App Store macht fast doppelt so viele Umsätze wie Google Play

41,5 Milliarden Umsatz in H1 2021 generiert

Angeregt durch das jüngste Wachstum des Sektors geben Verbraucher und Verbraucherinnen weiterhin erhebliche Summen für mobile Apps aus. Inmitten dieses Kaufrausches hat Apples App Store über die Jahre hinweg die Spitzenposition behauptet.

Nach neuen von Finbold erhobenen Daten wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 schätzungsweise 41,5 Milliarden US-Dollar für Apps aus dem Apple App Store ausgegeben. Diese Ausgaben stellen ein Wachstum von 22,05 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 dar. Die Ausgaben im App Store im ersten Halbjahr 2021 sind fast doppelt so hoch wie die Ausgaben der Android-User in Höhe von 23,4 Milliarden Dollar.


Die Ausgaben für Google Play sind im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegen. Kumulativ verzeichneten die Ausgaben auf den beiden Plattformen einen Anstieg von 24,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten insgesamt 64,9 Milliarden US-Dollar.

Die Kurzvideoplattform TikTok behauptete ihre Dominanz im Jahr 2021 und wurde mit 920 Millionen US-Dollar zur umsatzstärksten App des ersten Halbjahres, gefolgt von YouTube mit 564,7 Millionen US-Dollar. Die Dating-App Tinder belegt mit 520,3 Millionen Dollar den dritten Platz.

Pandemie inspiriert App-Ausgaben

Der Bericht von Finbold beleuchtet auch die Gründe für die hohe Wachstumsrate von Google Play im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum App Store. Dort heißt es:

„Obwohl die Ausgaben im App Store signifikant geblieben sind, scheint Google Play aufzuholen, indem es die höchste Wachstumsrate zwischen H1 2020 und H1 2021 verzeichnet. Obwohl iOS weiterhin dominiert, floriert Android, da die Pandemie in Ländern mit einer Android-dichten Bevölkerung anhaltend ist.“

Finbold geht zudem davon aus, dass in der Zukunft wahrscheinlich noch mehr Geld in diesem Bereich ausgegeben wird, da Entwicklerteams verstärkt auf neue Technologien wie 5G setzen, die weltweit an Zugkraft gewinnen. Den gesamten Bericht von Finbold zu den Ausgaben im App Store und bei Google Play könnt ihr hier in englischer Sprache nachlesen.

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Kommentare 14 Antworten

      1. Genau so isses, TL
        Ersetze einfach mal „doppelt so viel“ gegen „mehr oder weniger“ (alles unbestmmte Zahlwörter), dann ist „mehr oder weniger als“ immer noch besser als „mehr oder weniger wie“.
        Duden sagt zu als vs. wie:
        „ Die Vergleichspartikel als drückt standardsprachlich Ungleichheit aus, die Vergleichspartikel wie dagegen Gleichheit. Daher steht nach einem Komparativ immer als, nicht wie…“ 🤪 😉
        Heißt: nur wenn Google soviel Knete hat, wie Apple derf man des … 🤣

        1. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob „doppelt soviel“ als unbestimmtes Zahlwort durchgeht. Du hast zwar kein Ergebnis, weil die Basis fehlt, aber es ist schon irgendwie bestimmt. Daher klappt „anders -> als“ und „gleich -> wie“ hier nicht so ganz. 🤷🏻‍♂️

          1. Guckst Du:
            „…Ausgaben im App Store im ersten Halbjahr 2021… fast doppelt so hoch wie die Ausgaben der Android-User…“
            Büddeschön – die Basis: simpler Vergleich Google vs. Apple.
            (reduziert auf die Kernaussage des Satzes)
            Aber es heißt ja auch nicht umsonst ein „unbestimmtes“ Zahlwort, weil es eben nicht um klar umrissene Mengenangaben geht (Viele/ Wenige, Einige/ Mehrere…)
            Gerade fällt mir ein ECHTES mathematisches Unding in Mels Satzbau auf. 😇
            Wenn sowohl Apple, als auch tatsächlich Google AUSGABEN hatten (siehe Zitat), dann hatte mindestens Apple ein doppelt so hohes Verlustgeschäft, als Google 😅(Ausgaben des Nutzers = Einnahmen im Store) 🤫

    1. Diesr These ist nicht ganz korrekt. ☝
      Ich kann bestätigen, dass es vergleichbare Zeiten gab wo mehrere Personen mit einem vermeintlich höherem IQ sich in den Kommentaren zusammengefunden haben. 🤓

      1. -r+e 😜 schlecht so etwas anzuführen und dann Stoff zugeben 😄 für die Zukunft, einfach weiter scrollen. Hat mir auch viele Graue Haare erspart 👍🏼

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