Apple Music vs Spotify: Darum tue ich mich noch schwer mit einem Wechsel

Wo ist der Chromecast-Support?

Seit mehreren Jahren bin ich eigentlich zufriedene Spotify-Nutzerin im Premium-Abonnement. Ich habe meine zahlreichen Playlists eingerichtet und entdecke auch gerne einmal Neuerscheinungen. In den letzten Monaten jedoch hat sich Spotify (App Store-Link) bei mir nicht unbedingt beliebter gemacht: Grund dafür sind einige Aktionen des schwedischen Musikstreaming-Anbieters, die bei mir sauer aufgestoßen haben.

So gab es vor einiger Zeit das Bestreben Spotifys, die Standortdaten der eigenen Nutzer erheben zu wollen. So sollten Personen, die ein Familien-Abonnement abgeschlossen haben, aber nicht unter einem Dach leben (wie von Spotify gefordert), ausfindig und eigenständig zur Kasse gebeten werden. Dass es in modernen Familien auch durchaus Patchwork-Situationen mit getrennt lebenden Partnern, ausgezogenen Kindern und anderen Konstellationen gibt, hat Spotify offenbar nicht bedacht. Und davon einmal ganz abgesehen geht es Spotify nichts an, wo ich mich gerade aufhalte. Nach massiver Kritik ruderte der Musikstreaming-Dienst dann zurück, aber verlangt von Family-Abonnenten beizeiten die Eingabe der eigenen Postleitzahl, um weiter Musik hören zu können.


Erst vor kurzem teilte Spotify dann die aktuellsten Quartalszahlen mit, die einen wachsenden Streaming-Markt und das Unternehmen weiterhin als Branchenführer bestätigten. Trotz hohen Nutzerwachstums und Rekordumsätzen kündigte man fast zeitgleich Preiserhöhungen für zahlende Premium-Abonnenten an, zudem sickerte durch, dass Spotify-CEO Daniel Ek Interesse am Kauf des englischen Premier League-Clubs FC Arsenal zeigte. Natürlich kann Herr Ek mit seinem Privatvermögen tun und lassen, was ihm beliebt – die gesamte Konstellation mit Rekordumsätzen des eigenen Unternehmens und angekündigten Preiserhöhungen ließen im Zusammenhang mit dem Kauf eines Fussballclubs aber doch die Augenbraue nach oben zucken.

Und als wäre das noch nicht genug, sorgen auch neue Algorithmen für das Song-Radio, in die bezahlte Empfehlungen einfließen sollen, sowie eine in Entwicklung befindliche Spracherkennungs-KI, die die Stimmung des Spotify-Nutzers sowie andere persönliche Infos erkennen soll, für viel Gegenwind. Seit längerem vermarktet Spotify zudem eigene exklusive Podcasts, die nur auf der eigenen Plattform zu hören sind.

Apple Music unterstützt Google Chromecasts nur auf Android-Geräten

Für mich ist daher langsam ein Punkt erreicht, an dem ich an einen Wechsel zu einem anderen Musikstreaming-Anbieter denke. Mit Apple Music ist auch gleich ein passender Kandidat gefunden worden, der sich zudem nahtlos in mein gesamtes Apple-Universum einfügt. Meine Podcasts höre ich aufgrund der guten Integration der Sendungen auf meiner Apple Watch sowieso über Apple Podcasts, und auch meine sorgsam erstellten Playlists konnte ich mit etwas Aufwand problemlos über die App SongShift (App Store-Link) zu Apple Music übertragen. Im Hinblick auf die angebotene Musik gibt es zwischen Spotify und Apple Music mittlerweile auch keine großen Unterschiede mehr, beide Dienste verfügen über einen etwa 70 Millionen Titel umfassenden Katalog mit Alben, Songs, EPs, Hörspielen und Audiobooks.

Natürlich, an die unterschiedliche Nutzeroberfläche muss man sich bei einem Wechsel zwangsläufig gewöhnen. Und ich hätte schon längst meine Spotify-App von allen Apple-Geräten geworfen, wenn es nicht noch ein entscheidendes Feature gibt, das Apple Music schmerzlich gegenüber Spotify vermissen lässt: Eine native Playback-Unterstützung für Googles Chromecast.

Die meisten Apple-User werden ihre Musik entweder über Bluetooth oder AirPlay abspielen, und mit dem HomePod mini, dem Sonos-System und weiteren Produkten aus dem Audio-Bereich gibt es viele Möglichkeiten, Apple Music auch drahtlos zu nutzen. In meinem persönlichen Fall jedoch gibt es ein Soundsystem von Numan, bestehend aus zwei Geräten im Wohnraum, die jeweils über ihren AUX-Port mit einem Google Chromecast Audio verbunden sind und so drahtlos als Stereo-Paar den Wohnraum beschallen können. Da sie sowohl optisch als auch soundtechnisch eine Wucht sind, werde ich sie nicht ersetzen.

Google Home-App ist kein wirklicher Workaround

Die Chromecast Audio-Dongles lassen sich über die Spotify-App auf dem iPhone oder iPad problemlos ansteuern – mit Apple Music geht dies nicht. Interessanterweise bietet die Apple Music-App für Android-Geräte genau diese Funktionalität – warum hat man dieses Feature nicht auch in die iOS-App integriert? Setzt Apple darauf, dass eh alle Apple-User AirPlay oder Bluetooth zum Streamen von Musik verwenden? Möchte man damit Kaufargumente für die eigenen HomePods liefern?

Meine derzeitige Möglichkeit ist also, nur einen der beiden Numan-Geräte per Bluetooth und Apple Music anzusteuern, oder für eine vernetzte Wiedergabe per Chromecast Audio weiter die Spotify-App zu verwenden. In der Google Home-App (App Store-Link) unter iOS kann zwar die Medienwiedergabe mittels eingebundener Chromecasts auch über Apple Music erfolgen, allerdings wird dort nur eine Zufallswiedergabe von Apple Music-Inhalten unterstützt. Ein wirklich zufriedenstellender Workaround ist dies also auch nicht.

So bleibt es zumindest aktuell noch bei einer zweigleisigen Nutzung von Spotify und Apple Music, bis ich für mich eine zufriedenstellende Lösung für mein Soundsystem zuhause gefunden habe. Denn nach den zahlreichen Meldungen zum Thema Spotify in den letzten Monaten möchte ich eigentlich keinen Anbieter weiter unterstützen, der mit derartigen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Vielleicht gibt es ja noch einige findige appgefahren-Leser, die wertvolle Tipps für mein Problem beisteuern können?

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Kommentare 50 Antworten

  1. Ich hab mir auch immer wieder mal Gedanken gemacht über einen Wechsel. Ich finde aber bei Spotify die Zusammenstellung der Musik echt gut und tue mich ebenfalls schwer mit einem Umschwenken, zumal bei mir ein Family Tarif mit 4 Nutzen zum Einsatz kommt. Ich schaue mir gerade Deezer an und das gefällt mir eigentlich ganz gut. Aber am Ende sind doch alle Dienste recht ähnlich in Angebot und Preis finde ich.

  2. Hi Mel! Ich würde auch sehr gerne wechseln, allerdings weiß ich nicht, ob ich soll. Der Haken: ich kaufe auch sehr viel im ITunes Store an Alben bzw. rippe CD’s und bange darum, ob ich dann nicht mehr sehen kann, was mir gehört und was nicht. Gruß Peter

  3. Was soll ich sagen Mel. Wechsel zu Apple Music und werde glücklich. Ich persönlich finde die Dinge noch harmlos im Gegensatz was Apple sich in letzter Zeit sich geleistet hat. Ausserdem, wenn Apple die Möglichkeit hätte jetzt die Preise zu erhöhen, hätten sie das auch getan. Da Apple aber bei Apple Music , wie auch bei Apple TV + den ganzen Streamingdiensten hinterherhinket, halten sie die Füße still.

      1. Apple leistet sich doch sogar eine ganze Menge, sie nutzen in höchsten Maße ihre Monopolstellung auf iOS aus – und tatsächlich ist deine Beobachtung, dass sie auf iOS Chromecast nicht unterstützen ein gutes Beispiel dafür. Apple möchte dich im eigenen Ökosystem gefangen nehmen.

        Alles was damals bei Microsoft als Wettbewerbsverstoß galt (siehe z. B. IE, Windows Media Player), ist bei iOS etabliert. U. a. sind Apples Apps alle vorinstalliert, Gerätefunktionen sind ausschließlich den eigenen Apps zugänglich. Apple unterwirft sich auch nicht den gleichen Regeln wie den Drittanbietern, das betrifft auch Tracking & Datenschutz, die neue Regelung – Apple selbst sammelt Daten wie verrückt und ist auch selbst im Werbegeschäft tätig. Darüber hinaus hat Apple ein Monopol über die Distribution der Apps auf dem iOS, andere App Stores sind nicht erlaubt, andere Zahlungssysteme als Apple Pay sind nicht erlaubt, selbst Verlinkungen zu Alternativen sind nicht möglich (die Unternehmen dürfen nicht mal eine Mail an ihre Nutzer schreiben und dort auf Rabatte / alternative Zahlungsmöglichkeiten hinweisen).

        Spotify selbst hat sich ja auch bei der EU-Kommission über Marktmissbrauch durch Apple beschwert. Vor 1,5 Wochen kam die dann zum vorläufigen Ergebnis, dass Apple tatsächlich seine marktbeherrschende Stellung ausnutzt, siehe Begründung hier: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_21_2061

  4. Mir ist lieber, der CEO kauft aus seinem Privatvermögen einen Fußballverein, statt es zu handhaben wie die Glazerfamilie, die einen Kredit aufnimmt, um MUFC zu kaufen und diesen dann vom Vereinsvermögen zurückzahlt…

    Die einzige Konsequenz als unzufriedener User ist einfach die Kündigung, anders lernen es „die Großen“ leider nicht…

  5. Nun,
    Um es mal ganz deutschlich zu sagen:
    Nichts von dem, was ihr dort kauft, gehört wirklich euch. Nichts‼️ Kein film, kein video, kein spiel und auch keine musik. Das muss man wissen, bevor man und frau monat für monat für monat viel geld für sachen ausgibt, die man meint, besitzen zu wollen zu tun.
    Was man dagegen tun kann, weiß hier jeder.
    Ich kenne das totschlagargument: geld/ware/wert.
    Vielleicht sollte man wie früher, sich auf das wichtigste der ware, die einen interessiert, konzentrieren und nicht auf alles gleichzeitig.

    Heute ärgert man sich über die firma wegen einer firmenpolitik die zum abwürgen ist und morgen über die finanzen, welche man neuerdings oder ab dem neuen jahr bezahlen muss. Ob ich also bei deezer, spotify oder apple mein sauer verdientes geld zum leihen lasse, spielt letztendlich keine rolle.

    1. Find ich jetzt nicht schlimm. Filme und Serien schaue ich persönlich fast nie mehrmals. Da wäre es teurer das zu kaufen als das Abo zu zahlen.
      Die Kinder hören zwar gerne Hörbücher, die meisten aber nur ein Mal oder ihnen gefällt es nach kurzem anhören nicht. Ist also auch nicht weiter schlimm das nicht zu besitzen.
      Unterm Strich würde ich sagen, dass ich damit kein Minus mache und mir der Besitz nichts bringt.
      Von Künstlern die ich gerne mag, kaufe ich nach wie vor Alben um die Künstler zu unterstützen.

      1. Genauso handhabe ich es auch. Ich schätze es mittlerweile sehr, neue Dinge zu entdecken und in unbekannte Songs und Alben reinhören zu können. Einige Playlists höre ich vielleicht nur einmal, ebenso Hörbücher oder Hörspiele. Die muss ich nicht besitzen. Für ein Nutzungsrecht einen monatlichen Betrag zu zahlen, finde ich daher absolut in Ordnung.
        Neue Alben meiner Indie-Lieblingsband kaufe ich auch weiterhin, um die Künstler damit zu unterstützen und über Booklets Einblicke in die Entstehung des Albums, Songtexte, Bilder usw. zu haben.

  6. Ist denn die Einbindung einen Amazon Echo an das Soundsystem eine Lösung? Falls es denn überhaupt kompatibel ist.
    Wobei auch die aktuellen kleineren Echos per Line In verbunden werden können. Echo und Apple Music sollte ja auch gehen. Gerade gesehen dass der Skill keine guten Bewertungen hat. Bei mir ist Spotify dort eingebunden und klappt ganz gut.
    Mir gefällt Apple Music auf Grund der Benutzeroberfläche nicht so sehr. Mit Apple One im Familien Abo aber durchaus sehr interessant was Preis-Leistung angeht.

    1. Könnte mir vorstellen das es klappt, in dem Fall würde doch ein Echo Dot pro Soundsystem ausreichen, per AUX Line Out an die Soundsysteme anschließen, in der Alexa App Apple Music als Standard Musik Anbieter wählen. Auf ein Sonderangebot oder den Prime Day warten der offenbar bald kommen soll. Der Echo Dot ist nicht ganz so schick wie der Homepod Mini aber einfach flexibler und ein gutes altes AUX Kabel kann man auch noch anstöpseln. Eine Test würde ich wagen, bei nichtgefallen ist die Rücksendung kein Problem.

    2. Apple Music und Alexa funktioniert super. Die meisten Nutzer scheitern anscheinend an den richtigen Befehlen, da es keine wirkliche Beschreibung dafür gibt. Es funktioniert aber alles bis auf „diesen Titel mag ich“ das wird dann bei Amazon gespeichert und nicht bei apple

  7. Bin damals zu Apple Music gewechselt, da es mit Spotty keine Möglichkeit gab die Musik auf die Apple Watch zu übertragen. Bisher bin ich sehr zufrieden mit AM. Auch die Musikvorschläge treffen nach der „Lernphase“ meinen Geschmack.

  8. Hey Mel, da wirst du wohl zugeben müssen, dass die Lösung mit Numan und Chromecast wohl nicht so recht in „dein gesamtes Apple-Universum“ passt. An deinem geliebten Soundsystem festzuhalten gefällt mir jedoch sehr gut.

    Zu den Chromecast gäbe es einige Alternativen, die besser mit Apple harmonieren, leider sind diese mittlerweile End of Life.

    – AirPort Express (2. Gen / A1392)
    – Bose Soundtouch Wireless Link
    – Yamaha MusicCast WXAD-10

    Ein Silberstreif am Horizont wäre der frisch angekündigte , welcher in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollte.
    https://www.appgefahren.de/belkin-soundform-connect-adapter-macht-jeden-lautsprecher-mit-airplay-2-kompatibel-295799.html

    1. Daran habe ich gar nicht mehr gedacht, das wäre tatsächlich eine gute Lösung. Bin gespannt, wann sich da Neues tut. Danke für den Hinweis.

  9. Bin letzten Oktober von AM zu Spotify gewechselt und habe es nicht bereut. Habe in dieser Zeit durch Vorschläge so viele neue Künstler kennen gelernt. Bei Apple war das nicht der Fall. Auch die vielen Playlists sind vom Umfang deutlich besser.

  10. Was ich beim Wechsel ( egal von wo nach wohin) und der Nutzung von „Song Shift“ zu Bedenken gebe, ist der Umstand, dass einige Titel nicht oder falsch übertragen werden, obwohl es das richtige Pendant auf der anderen Seite gibt.
    Oder es wird eine völlig falsche Version, z.B. Klassik-Variante oder alternativer Interpret, verwendet.
    Bei sehr umfangreichen Playlisten, wie bei mir, findet man auch nicht gleich heraus, das die KI Fehler gemacht hat.

  11. Bin von Spotify zu AM (wg. Siri) und zurück zu Spotify. Die vorgeschlagenen Songs und Playlisten sind bei AM einfach wesentlich schlechter.

  12. Bei mir ist der Airport Express gen 2 im Einsatz. Tut was es soll 😉
    Was ich aber nicht verstehe bei AirPlay 2 ist die schlechte Integration in MacOS. Die muss von jeder App extra eingebaut werden, statt wie bei iOS systemweit zur Verfügung zu stehen. Das wurde bei der Spotify macOS App leider bis jetzt nicht getan. Bin aber sonst mit Spotify zufrieden und hab keinen Grund zum wechseln.
    Das Spotify mit KI spielt und versucht die Stimmung der Nutzer zu erfassen finde ich jetzt nicht überraschend. Man muss die Sprachsteuerung ja nicht verwenden

  13. Tja, AM ist echt toll, aber Spotify hat Spotify Connect. Für mich DAS Killerfeature. Bei Apple Music musst du immer vom Handy über AirPlay(2) streamen und kannst das iPhone quasi nicht nutzen, da es ja streamt.

    Nur bei meinen Homepod minis kann ich nativ über AM hören, ohne das Handy nutzen zu müssen. Das finde ich sehr Schade.

  14. Nur mal so – ich nutze Deezer Hifi und das läuft mittlerweile sogar „nativ“ auf dem Homepod (Mini). Windowsnutzer werden AM nicht mögen, es ist schrecklich langsam und hakelig, hat keine oder eine saublöde Rücksprungfunktion beim Surfen in iTunes. Mit Deezer habe ich an einem Nachmittag über 1000 Lieblingssongs zusammengeklickt und bekomme seitdem Playlists vorgeschlagen, die mir sehr gut gefallen.

    Und Hauptgrund – Deezer spielt Hifi (Kopfhörer + Kabel) und sogar HiFi mit Homepod.

    1. Mir gefällt Deezer dann doch noch am besten zumal sie auch jede Menge Hörbücher haben die muss man bei anderen extra bezahlen

  15. Vielleicht bin ich ja generell nicht sehr wechselhaft ?
    Seit dem ersten Tag bei Apple Music, da ich schon immer iTunes für meine Musikverwaltung genutzt habe.
    Ich war noch nie bei Spotify ?
    Für Hörbücher habe ich mal Audible genutzt ?
    Also ohne was anderes zu kennen:
    Ich mag Apple Music immer noch ?

  16. Amazon Music ist die Lösung. Die App ist super, als Prime Mitglied kostet das Family Jahresabo gerade mal 149 EUR ohne Einschränkung in den AGBs, wer es nutzen kann. Über Alexa hat man dann noch fast die selbe Funktionalität wie bei Spotify connect. Bin seit Jahren extrem zufrieden.

  17. Dadurch, dass AM mittlerweile sehr gut mit Alexa funktioniert, stellte sich für mich die Frage eines Wechsels nicht. Da du aber ein anderes Sound System benutzt…

  18. Ich finde es lohnt sich für mich allein schon Apple Music zu nutzen, weil meine gesamte Musikbibliothek online verfügbar ist. Selbst die Musik, die es gar nicht auf Apple Music gibt. So eine Integration hat denke ich kein Musik-Streaming-Dienst.

  19. Für mich als reinen Mobile- bzw. Browser-App Benutzer sind Tidal bzw. Qobuz die Streamingdienste der 1. Wahl. Die Apps sind übersichtlich und nicht so nervig wie Spotify, Deezer & AM. Der Preis ist mit € 180/Jahr für HD (24/96 und besser, sofern vorhanden) akzeptabel.
    Das ich die Musik nur „leihweise“ zur Verfügung gestellt bekomme trifft mich nicht so hart.

  20. Spotify ruht sich meiner Meinung zu sehr auf seinen Lorbeeren aus. Die dringende HomePod Unterstützung fehlt immer noch und Songtexte live in der App mitlesen funktioniert auch noch nicht.

  21. Ich bleibe bei Spotify. Ich habe Apple Music zweimal probieren können. Und jedes Mal führten die mir vorgeschlagenen Titel auf Grundlage meines Hörverhaltens so dermaßen offensichtlich in Richtung Mainstream, das war nicht wirklich angenehm. Der Spotify-Algorithmus hat das deutlich besser drauf. (Wenn auch dieser nicht so ganz auf die Akquise verzichten mag.)

  22. Soll ich Wechsel, weil ich iPhone benutze oder weil ich Apple Fanboy bin ??? Was für ein Unsinn! Nicht alles, was Apple tut, ist gut.

  23. Mir hatte noch nie gefallen wie Spotify die Künstler bezahlt und welchen Stellenwert z. B. weniger bekannte Bands haben. Und ich zähle mich auch zu den Hörern, die lieber kaufen als leihen – weil es sich für mich rechnet.

  24. Hallo Mel,
    ich kenne dein Problem leider nur allzu gut. Ich bewege mich größtenteils auch im Apple-Kosmos. Einzige Ausnahme dabei ist für mich meine qualitativ unschlagbare Ambeo Soundbar von Sennheiser mit angeschlossenem Sub. An den Klang kommt so schnell nichts ran. Leider hat sich Sennheiser auch entschlossen kein AirPlay zu unterstützen und hat Chromecast integriert. Mir ist es auch nicht möglich Apple Music auf die Anlage zu streamen. Einzige Möglichkeit für mich, die App über AppleTV zu starten. Nervt halt nur, weil dann auch immer der Fernseher laufen muss. Ich hoffe daher auch, dass entweder Apple, oder Sennheiser noch nachbessern werden. Trotzdem bleibe ich bei Apple Music und bin damit auch super zufrieden. Erst Recht, wenn an den Gerüchten was dran sein sollte, dass Apple endlich meinem Wunsch nach kommt und künftig auch auf HiFi bzw. HiRes umstellen wird. Bis dahin geduldig bleiben und liebe Grüße

  25. 1. Spotify Connect…
    2. Sortieren innerhalb der eigenen Playlists bei AM nicht möglich.

    2 Features die Apple Music nicht bietet. Gerade in Verbindung mit den Amazon Echos ist Spotify Connect super. Ich bin außerdem kein großer Fan von AirPlay.

  26. Ich hatte jahrelang Spotify und bin dann zu AppleMusic gewechselt wegen:

    – besserer Integration in die Apple-Welt
    – Eigene Musik (z.B. schöne 90s Technosampler): Diese kann man hinzufügen und diese landet dann in der cloud(!) und ist von überall her streambar!
    – im Sperrbildschirm konnte ich den grade gespielten Titel „herzen“ (=in die eigene Bibliothek befördern). Das ist besonders wichtig wenn man viel Neue Musik hört und dabei zB Auto fährt.
    >> diese direkte Herz-Funktion hat Apple inzwischen entfernt!
    – wenn ein Titel abgespielt wird, kann man auf den Interpreten tippen und sieht sofort alle Titel die man von ihm hat und kann dann direkt einen anderen Lieblingssong antippen und hören
    >> geht so m.E. auch nicht mehr da einem alle Titel in Albenform angzeigt werden

    Kurz:
    Apple hat es in den letzten Jahren geschafft alles zu zerstören was irgendwie sinnvoll war.
    Spotify hat den Releaseradar und überhaupt empfiehlt mir Spotify weitaus bessere Musik.

    Fazit: ich bin ganz kurz davor AppleMusic adé zu sagen….. hab Spotify eine Weile schon parallel-was eigentlich totaler Irrsinn ist!

    Wobei mir dann auch die intelligenten Wiedergabelisten fehlen werden. Aber dann muss man eben manuell Listen pflegen. Spotify versucht ja selbst automatisch Playlisten aus der eigenen Bibliothek zu bilden.

  27. Habe jetzt mit der Handy-App Songshift meine Playlists (auch intelligente Playlisten werden da berücksichtigt) zu Spotify übertragen. Die App ist kostenlos und funktioniert sehr gut.
    Jetzt kann ich mich endlich von AppleMusic verabschieden und kehre zu Spotify zurück.

  28. Hab echt alle Kommentare gelesen und einen entscheidenden Punkt vermisst, der mich noch bei Spotify hält: Spotify Connect.
    Alles was ich bei Apple höre muss kabellos den Umweg über ein Apple Gerät gehen, vom Internet in WLAN auf Gerät und von dort per WLAN über AirPlay wieder zurück an ein Airplay fähiges Gerät. ich kenne kein Gerät – ausser der Apple TV mit der Music App – das ich nur über eine Steuerung ansprechen kann und das sein Audiosignal dann selbständig aus dem Internet zieht und sauber an die Anlage weitergibt. Die aktuellen Apple TVs hat noch nicht mal einen getrennten Soundausgang. Die wenigsten DAC oder guten Stereoverstärker haben einen HDMI Eingang.
    Bei Spotify Connect klappt das hervorragend mit meinem Technics SL-G700 und Cambridge CXN.
    Das Apple HD macht Laune aber wie soll ich das anständig an meine Anlage bekommen? So lange ich dafür keine Lösung kenne, muss ich wohl bei Spotify bleiben.

  29. Eigentlich sollte Spotify gar kein Interesse haben, die Nicht-Familien mit Familien-Account zu suchen. Klar, zahlt der Einzelne der angeblichen Familie dann weniger, aber andererseits kann man mit Rücksicht auf diejenigen, mit denen man teilt, nicht so leicht wechseln.

  30. Bei mir ist es ein stetiges Schwanken zwischen beiden Diensten.

    Spotify:

    + Musikempfehlungen besser (wobei sich das zuletzt sehr angeglichen hat, mit teils einer Großzahl identischer Vorschläge bei beiden Diensten)
    + Playlists lassen sich einfacher öffentlich machen – so findet man auch leichter thematische Playlists anderer
    + Ich kann die Musik auf andere Geräte mit dem gleichen Account umleiten/die Audioausgabe steuern
    + Ich kann einfach zwischen verschiedenen Accounts wechseln (einer für mich, einer für meine Tochter für Kindergeschichten und Lieder)
    o Ich mag das Inferface am Desktop/Laptop insgesamt mehr als die Apple Musik-App. Gerade was das favorisieren/nicht mögen von Titeln und die Playlistverwaltung angeht
    – Ich finde die Medienverwaltung furchtbar. Mir fehlt es, die Inhalte klassisch nach Genre/Künstler/Alben/Titel sortieren zu können. Stattdessen muss ich Künstlern folgen, um dann furchtbar aufgeblähte Künstlerseiten zu erhalten, auf denen dann oftmals auch garnicht alles angezeigt wird, was es vom Künstler gibt.
    – obwohl ich zwei getrennte Accounts nutze (Tochter und ich) bekomme ich in meinem Account, den ich klar frei von Kinderinhalten lassen, bei Jahresrückblicken, Häufig gehört etc. vor allem Kinderlieder angezeigt, darunter auch sehr vieles, was ganz bestimmt niemals gelaufen ist, auch nicht auf dem Account meiner Tochter.
    – Ich empfinde die iPhone-App als recht unübersichtlich.

    Apple Music

    + Klar strukturierte und klassische Medienverwaltung
    + Einblenden von Liedtexten
    + Bessere Suchfunktion (Teile von Liedtexten suchen)
    + Im Auto kann ich bei angeschlossenem iPhone per Titel durch die Mediathek navigieren. Bei Spotify kann ich nur blind nächsten/letzten Titel wählen
    o Die moderierten Radiosender bedienen nicht meinen Musikgeschmack. Somit sind die dort sicherlich qualitativen Inhalte für mich wie verschenkt.
    – Die Musikapp unter macOS empfinde ich immer noch als sehr angestaubt und bedienerunfreundlich. Z.B. finde ich es schwer zu erkennen, welches Lied gerade gespielt wird. Das dürfte deutlicher zu erkennen sein. Klarere Symbole/Dedizierte Icons für das Hinzufügen von Favoriten bzw. Liedern die man nicht mag, fehlen mir. Da gibt es viele kleine Baustellen die mich immer wieder nerven.
    – Keine ernsthafte Möglichkeit, zwischen verschiedenen Nutzern auf einem Gerät zu wechseln (eben wieder für Kind/mich).

    Der Hauptgrund warum ich doch immer wieder zu Spotify zurückkomme ist das Problem mit den mehreren Nutzern bei Apple Music. Wenn das mal irgendwann geht, bin ich klar bei AM. Bin dahin werde ich immer wieder hadern und hin und her hüpfen…

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