, die Überraschung, die Begeisterung – sie verschwindet. Natürlich werden auch wir uns beim iPhone 12 wieder wie die kleinen Kinder freuen, die ihr Weihnachtsgeschenk auspacken dürfen. Aber dürfte es nicht doch wieder etwas mehr Überraschung und weniger Informationsflut sein? Manchmal ist Unwissen eben doch von Vorteil – zumindest bei Apple-Keynotes.
Was sagt ihr zu diesem Thema? Wir freuen uns wie immer über eure Kommentare.
Mit der gestrigen Ankündigung einer Keynote hat Apple für Furore gesorgt. Haben auch wir zunächst gehofft, dass schon in einer Woche am 15. September 2020, auch die neuen iPhone 12-Modelle vorgestellt werden, ist bisher aber eher davon auszugehen, dass es „nur“ ein neues iPad Air sowie die Apple Watch Series 6 geben wird.
Jon Prosser hat doch nicht so tief ins Klo gegriffen. Heute hat Apple zwar keine neuen Produkte vorgestellt, dafür aber die kommende iPhone 12 Keynote angekündigt. Diese findet am 15. September um 19 Uhr deutscher Zeit statt.
Normalerweise kann man die Apple-Termine grob vorhersagen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verschieben sich einige Termine und auch Apple wird nicht wie gewohnt in dieser Woche die neuen iPhone-Modelle vorstellen.
In diesem Jahr ist alles etwas anders. Apple wird das neue iPhone 12-Modell nicht nur später in den Handel bringen, sondern wohl auch später vorstellen. Während zahlreiche Leaks und Gerüchte die Runde gemacht haben, teilt die Digitmes nun mit, dass das iPhone 12 in einer neuen Farbe erscheinen soll.
Die Corona-Pandemie macht es uns schwer, die voraussichtlichen Apple-Termine zu bestimmen. Bisher folgte man einem jährlichen Rhythmus, normalerweise müsste Apple die neuen iPhone-Modelle in der nächsten Woche vorstellen. Wenn dies der Fall sein sollte, müssten die Keynote-Einladung in Kürze eintrudeln.
Die Analysten bei TrendForce haben einen neuen Report veröffentlicht, aus dem klar werden soll, dass Apple dem iPhone 12 kein Zubehör beilegen wird und gleichzeitig der Verkaufspreis steigen soll. Schon im Juli wurden diese Gerüchte laut, jetzt verdichten sich die Informationen.
Apple dürfte sein neues Top-Smartphone wohl noch im September vorstellen und dann, wie bereits angekündigt, im Oktober auf den Markt bringen. Das Internet spielt schon jetzt verrückt und versucht jedes noch so kleine Detail herauszufinden. Apple-Leaker Jon Prosser hat nun neue Details rund um das kommende iPhone-Modell herausgefunden.
Der Account @LeaksApplePro ist erst seit Juli 2020 bei Twitter vertreten und will sich jetzt als Apple-Leaker etablieren. Aufgrund der anhaltenden Pandemie soll die iPhone-Keynote wie die schon durchgeführte Online-WWDC als reine Online-Keynote stattfinden. Das entsprechende Video wird vorproduziert und der Leaker will bei einigen Aufzeichnungen sogar dabei gewesen sein.
Das folgende Konzept-Video zum iPhone 12 ist auf dem Kanal ConceptsiPhone erschienen. Der Channel gibt Designern und Co. eine Plattform, um ihre Konzepte vorzustellen. Erstellt wurde das Video von TECH 2 SEE.
Apple hat bestätigt, dass sich das iPhone 12 leicht verzögern und erst im Oktober starten wird. Nun mischt sich abermals der bekannte Leaker Jon Prosser ein, der nun aktualisierte Daten erfahren haben will. Während Prosser im Juli noch sagte, dass die neuen iPads erst im Oktober kommen, ist er sich jetzt sicher, dass diese doch im September starten.
Apple hat zwei neue Videos auf seinem Kanal „Apple Support“ veröffentlicht. Hier wird erklärt, wie ihr euer iPhone, iPad, iPod touch und die Apple Watch aktualisieren könnt. Ich denke, dass die meisten von euch damit keine Probleme haben werden. Apple zeigt auf, wie ihr eure Geräte kabellos oder mit einem Computer updaten könnt.
Der allseits bekannte und immer gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat in einem neuen Bericht auf Zulieferer-Probleme für die neue iPhone 12-Reihe aufmerksam gemacht. Aus dem Bericht, der den Kollegen von MacRumors vorliegt, geht hervor, dass einer von Apples Zulieferern für die Kameralinsen der neuen iPhone-Generation derzeit Qualitätsprobleme hat. Die Veröffentlichung der iPhone 12-Modelle soll allerdings nicht betroffen sein, der Zeitplan könne durch das Einspringen des zweiten Zulieferers offenbar eingehalten werden.
Der Name Jon Prosser taucht immer wieder im Zusammenhang mit Apple-Leaks auf. Betrachtet man seine Vorhersagen, hat er nicht nur Volltreffer gelandet, allerdings scheint er sehr gut vernetzt zu sein. In seinem neusten Tweet lässt Prosser wissen, dass das neue iPhone und die neuen iPad-Modelle verspätet im Oktober starten.