Apple hat am 9. Juni dieses Jahres während der WWDC 2025-Keynote zahlreiche Software-Updates präsentiert, darunter auch das neue iOS 26 für das iPhone. Nun hat Apple allerdings offiziell bestätigt, dass iOS 26 aufgrund von regulatorischen Bedenken für Nutzer und Nutzerinnen in der EU ohne einige Funktionen ausgeliefert werden wird.
Aktuell steht Apple noch immer mit der Europäischen Kommission in Kontakt, um die von der EU auferlegten Vorschriften des Digital Markets Acts einzuhalten. In Bezug auf diese Problematik werden User in der EU zumindest vorerst auf bestimmte Features in iOS 26 verzichten müssten. In einem Artikel von Edith Hancock vom Wall Street Journal zum Thema heißt es:
„Apple gab bekannt, dass es die Einführung einiger geplanter neuer Funktionen für Nutzer in der Europäischen Union in diesem Jahr verzögern wird, da es aufgrund von Vorschriften schwieriger ist, diese in der Region auf den Markt zu bringen.
Die Anwälte des Unternehmens erklärten am Montag, dass Tools wie der Dienst ‚Besuchte Orte‘, der die Aufenthaltsorte der Nutzer verfolgt und aufzeichnet, bei der Veröffentlichung des iOS 26-Software-Updates später in diesem Jahr nicht in der EU eingeführt werden.“
Die Funktion „Besuchte Orte“ ist eines der Features, das mit iOS 26 in Apple Maps eingeführt werden soll. Es handelt sich dabei auch um eine Option, die die Aufenthaltsorte der User verfolgt und aufzeichnet. Und obwohl dieses Apple Maps-Feature bislang das einzige ist, das von Apple offiziell genannt wird, was es nicht in die EU-Version von iOS 26 im Herbst dieses Jahres schaffen wird, ist es möglich, dass auch andere Funktionen der neuen iPhone-Software in der EU verzögert erscheinen werden.
Bereits mehrere Einschränkungen für EU-User seit dem letzten Jahr
Edith Hancock vom Wall Street Journal berichtet: „Apple gab bekannt, dass es weiterhin Funktionen analysiert, die in der EU möglicherweise nicht verfügbar sind, und daran arbeitet, Lösungen zu finden, um diese Funktionen so schnell wie möglich bereitzustellen.“ Auch Apple hat sich zum Thema geäußert und lässt verlauten:
„‚Wir mussten bereits die Entscheidung treffen, die Veröffentlichung von Produkten und Funktionen zu verzögern, die wir diesen Monat für unsere EU-Kunden angekündigt hatten‘, erklärte Kyle Andeer, Vice President von Apple Legal, bei einem Workshop mit EU-Beamten und Entwicklern in Brüssel. Die Sicherheit der Nutzer könnte gefährdet sein, wenn das Unternehmen gezwungen wäre, sein Ökosystem für Wettbewerber zu öffnen, so Andeer.“
iPhone-Nutzer und -Nutzerinnen aus der EU müssen bereits seit dem letzten Jahr damit leben, dass ihnen einige iOS-Funktionen vorenthalten bleiben. So war Apples eigene KI, Apple Intelligence, erst einige Monate nach der Einführung in den USA und weiteren Ländern auch in der EU nutzbar, und die iPhone-Synchronisierung, die zwar mit einem Icon auf dem Mac vertreten ist, lässt sich in der EU bis heute noch nicht verwenden.


Bei Google Maps gibt es die Funktion „Besuchte Orte“ bereits seit 2015. Das trackt auch automatisch, wo man war. Wenn man es denn aktiviert. Also wird das wohl datenschutzrechtlich möglich sein.
Google trackt ja sowieso alles und nachdem dies der einzige Geschäftszweck ist, hat die EU auch nichts auszusetzen.
Stimmt halt nicht auch Google muss sich an die DSVGO halten.
Nun, wenn es andere schaffen, die DSGVO einzuhalten und dasselbe Tun ermöglichen, dann sollte es auch Apple schaffen. Aber, Apple schafft es nicht, weil dann Geld verloren geht oder gehen könnte. DAS ist der Grund für all die Verzögerungen seitens Apple. Nur 🏦 💰.
Nicht falsch verstehen: ich kann Apple verstehen, wenn man in ihre Geschäftsidee hineinfummelt und sozialistische Methoden anbringt und einfordert. Aber als Begründung immer die EU vorzuschieben finde ich schäbig. Zumal es andere Firmen ja vormachen, dass es geht.
„Naja, dann wird es eben nix mit dem iFon 17. Dann eben ein Pixel 10“, werden sich viele Nutzer vielleicht denken…
Die EU-Vorschrift besagt ja nur, dass Mitbewerbern der Zugriff auf die gesammelten Daten ermöglicht werden soll und das will Apple prinzipiell nicht und ich auch nicht! Dass der DMA das so vorschreibt, ist Auslegungssache.
Google Maps kann das natürlich, da Du ja zugestimmt hast, Deine Standortdaten verkaufen zu dürfen.
Die ganze Welt bekommt tolle Funktionen, nur in der EU müssen Geräte und Software aus lächerlichen Gründen kastriert werden.
Diese EU-Wichtigtuer mischen sich überall ein, erfinden Regulierungen, nur um dann wieder Milliarden hohe Strafen verhängen zu können.
Es schafft nur Apple nicht, andere schon. Sollte einen mal zu denken. Gerade bei dieser Funktion „Besuchte Orte“ schafft es die Datenkrake Google es sich an die Spielregeln zu halten und Apple wohl nicht.
Ich sah mehrmals die Werbung, das Apple uns weis machen will das Safari sicherer ist wie die anderen Browser und dann kommt dieser „großartige“ Browser nicht für die anderen, im Gegenteil sogar er wurde für Windows verewigen Zeiten eingestellt.
Diese EU-Wichtigtuer mischen sich ein und dann muss man auf einmal keinen Zoll oder Roaming Gebühren innerhalb der EU zahlen. Früher war alles besser, da war die Rückfahrt vom Gardasee mit Wein im Kofferraum noch ein echter Nervenkitzel an der Grenze.
Ok, zollfreier Wein und keine Roaming Gebühren sind natürlich ein Argument gegen Bevormundung und oktroyierte Massenmigration – Messermorde und Vergewaltigungen inklusive.
Im Grunde hast du recht. Es geht nur nicht um wichtig tuen, sondern darum europäischen Konzerne zu schützen vor den bösen Amis. Mich wundert nur wie Wenige bislang begriffen haben, was der eigentliche Zweck der Lobbyisten-Bude ist. Nun werden auch direkte Steuern erhoben unter dem Deckmäntelchen der Steuergerechtigkeit. Es wird Zeit, daß die Naiven mal aufwachen.
Die meisten hier arbeiten vermutlich in einem europäischen Konzern, entsprechend dürfte vielen klar sein dass sie so unter anderen ihre eigenen Arbeitsplätze auch schützen und somit ihren eigenen Wohlstand.
Bedenklich ist eher wie viele zwar gern die Hand aufhalten und von den Europäischen Konzernen ihre Löhne bekommen, diese aber dann aber zum Teil den Amerikanischen Konzernen in den Rachen werfen oder komplett nach den Chinesischen geben.
Was ist naiv oder gar verwerflich daran dass eine EU (das E steht übrigens für Europa) europäische Bürger und Konzerne schützt? Bist du Maga Anhänger?
Hat noch wer das Problem dass iOS nicht die Einstellung des Standard Navi akzeptiert?
Ich habe dort Google Maps hinterlegt, aber wenn ich einen Adresse aus den Kalender antippe öffnet sich Apple Karten und den Kontakten ist auch so. Lösche ich Apple Karten vom Gerät, so heißt es bei einer Adresse aus dem Kalender dass ich eine Navigations App installieren soll und bei einer Adresse aus den Kontakten öffnet sich dann beim Browser mit der Weiterleitung auf die Webversion von Apple Karten.
Ich habe diese EU so satt!!! Zum Glück funktioniert in Dubai alles 👍🏻
Ja, insb. die Menschenrechte. Ich nehme an, du bist keine Frau.
Ich nehme an, er ist Satiriker😂
Die machen sich so lächerlich alle
Die EU kann nicht mehr reformiert werden. Sie zeigt tagtäglich, dass sie aus einer Bubble heraus regiert und abgeschafft gehört. Danach kann man gerne wieder sowas, wie die EWG gründen.