Icon der Anker Nano Charging Station

7-in-1: Ankers neue Tischladestation mit integrierten Steckdosen und Kabeln

Bisher nur in den USA

Die Anker Nano Charging Station auf dem Schreibtisch.

Gestern habe ich ja über eine Mehrfachsteckdose von Brennenstuhl berichtet, die neben herkömmlichen Steckdosen mit einer Qi-Ladestation und zwei USB-C-Ports ausgestattet ist. Letztere leider nur mit geteilten 20 Watt Leistung, was dann doch recht überschaubar ist.

Wie es auch anders geht, das zeigt jetzt ausgerechnet Anker – allerdings nur in den USA. Dort ist die bereits vor einigen Wochen angekündigte Anker Nano Charging Station jetzt offiziell im Verkauf – und zeigt, was auf dem Schreibtisch alles möglich ist.


Die Ladestation verfügt links und rechts über jeweils ein ausziehbares USB-C-Kabel mit einer Länge von 70 Zentimetern – eine Sache, die ich sehr praktisch finde, denn so liegt kein Kabel unnötig herum, wenn es nicht gebraucht wird. Darüber hinaus ist an der rechten Seite noch jeweils ein USB-A- und USB-C-Anschluss zu finden, um eigene Kabel anschließen zu können.

Die Anker Nano Charging Station integriert zwei USB-C-Kabel.

Was großartig ist: Das Ladegerät liefert an jedem USB-C-Anschluss bis zu 100 Watt Leistung, es kann also auch mal ein MacBook schnell aufladen werden. Beim Anschluss mehrerer Geräte gleichzeitig verteilt sich die Leistung auf die einzelnen Ports.

Anker Nano Charging Station bietet Display und echte Steckdosen

Zusätzliche Extras an der Anker Nano Charging Station sind vorne und hinten verbaut. Vorne gibt es ein Display, das Informationen wie Ladeleistung oder Temperatur anzeigt. Dabei verfügt das Ladegerät sogar über eine aktive Kühlung, die bei zu hoher Temperatur automatisch aktiviert wird – hier hoffe ich nur, dass der Lüfter nicht zu störend ist.

Hinten sind drei AC-Steckdosen zu finden, dank denen man elektrische Geräte ohne USB anschließen kann. Das dürfte aber leider auch der Grund sein, warum es dieses Gadget noch nicht für den europäischen Markt gibt. Der maximale AC-Output ist mit 1.000 Watt abgegeben, was auf dem Schreibtisch für beispielsweise einen Monitor mehr als ausreichend ist.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 4 Antworten

  1. So langsam wird es schwer noch vernünftige Geräte ohne eingebaute Kabel zu finden. Das entwickelt sich ja echt zu einer Seuche. Was soll das?
    Früher oder später geben die Kabel auf und dann ist das ganze Gerät mehr oder weniger nutzlos. Und das wegen eines Kabels.

    Es gibt da ja gute Beispiele bei Apple, bei denen das früher oder später auch zum Problem wird wie z.B. beim Apple Thunderbolt Display mit diesem riesen Kabelbündel hinten dran. Früher oder später funktioniert eines davon nicht mehr. Zu bekommen ist es aber so gut wie nicht und schon ist der ganze Monitor Schrott. Echt Schade!

    1. Er hat recht und soll deswegen leise heulen? Wasn das für eine Logik

      Unabhängig davon ob das Kabelkaputt gehen kann, ist ein weiteres Problem die Kabel länge, für einige möge die passen für andere aber nicht. Heißt die Hersteller schränken ihren Kundenkreis dann selbst ein…

  2. Ich finde Tisch-Ladestationen nicht sinnvoll! Zum einen steht ja wieder ein Gegenstand auf dem Tisch! Weshalb baut man nicht Ladestationen unsichtbar unter dem Tisch und hat so dann die Anschlüsse direkt vor einem! Es gibt ja auch magnetische Kabelhalter und die kann man dann von hinten heran zu sich ziehen! Gibt es bei Amazon!

    Warum zum Henker werden immer noch ein USB-A Anschluss verbaut? Auch hier gibt es entsprechende Adapter (USB-C ➡️USB-A)

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