Während ich den Plaud Note schon im Blog getestet und den Plaud NotePin auf Instagram im Video vorgestellt habe, folgt jetzt meine Einschätzung zum neuen Plaud NotePin S. Es handelt sich dabei um ein unauffälliges KI-Gerät, das Gesprochenes aufzeichnet und aufbereitet – also eine Art Notizblock der Zukunft.
KI, die echten Nutzen bringt
Während viele KI-Features eher Spielerei bleiben, konzentriert sich Plaud bewusst auf Produktivität. Dadurch entsteht ein Gerät, das Meetings aufzeichnet, Gespräche transkribiert und Inhalte automatisch zusammenfasst. Die Idee wirkt simpel, funktioniert jedoch erstaunlich gut, weil der NotePin S wie ein persönlicher Assistent arbeitet. Dadurch werden spontane Gedanken sofort festgehalten und später strukturiert aufbereitet.
Unauffälliges Design
Wer den Plaud NotePin schon kennt, wird sich beim NotePin S sofort Zuhause fühlen, da das grundlegende Design gleich bleibt. Der NotePin setzt dabei auf ein tragbares Konzept, sodass Aufnahmen komplett freihändig starten. Das Wearable wirkt gleichzeitig dezent und hochwertig, weshalb es eher wie ein Business-Accessoire als ein Technikspielzeug erscheint.
Unboxing mit viel Zubehör

Schon beim Auspacken zeigt sich der professionelle Anspruch, denn Verpackung und Präsentation wirken durchdacht und hochwertig. Dadurch entsteht sofort der Eindruck eines ernsthaften Arbeitswerkzeugs.
Im Lieferumfang befinden sich:
- Plaud NotePin S
- Magnet-Clip
- Magnet-Pin
- Lanyard
- Armband
- Lade-Dock
- USB-C-Kabel
Besonders das Lade-Dock hinterlässt einen hochwertigen Eindruck, allerdings passen das weiße Kabel und Dock optisch nicht perfekt zum dunklen Gerät.
Einrichtung gelingt in wenigen Minuten
Die Einrichtung bleibt erfreulich unkompliziert, weil App installieren, koppeln und starten ausreichen. Dadurch fühlt sich der Start eher wie bei einem Premium-Zubehör als bei einem komplexen Gadget an.
Die Bedienung funktioniert bewusst minimalistisch:
- Lange drücken startet Aufnahme
- Erneut drücken beendet sie
- Kurzer Druck markiert wichtige Momente
Gerade diese Marker erweisen sich im Alltag als extrem hilfreich, weil wichtige Aussagen später schneller gefunden werden. Und genau hier hebt sich der NotePin S von der vorherigen Generation ab, der auf diesen Knopf noch verzichten musste.
Vier Tragevarianten für unterschiedliche Situationen
Der NotePin S lässt sich flexibel tragen, wodurch verschiedene Nutzungsszenarien möglich werden.
- Magnet-Clip: Ideal für Shirts oder Jacken, weil er stabil sitzt und unauffällig bleibt.
- Magnet-Pin: Besonders geeignet für Business-Kleidung, da er sicher hält und professionell wirkt.
- Lanyard: Perfekt für unterwegs, weil das Gerät jederzeit griffbereit bleibt.
- Armband: Die Idee überzeugt zwar theoretisch, wirkt jedoch weniger hochwertig als der Rest des Zubehörs.
So arbeitet der KI-Assistent im Alltag
Im täglichen Einsatz bleibt das Prinzip bewusst einfach, denn aufnehmen genügt und die App erledigt anschließend den Rest. Dadurch entstehen automatisch vollständige Transkripte, Zusammenfassungen sowie strukturierte Notizen je nach Workflow.

Plaud nutzt dafür mehrere moderne KI-Modelle, wodurch Inhalte verständlich organisiert werden.
Transkriptions-Minuten und Abo-Modell

Beim Kauf ist ein kostenloser Starter-Plan enthalten, der monatlich 300 Minuten Transkription umfasst. Dadurch reicht das Kontingent für viele Nutzer bereits aus. Wer regelmäßig lange Meetings aufzeichnet, kann jedoch auf kostenpflichtige Pläne mit deutlich mehr Minuten wechseln.
Alltagstest: Meetings, Ideen und spontane Einfälle
Im Home-Office überzeugt der NotePin S besonders, weil Gespräche klar aufgenommen und zuverlässig transkribiert werden. Dadurch entstehen sofort nutzbare Zusammenfassungen ohne Nacharbeit.

Seine größte Stärke zeigt das Gerät jedoch unterwegs, weil Ideen oft spontan entstehen und sofort gespeichert werden können. Dadurch gehen Gedanken nicht mehr verloren, allerdings erntet man manchmal Blicke, da man ohne jegliches Smartphone oder Mikrofon einfach in die Welt brabbelt.
Wo KI noch stolpert
Trotz guter Ergebnisse bleibt KI nicht perfekt, weil Akzente oder ungewöhnliche Namen gelegentlich falsch erkannt werden. Dadurch entstehen kleine Fehler, die jedoch leicht korrigiert werden können. Auch Sprachmischungen führen manchmal zu unerwarteten Zusammenfassungen, was aktuell bei vielen KI-Systemen üblich ist.
Akku und Lade-Dock im Alltag
Der Hersteller verspricht bis zu 20 Stunden Aufnahmezeit sowie lange Standby-Phasen, weshalb das Gerät mehrere Tage ohne Laden durchhält. Geladen wird ausschließlich über das Dock, weshalb man dieses besser nicht verliert. Besonders schön wäre ein Lade-Dock in der selben Pin-Farbe, allerdings liegt das Dock nur in einer weißen Ausführung vor.
Warum das Wearable besser funktioniert als klassische Recorder
Durch das tragbare Design bleibt der NotePin S stets richtig positioniert, wodurch Audioqualität konstant hoch bleibt. Gleichzeitig vergisst man schnell, dass man überhaupt ein Aufnahmegerät trägt. Gerade in Meetings wirkt diese Natürlichkeit entscheidend, weil keine zusätzliche Technik vorbereitet werden muss.
Fazit: KI, die Produktivität wirklich verbessert

Der Plaud NotePin S zeigt überzeugend, dass KI dann funktioniert, wenn sie reale Arbeitsprobleme löst. Dadurch wird das Gerät zu einem echten Produktivitäts-Tool statt zu einem kurzlebigen Techniktrend.
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Super Idee, aber unbegrenzte Nutzung nur mit Abo neben dem Kaufpreis. Daher uninteressant für mich.
Tolles Gerät – beim Stichwort ‚Abo-Modell‘ habe ich nicht weiter meine Zeit mit Lesen verschwendet…
Wie KI (Stand 2026) im Alltag funktioniert sehe ich an den Suchergebnissen von Google und Co.
Richtigkeit der Ergebnisse ein reines Glücksspiel, mal stimmt es zu 100% und mal völlig daneben und mal die halbe Wahrheit.
Das dauert wohl noch ein wenig bis man 100% zuverlässig Ergebnisse bekommt.
Natürlich muss man vor Meetings und anderen Gesprächen an denen andere Personen beteiligt sind, immer explizit die Zustimmung aller vorab einholen…