Rally Master Pro 3D ist nun als Universal-App auch für das iPad verfügbar. Wir begrüßen diesen Schritt der Entwickler.
Rally Master Pro gibt es auf dem iPhone schon einige Zeit. Gestern Abend wurde ein Update veröffentlicht, welches das Rennspiel zu einer Universal-App macht. Alle Nutzer, die das Spiel schon gekauft haben, können es nun also auch problemlos und in bester Auflösung auf ihrem iPad installieren.
Wenn ihr durch Dreck, Schlamm und Schnee fahren wollt, müsst ihr derzeit 3,99 Euro berappen. Dieser Preis gilt noch bis zum kommenden Montag, danach steigt er auf 5,49 Euro.
Wir haben auf der GamesCom im Sommer schon eine Beta-Version von Rally Master Pro auf dem iPad angespielt und waren sehr zufrieden. Neben verschiedenen Autos und abwechslungsreichen Strecken bietet das Rallye-Spiel unter anderem ein Schadensmodell.
Weitere Eindrücke von Rally Master Pro auf dem iPad werden wir hoffentlich noch vor der Preiserhöhung bringen, auch wenn wir es nicht versprechen können. Motorsport-Fans dürfen aber schon jetzt mit einem ruhigen Gewissen zugreifen.
Im Internet lauern überall gefahren. Egal ob mit Windows, Linux, Mac oder dem iPhone und iPad.
Wer sich über aktuelle Sicherheitshinweise informieren will, kann zur kostenlosen App securityNews greifen, die bereits Ende des letzten Jahres im App Store erschienen ist, von uns aber bisher unbeachtet blieb.
Bevor die Sicherheitsmeldungen beim Nutzer über die iPhone-App erscheinen, werden die Meldungen gebündelt und vom Institut geprüft und bewertet. Im nächsten Schritt werden die Meldungen kategorisiert und je nach Anlass mit leicht verständlichen Handlungsempfehlungen kombiniert, die es dem Abonnenten ermöglichen, umgehend auf die Gefahren zu reagieren.
securityNews bietet darüber hinaus auch eine übersichtliche Darstellung der aktuellen Sicherheitslage des Internets in Form von drei Barometerwerten an. Diese grafische Darstellung spiegelt das Spam-Aufkommen und die Aktivität durch Schadprogramme sowie die aktuelle Gefahr durch Sicherheitslücken anschaulich wider. Die drei Barometerwerte beziehen ihre Daten aus rund 20 verlässlichen Quellen.
„Mit der neuen iPhone-App erreichen mich die Meldungen mit Installationsanweisungen jetzt sogar unterwegs. Bevor ich den Rechner einschalte, weiß ich, welche Updates ich installieren muss, um mich sicher im Internet zu bewegen“, so Professor Norbert Pohlmann vom Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen.
In eigener Sache: Heute Nachmittag hatten wir ein paar kleinere Probleme mit den Push-Benachrichtigungen, die aber nun wieder reibungslos funktionieren sollten.
Bevor es ab ins Bett geht, wollen wir euch noch zwei Apps vorstellen, die es derzeit zum Einführungpreis gibt.
Für Zocker sollte Super Blast 2 genau das richtige sein. Der Shooter wird nach dem Release am 6. Januar noch für ein paar Tage für 79 Cent angeboten, schon bald soll der Preis auf 2,39 Euro steigen. Mit Dauerfeuer, noch mehr Waffen und jeder Menge Schwung tretet ihr dabei gegen zwölf verschiedene Monster an.
Euer Ziel ist es, soweit wie möglich zu kommen und dabei keinen Gegner den unteren Bildschirmrand erreichen zu lassen, was gar nicht mal so einfach ist, wie es klingt. Wer den ersten Teil schon mochte, wird hier auf jeden Fall seinen Spaß haben – so sehen es auch zahlreiche positive Bewertungen im App Store.
Deutlich unbekannter, dafür von einem deutschen Entwickler und ebenfalls nur 79 Cent teuer ist Nomis – ein Programm, um in Sachen Lieblingsmusiker immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Das Programm durchsucht die eigene Musikbibliothek und zeigt neue Alben und Singles der Künstler an, die euch vielleicht noch fehlen.
Für Musik-Liebhaber durchaus eine nette Idee, das Design der App ist außerdem sehr ansprechend und natürlich kann man Songs direkt aus der App heraus kaufen. Was uns noch fehlt ist eine Möglichkeit, manuell Interpreten hinzufügen zu können oder Favoriten zu markieren.
Die erste Ausgabe von European War konnte nicht überzeugen. Allerdings steht jetzt European War 2 zur Verfügung, was viele Verbesserungen mit sich bringt.
Vorab sei gesagt, dass das Spiel leider nur in Englisch oder Japanisch verfügbar ist. Das rundenbasierte Spiel gibt es für das iPhone schon länger, allerdings wurde die iPad-Version erst vor wenigen Tagen nachgeschoben. Leider haben die Entwickler drauf verzichtet eine Universal-App bereitzustellen.
European War 2 baut auf dem Spielprinzip von Risiko auf, bietet allerdings einige andere Feature. Ziel des Spieles ist es natürlich mit seinen eigenen Truppen möglichst viele Länder zu besetzen. Um das eigener Heer zu steuern muss man Militär-Karten ziehen, um Spielzüge machen zu können. Insgesamt kann man bis zu 200 Gebiete mit bis zu 30 Militär-Truppen erobern. Dabei stehen 15, der oben genannten Militär-Karten, zur Verfügung.
Im Gegensatz zu Version eins, kann der Nachfolger mit überarbeiteter Grafik und besserem Gameplay punkten. Zudem gibt es einen Eroberungs- und einen Battle-Modus.
Sowohl die neue iPad Version, als auch das iPhone Spiel, kosten jeweils 2,39 Euro. Ob das Spiel besser als Risiko ist, können wir nicht für jeden 100%ig beantworten. Das Spiel ist sicher eine gute Alternative, aber da die Geschmäcker verschieden sind, muss jeder selbst entscheiden, welches der beiden Spiele einem besser gefällt.
3D-Fotos mit dem iPhone? Das geht nicht wirklich. Die App Trimensional bietet allerdings eine nette Alternative.
Mit ihr ist es immerhin möglich, kleine 3D-Schnappschüsse anzufertigen, im Video der Entwickler wird zum Beispiel ein Gesicht fotografiert, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. In einem Selbstversuch sind uns auf Anhieb leider nicht so gute Bilder gelungen.
Leider ist Trimensional nur kompatibel mit dem iPhone 4 und dem iPod Touch der vierten Generation, da die Aufnahmen mit der Frontkamera gemacht werden. Da die Auflösung dort nicht besonders hoch ist, leidet auch die Bildqualität ein wenig.
Für das perfekte Bild sind außerdem einige Punkte wichtig: Ihr solltet das Foto in einem verdunkelten Raum knipsen, die Display-Helligkeit des Geräts dabei auf ein Maximum stellen und die Kamera etwa 20 Zentimeter vor euer Gesicht halten.
Nachdem der Schnappschuss in die einzelnen 3D-Polygone umgewandelt worden ist, könnt ihr ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und euer Gesicht auch als Gitternetz anzeigen lassen. Unser erster Eindruck: Die Version 1.0 ist noch nicht ganz ausgereift, aber eine durchaus nette Spielerei, die man sich für 79 Cent ansehen kann.
Ein weiteres Magazin hat den Weg aufs iPad gefunden. Ab sofort kann man GQ Deutschland HD kostenlos aus dem App Store laden.
Das iPad ersetzt bei vielen den morgendlichen Gang zum Kiosk, denn auf dem iPad kann man viele Zeitungen und Zeitschriften auch online lesen. Seit wenigen Tagen steht als erstes deutsches Männermagazin die App GQ Deutschland HD bereit.
Die App an sich ist gut strukturiert und bietet viel Übersichtlichkeit. Auf der Startseite hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Kategorien zu wählen, oder man ruft direkt einen angezeigten Artikel auf. Die Ansicht der Artikel ist verschieden, aber meistens recht gut. Anfangs gibt es ein bildschirmfüllendes Bild mit einem kleinen Teaser – mit einem Wisch nach oben scrollt man zum eigentlichen Text. GQ befasst sich mit Themen wie Menschen, Technik, Lifestyle, Kultur und aktuellen News.
Die Nutzung der App ist derzeit kostenlos, doch wenn ein Abonnement-Modell ausgearbeitet ist, wird sich das leider ändern. Wann genau das der Fall ist, wissen wir natürlich noch nicht. Bis dahin erhaltet ihr in der GQ Deutschland HD jedenfalls interessante Artikel, die mit Videos und Bilderserien begleitet werden.
Ausprobiert und für gut befunden: Die 8mm Vintage Camera ist nicht nur etwas für Nostalgiker.
Als iPhone-Besitzer leben wir modern, freuen uns immer wieder über nette Gadgets und App-Ideen. Ja, wir haben sogar Spaß daran, wenn es mal ein paar Jahrzehnte zurück geht, etwa mit der 8mm Vintage Camera. Mit ihr können sogar wir Filme machen, wie es vermutlich unsere Vorfahren früher getan haben.
Mit der Kamera des iPhones oder eines passenden iPod Touchs lassen sich mit der 1,59 Euro teuren 8mm Vintage Kamera im Handumdrehen Videos anfertigen, die einen Hauch von Geschichte beinhalten. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Linsen, die zum Beispiel für flackernde Bilder sorgen. Außerdem kann man verschiedene virtuelle Filme auswählen, um den Aufnahmen einen noch besseren Touch zu verleihen.
Die Ergebnisse sind wirklich beachtlich und machen einen netten Eindruck, auch wenn es in der ersten Version der am 23. Dezember erschienenen App noch einige kleine Kritikpunkte gibt. Da die Entwickler allerdings schon einige andere Apps in den Store gebracht haben und sehr aktiv zu sein scheinen, kann man sich durchaus zukünftige Updates erhoffen.
Unter anderem Wünschen wir uns eine Möglichkeit, Filme auch in HD zu exportieren – momentan ist nur eine geringere Standard-Auflösung drin. Auch wäre es wünschenswert, die Tonqualität noch etwas zu verschlechtern, so kurios das auch klingt: Alte Bilder mit kristallklarem Sound, das passt halt noch nicht ganz.
In einem Artikel haben die Kollegen von Heise ein neues Spielzeug für iPhone- und iPad-Besitzer vorgestellt – den Sphero.
Mit dem Namen dürftet ihr vermutlich nicht viel anfangen können. Ähnlich wie beim Hubschreiber AR.Drone handelt es sich um ein Spielzeug, das ihr mit eurem iOS-Gerät fernsteuern könnt. Beim Sphero spielt sich allerdings alles auf dem Boden ab: Es ist eine Kugel, die kreuz und quer über den Boden flitzen kann.
Der Heise-Redakteur konnte das 74mm große Gadget bereits auf der CES in den USA antesten und war nach einer kleinen Eingewöhnungsphase begeistert. Für die Bewegung müssen man nicht einfach nur auf eine Richtungstaste drücken, sondern kreisförmige Bewegungen durchführen, was aber nach einigen Minuten erstaunlich gut funktionieren soll.
Für etwas mehr Action sorgt der Boost-Modus, der den kleinen Sphero für einige Sekunden auf eine nicht genannte Höchstgeschwindigkeit beschleunigt, ohne dass er dabei gelenkt werden könnte. Natürlich ist der Roboterball so standfest, dass er auch Sprünge und Kollisionen standhält.
Ähnlich wie bei der AR.Drone soll es später verschiedene Apps geben, etwa um auch gemeinsam mit Freunden spielen zu können. Damit dann keine Verwirrung auftaucht, kann der Sphero in verschiedenen Farben leuchten.
Zu kaufen gibt es den Sphero noch nicht. Zum Weihnachtsgeschäft soll er in den USA und in Kanada zu haben sein und verträgliche 100 US-Dollar kosten. Als Laufzeit will man über eine Stunde erreichen, der Prototyp schafft bereits 45 Minuten.
Der TÜV hat nun eine eigene App veröffentlicht, die den aktuellen Promille-Wert berechnet.
Ein aufmerksamer User hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass auch der TÜV einen Promille-Rechner veröffentlicht hat. Die am 23. Dezember erschienene App ist nicht mal 1 MB groß und kostenlos zu haben.
Wenn der ein oder andere Abend einmal länger dauert als geplant und man aus Spaß seinen Alkoholpegel wissen möchte, startet man einfach die App TÜV SÜD Bar. Dort gibt man Angaben zu Geschlecht und Gewicht an und trägt danach alle Getränke ein, die man getrunken hat. Entweder man wählt aus der vorgegebenen Getränkeauswahl oder fügt individuelle Getränke hinzu. Nach kurzer Berechnung spuckt die App den ungefähren Promillewert und die Dauer, bis der Körper diese Alkoholmenge wieder abgebaut hat, aus.
Auch wenn die App vom TÜV stammt, sollte man sich nicht unbedingt auf die angezeigten Werte verlassen, die im Zweifel natürlich nicht für einen sprechen. Lustig ist es allemal, aber bitte: Don´t drink and drive!
Angry Birds, auch bei uns ganz hoch im Kurs, ist nun in einer kostenlosen Version erhältlich.
Das ist zunächst eigentlich nichts besonderes, schließlich gibt es schon seit längerer Zeit eine kostenlose Lite-Version. Angry Birds Free, das als eigenständige Version für das iPhone und das iPad zu haben ist, bietet allerdings zwölf neue Level, die es bisher noch nicht zu spielen gab.
Unterteilt sind diese zwölf Level in vier kleine Episoden und dürften nicht nur Dauerzocker, die Angry Birds und Angry Birds Seasons schon durchgespielt haben, ansprechen, sondern auch iPhone- und iPad-Besitzer, die bisher noch kein Geld für Angry Birds ausgeben wollten.
Natürlich könnte man sich mal wieder beschweren – ’nur zwölf neue Level??‘ – aber wir finden: Besser zwölf neue Level geschenkt, als gar keinen neuen Stoff. Und bis man überall drei Sterne kassiert hat, sollte auch eine kleine Weile vergehen.
Der Mac App Store ist seit wenigen Minuten per Softwareaktualisierung verfügbar.
Alle Mac-Nutzer von Snow Leopard sollten einen Blick in die Softwareaktualisierung werfen. Dort findet sich ein rund 150 MB großes Update auf 10.6.6, welches unter anderem den Mac App Store erhält.
„Entdecken Sie Apps für den Mac: Stöbern Sie durch Empfehlungen, Top-Charts und Kategorien oder suchen Sie gezielt nach etwas. Lesen Sie ausführliche Beschreibungen der Apps und Bewertungen anderer Benutzer und blättern Sie durch Bildschirmfotos“, schreibt Apple in der Detailansicht.
Wie bereits bekannt lassen sich mit dem Mac App Store Programme für den Mac einfach kaufen und installieren, auch Updates sind mit wenigen Mausklicks zentral verwaltbar.
Was es alles spannendes zu entdecken gibt, werden wir euch noch im Laufe des Tages berichten. Im Fokus stehen natürlich die Programme, die Mac und iPhone oder iPad zu einer Einheit verbinden.
Der Aufbau des Mac App Store ähnelt dem des App Stores sehr. Auch hier gibt es die Aufteilung in Neu und beachtenswert, Topaktuell und Tipps der Redaktion. Wie im App Store sind auf der rechten Seite die Charts aufgelistet, die unterteilt sind in Gratis oder Meistgekauft.
Wie schon vermutet wurde, ist Twitter eines der Apps die beim Start schon zum Kauf bereit stehen. Der Gratis Twitter-Client ist nicht nur kostenlos, sondern liegt ab sofort auch in Version 2.0 vor. Außerdem gibt es zum Start Spiele wie Angry Birds, Chopper 2, Flight Contorl HD, Peggle oder Bejeweled 3. Außerdem stellt Apple die eigenen Programme wie Pages, iPhoto oder Numbers zur Verfügung.
Der neue Store ist schnell erkundet, denn all zu viele Apps gibt es noch nicht. Das wird sich aber vermutlich in den nächsten Wochen und Monaten ändern. Wir werden den Mac App Store im Auge behalten und werden euch iPhone und iPad bezogene Spiele oder Apps vorstellen.
Schon die iPhone Version von miCal war ein voller Erfolg. Gestern hat es die HD Variante durch die Kontrollen von Apple geschafft und steht nun im Store bereit.
Direkt zu Anfang sei gesagt, dass der Kalender nur funktioniert, wenn man iOS 4.2 oder höher installiert hat. Im Oktober letzten Jahres haben wir uns miCal schon einmal genauer angesehen. Der Testbericht über die iPhone Version wurde mit 3,5 von 5 Sternen abgeschlossen. miCal wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, unteranderem ist miCal auf dem dritten Platz im Wettbewerb „Beste Deutsche iPhone App“ gelandet.
Das große Display des iPad bringt neue Darstellungsoptionen mit sich. Das Dashboard, quasi der Startbildschirm der App, ist übersichtlich gestaltet und zeigt alle Termine des Tages auf einen Blick. Das Hinzufügen neuer Termine erfolgt über den kleinen Plus-Button, der sich an der rechten unteren Ecke befindet. Alle Termine können mit Namen, Datum, Ort und so weiter versehen werden. Außerdem ist es möglich, besonders wichtige Termine farbig hervorzuheben.
Auch dieser Kalender hat einen integrierten Push-Dienst. Hat man vorher eingestellt, dass man an den Termin erinnert werden möchte, erscheint zur richtigen Zeit eine Erinnerung in Form eines Popups. So verpasst man keinen Termin oder Geburtstag mehr.
miCal HD ist für einen Preis von 2,39 Euro zu haben. Wem das Design und die Funktionalität vom Apple-Kalender nicht ausreicht, sollte zu miCal greifen.
Heute will Apple mit dem Mac App Store durchstarten. Doch bevor es losgeht, wollen wir euch noch die wichtigsten Informationen mit auf den Weg geben.
Der Mac App Store wird heute im Laufe des Tages über die Softwareaktualisierung verteilt, vermutlich zusammen mit dem Mac OS Update auf Version 10.6.6. Wann genau das der Fall sein wird, hat Apple nicht verraten. Wir gehen allerdings davon aus, dass es erst gegen Abend so weit sein wird. Dafür spricht unter anderem, dass der Mac App Store in Australien erst für den 7. Januar angekündigt ist.
Technisch gesehen tut sich im Vergleich zum bekannten App Store wohl nicht viel. Das Design ist an den normalen Store angelehnt, man kann Apps einfach kaufen und bewerten. Update werden automatisch angezeigt und das Programm muss komplett neu geladen werden, auch wenn nur Kleinigkeiten geändert wurden. Kostenlose Lite- oder Demo-Versionen wird es vermutlich nicht geben.
Wir erwarten, dass es viele kleine Spiele geben wird, die es für einen kleinen Preis zwischen 79 Cent und 2,39 Euro zu kaufen gibt. Das durchschnittliche Preisniveau wird allerdings deutlich höher liegen, als es viele vom iPhone kennen. Ihr dürft also davon ausgehen, dass ihr ein paar Euro im Mac App Store liegen lasst.
Bereits angekündigt sind diverse Spiele, die sich mit dem iPhone oder iPad steuern lassen. Dazu zählen unter anderem die von uns bereits vorgestellten Titel Chopper 2 und Pinball HD. Für alle iPhone-Besitzer ist das natürlich ein netter Weg, auch mal am Mac Spiele zu spielen. Wo wir gerade bei Spielen sind: Wir gehen nicht davon aus, dass zum Start Top-Titel und neue Windows-Konvertierungen der großen Publisher zu haben sind, täuschen uns aber gern.
Ein Spiel können und wollen wir aber schon ziemlich sicher ankündigen: Angry Birds. Der Erfolgstitel vom iPhone wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Mac App Store zu haben sein, vermutlich für einen Einführungspreis von 3,99 Euro. Eine Version für Windows-Rechner wurde erst kürzlich veröffentlicht… Foto: Apple
Die Bahn ist in den letzten Wochen immer wieder in die Kritik geraten. Zumindest für iPhone-Besitzer wird das Bahnfahren nun etwas leichter.
Wer häufig und spontan mit der Bahn unterwegs ist, sollte einen Blick auf die neue App Touch&Travel (nicht für iPad verfügbar) werfen. Mit dem kostenlosen Angebot kann man auf den Kauf von Fahrkarten verzichten, bezahlt wird über ein eigenes System, das unter anderem die Positionsbestimmung des iPhone nutzt.
Wenn man der Bahn glaubt, funktioniert das ganze wie folgt: Vor der Abfahrt scannt ihr mit der iPhone-Kamera einen Barcode vom Touchpoint ab (zu finden an IC/EC- und ICE-Bahnhöfen) oder tippt die Touchpoint-Nummer manuell ein. Nach der Fahrt muss die App erneut gestartet werden, damit man sich abmelden kann. Der Fahrpreis wird dann angezeigt und später per Lastschrift abgebucht.
Momentan sehen wir bei dieser Methode einige Nachteile, die der Mobilität gegenüberstehen: Wenn der Akku des iPhones leergesaugt ist, kann man sich unter Umständen nicht korrekt abmelden. Auch unliebsame Überraschungen in Sachen Preis könnten erst später ersichtlich werden, auch wenn man den Preis anscheinend vorher berechnen lassen kann.
Sollte eine Fahrkartenkontrolle anstehen, müsst ihr natürlich euer iPhone aus der Tasche ziehen. In der App kann eine Fahrberechtigung angezeigt werden.
Wir sind gespannt, ob sich diese Methode etablieren kann. Momentan vermissen wir noch die Unterstützung für den flächendeckenden Nahverkehr, bisher ist das nur in Berlin und Potsdam möglich.
Um nach den ersten Eindrücke zu urteilen, ist die App sicher für einige Leute interessant. Clockwork Notebook ist wirklich total simpel aufgebaut: Der größte Teil des Displays wird vom virtuellen Notizblock eingenommen, am unteren Rand gibt es ein paar Einstellmöglichkeiten wie Schriftart oder Symbole.
Der Block kann entweder zum Kritzeln benutzt werden, oder aber auch um in Schule oder Uni etwas mitzuschreiben. Da es nicht allzu viele Funktionen gibt, sollte sich das Mitschreiben auf Texte oder kleine Zeichnungen beschränken. Da es eine kostenlose App ist, kann man den Funktionsumfang nicht direkt bemängeln.
Außerdem können freihändig farbige Linien gezeichnet werden. Vorher kann man noch Farbe und Dicke bestimmen.
Die knapp drei MB große App Clockwork Notebook nimmt nicht viel Speicherplatz ein und ist zudem kostenlos. Allerdings würden wir die App eher zum Kritzeln emfpehlen, als für die Arbeit.