twigspot: Das anonyme Bilder-Netzwerk ohne Anmeldung

Heute Nachmittag sind wir auf eine App gestoßen, die durchaus Potenzial hat. Wir wollen euch twigspot vorstellen.

twigspot (App Store-Link) kann ab sofort kostenlos auf das iPhone geladen werden. Es handelt sich um eine Art soziales Netzwerk, in dem man allerdings auf Wunsch völlig anonym bleibt, aber gleichzeitig auch aktiv am Geschehen teilnehmen kann. Als Grundlage dient der Austausch mit Leuten an bestimmten Orten.


Leider hat das neue Netzwerk momentan noch nicht viele Nutzer, dabei scheint es so einfach zu sein: Man muss die App lediglich installieren, nicht einmal eine Registrierung ist notwendig. Danach sieht man sich und die anderen Nutzer auf einer Karte – schon kann es losgehen. Man kann zum Beispiel einfach ein Bild von einer Veranstaltung schicken, auf der man gerade weilt – und den anderen Nutzern so zeigen, was gerade los ist.

Gleichzeitig kann man aber auch herausfinden, was an anderen Orten los ist. Hat ein dort befindlicher Spotter noch kein Bild oder Video hochgeladen, kann man das einfach Anfragen. Auch hier bleibt man völlig anonym und geht keine Verpflichtungen ein – persönliche Daten werden zu keiner Zeit übertragen (abgesehen natürlich von dem, was man selbst in die App einstellt).

Natürlich kann man auch in twigspot Freunde hinzufügen. Das funktioniert allerdings etwas anders als bei Facebook & Co, denn man hat sich zuvor ja nicht registriert oder einen Nutzernamen angegeben. Man kann den Namen des Freundes angeben und für ihn einen speziellen Code generieren, den er dann auf seinem Gerät eingibt und damit die Freundschaft bestätigt. Innerhalb der App werden Freunde auf der Karte nicht nur hervorgehoben, sondern können auch gebündelt im Friendsfeed angezeigt werden.

Meiner Meinung nach verfügt twigspot jedenfalls über eine absolut solide Grundlage – gerade in Hinsicht Datenschutz und Privatsphäre. Klar, ein neues Facebook wird es wohl kaum werden, mit genügend Nutzern hat es aber durchaus das Zeug zu einer netten Alternative.

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Kommentare 17 Antworten

        1. Man hat doch selbst in der Hand für wen man sichtbar und ob man überhaupt geortet wird, wo ist das Problem? 🙂

          Bezüglich Akku merke ich keine Veränderung. Bei Apps wie Google Latitude ist der Akku sofort leer, hier scheint das anders gelöst zu sein.

  1. Mh. Theoretisch cool, aber beim Ausprobieren grade, waren ungefähr nur irgendwelche Wand- oder Fußbodenbilder zu sehen, auch wenn mal ein Hund dabei war. Ein eher nicht erkennbares Bild von einer Menschenmenge entspricht schon eher dem Zweck. Aber rund um Kassel herum gibt es dann halt quasi gar keine Nutzer.

    Also gilt(zumindest für mich):
    Mal in ein paar Monaten wieder reinschauen bzw. neuladen, wenn dann hoffentlich mehr Nutzer verfügbar sind.

  2. Die Karte wird auf jeden Fall schon ziemlich voll. Wielang ist die app im store?
    Im Text vorm downloaden stand was von wegen geringer Batterieverbrauch trotz Ortung. Sonst könnte man ja die ganzen Leute nicht anzeigen, hat ja nicht jeder immer die app auf. Hab auch keine Veränderung gesehen.

  3. Also ich fühl mich da schon sehr beoabachtet, die ganze Zeit ist der Ortungspfeil an..Die Bilder sind a nur uninteressanter Müll im Moment..uninstall

  4. Hab es wegen der nicht ausstellbaren dauerortung, erstmal wieder gelöscht. Idee ist eigentlich ganz gut aber wenn man nicht selber bestimmen kann wann man geortet werden kann ist es trotz der Anonymität nicht zu empfehlen .

    1. Man kann die Dauerortung abstellen. IOS 6: Datenschutz > Ortungsdienste > dort die App deaktivieren. Wenn man die App öffnet, wird ein Hinweis angezeigt, das der Ortungsdienst deaktiviert ist.

        1. Das kannste doch in der app auch machen (unten rechts, dann Ortsaktualisierungen). Wenn Du sie nutzen willst, machst halt wieder an. Ich find’s irgendwie demokratisch…wenn Du was von andern willst, sollen die auch dich fragen können 🙂

          1. Quatsch, „Sende Ortsaktualisierungen“ ausschalten, app zu und nach ein paar Sekunden is der Pfeil weg…

  5. @chiefkg: genau den Gedanken hatte ich auch..finde es krasse Vorstellung dass irgendeine Firma deine ganzen Bewegungen aufzeichnen kann und Bewegungsprofile erstellen kann.. Gruselig und gelöscht

  6. Ich entwickle selbst iOS Apps und kann euch vielleicht bezüglich der Ortungsdienste aufklären. Bei iOS können sich apps für den so genannten Dienst „wichtige Ortsänderungen“ anmelden. Das bedeutet, die App bekommt bescheid, sobald das Telefon eine neue Ortsaktualisierung durchführt. Sei es durch Nutzung des GPS Chips durch eine andere App oder durch Einwahl in einen neuen Telefonmasten. Dieser Service wir von Apple angeboten um zu verhindern dass jede App im Hintergrund den GPS Chip laufen lässt, das ist nämlich durchaus auch möglich und saugt den Akku dann innerhalb von kürzester Zeit leer. Durch Nutzung des von Apple angebotenen Dienstes wird allerdings nur ein Minimum mehr an Energie verbraucht als sonst auch, da nur Updates gemacht werden wenn das Telefon sowieso schon tätig ist.

    Ich finde diese App hat das gut gelöst, man kann die Ortungsupdates in der App selbst deaktivieren und dann werden auch keine Daten mehr geschickt, ob das dem Sinn einer solchen App entspricht mag ich nicht zu beurteilen 🙂

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