Assetto Corsa Mobile: Rennsimulation landet als Premium-Spiel im App Store

Leider mit einigen Schwächen

Ich bin ja ein echter Rennsport-Freak, habe mein erstes Autorennen vor mehr als 20 Jahren in Zandvoort gesehen und freue mich wie ein kleines Kind, dass die Formel 1 dort am Wochenende fährt. Wer Lust hast, auf dem Dünenkurs an der Nordsee ein wenig Gas zu geben, kann das jetzt auch auf dem iPhone und iPad tun. Zandvoort, wenn auch in der alten Variante ohne Steilkurve, ist eine von neun Strecken, die es in Assetto Corsa Mobile (App Store-Link) zu entdecken gibt.

Zu meiner Freude steht Assetto Corsa Mobile als Premium-Download für iPhone und iPad bereit. Für 4,99 Euro könnt ihr das mehr als 3 GB große Spiel herunterladen, In-App-Käufe gibt es keine. Das gefällt mir natürlich besonders gut.


Auch wenn man dem Spiel grafisch anmerkt, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kann Assetto Corsa Mobile mit einer tollen Fahrphysik punkten. Selbst ohne Lenkrad merkt man, wie ein frontgetriebenes Fahrzeug bevorzugt über die Vorderachse schiebt, während bei einem hochgezüchteten Boliden gerne mal das Heck ausbricht. Mit etwas Übung kann man das sogar ziemlich gut kontrollieren. Auch die Bedingungen, wie etwa Regen, haben einen Einfluss auf das Fahrverhalten.

Versprochene Controller-Unterstützung funktioniert noch nicht

An dieser Stelle kommt leider das erste große Aber: Obwohl in der Beschreibung im App Store externe Controller erwähnt werden, funktioniert genau das mit der aktuellen Version des Spiels nicht. Ich jedenfalls hatte keine Möglichkeit, meinen mit dem iPad gekoppelten MFi-Controller im Zusammenspiel mit Assetto Corsa Mobile zu nutzen. Momentan funktioniert die Steuerung per Touch oder Neigen, das macht aus meiner Sicht aber bedeutend weniger Spaß.

Zwei weitere Sachen sind mir ebenfalls negativ aufgefallen: Auf meinem iPad Pro mit 11 Zoll Display wird das Spiel nicht bildschirmfüllend angezeigt, rechts und links gibt es schwarze Balken. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Computer-Gegner in Assetto Corsa Mobile nicht nur ziemlich dumm, sondern auch recht langsam sind.

Ansonsten bekommt man aber definitiv einiges geboten, auch wenn man einen langen Atem braucht, um alle Fahrzeuge freizuschalten. Für Abwechslung sorgen derweil die sechs verschiedenen Modi: Man wählt aus sechs verschiedenen Modi, angefangen beim Trainingsmodus „Practice“, in dem man die Grundlagen kennenlernt, um später im „Classic Race“ sein Können unter Beweis zu stellen. In „Time Attack“ geht es um die beste Rundenzeit, in „Endurance“ um Beständigkeit. Der Modus „Overtake“ verlangt geschicktes Manövrieren um die gegnerischen Fahrzeuge herum und in „Speed Camera“ ist Geschwindigkeit das Ziel.

Aktuell werde ich Assetto Corsa Mobile aber doch noch mal zur Seite legen. Ich bin kein Fan der Neigungs-Steuerung und per Touch ist die Rennsimulation meiner Meinung nach nicht spielbar. Wenn die Controller-Unterstützung funktioniert, werde ich aber auf jeden Fall noch einmal ins virtuelle Lenkrad greifen.

‎Assetto Corsa Mobile
‎Assetto Corsa Mobile
Entwickler: 505 Games (US), Inc.
Preis: 4,99 €

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Kommentare 8 Antworten

  1. Wenn sich Apple fragt warum der Apple TV Flopt: hier ein Grund, so ein Spiel gehört auf den Apple TV, die meisten haben da den größten Bildschirm zum spielen…. Beiden Thema wären wir auch wieder bei der Frage warum der neue Apple TV keinen M1 hat….

    1. Das fragt sich Apple nicht, da es nicht so zu sein scheint, sonst hätten sie das Ding schon lange eingestampft. Und für Apple Schein es offensichtlich keine Konsole zu sein und soll es wohl auch nicht

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