Das Beste aus 2014: Mels Apps des Jahres

11 Kommentare zu Das Beste aus 2014: Mels Apps des Jahres

Es ist wieder soweit – wir wagen einen App-technischen Rückblick auf das aktuelle Jahr.

Pixelmator iPad 3ParcelTrack 2HyperlapseSwype

Da der App Store derzeit Pause macht, und zu Weihnachten in aller Regelmäßigkeit viele neue iPhone- und iPad-Besitzer hinzukommen, wollen wir diesen und allen anderen Nutzern einen kurzen Überblick über unsere favorisierten Apps und Spiele des Jahres 2014 geben. Den Anfang macht nun Mel mit ihren vier beliebtesten Apps des Jahres 2014.


Pixelmator (iPad, 8,99 Euro)
Als Redakteurin im Appgefahren-Team, die sich am meisten mit dem Thema Fotografie beschäftigt, war die Veröffentlichung der Bildbearbeitungs-App Pixelmator im November dieses Jahres ein echtes Highlight. War ich sonst auf Adobe Photoshop Touch angewiesen, haben mich die Übersichtlichkeit und zahlreichen Features der App sofort zum Wechsel gebracht. Pixelmator bietet zahlreiche Retusche- und Optimierungs-Tools, verfügt über kreative Werkzeuge zum Malen und Zeichnen sowie Farbfilter und Bokeh-Effekte, kommt mit Ebenen zurecht und versteht sich blendend mit dem neuen iCloud Drive.

ParcelTrack (Universal-App, kostenlos bzw. 1,99 Euro für In-App-Kauf)
Wer wie wir öfters Pakete von Unternehmen und Gadget-Herstellern bekommt, kann seit einiger Zeit auf die aus deutscher Entwicklung stammende ParcelTrack-App zurückgreifen. Meiner Meinung nach mit einem sehr ansprechenden, da minimalistischen Layout ausgestattet, lassen sich mit der Universal-App für iOS Sendungen vieler großer deutscher Paketdienste nachverfolgen, so unter anderem DHL, GLS, Hermes, DPD und UPS. ParcelTrack bietet zudem einige Premium-Features, die für einmalige 1,99 Euro hinzu gekauft werden können, darunter eine E-Mail-Inbox, einen Barcode-Scanner und Live-Tracking-Optionen. Seit neuesten kann man sich nicht nur über Push-Mitteilungen über Paket-Status-Updates, sondern auch in einem Widget in der Benachrichtigungszentrale über den aktuellen Stand der Paket-Dinge informieren lassen.

Hyperlapse (Universal-App, kostenlos)
Ohne Frage sind sogenannte Time Lapse-, also Zeitraffer-Aufnahmen, wirklich sehenswert, und auch die neueren iPhone-Generationen bieten eine solche Funktion. Deutlich einfacher geht es allerdings mit der kostenlosen Universal-App Hyperlapse, die von den Instagram-Machern im App Store veröffentlicht wurde. Ist man sonst für perfekte Zeitraffer-Videos auf ein Stativ angewiesen, erledigt Hyperlapse diese Angelegenheit mittels einer eingebauten software-seitigen Bildstabilisierung durch Nutzung von Gyrosensor-Informationen, die auch bei zittrigen Händen für gute Ergebnisse sorgt. Hyperlapse erfordert keinen Nutzer-Account zum Erstellen von TimeLapse-Clips und bietet verschiedene Anpassungsmöglichkeiten, beispielsweise zur Abspielgeschwindigkeit. Lediglich einen vollen Akku sollte man bei längeren Videoaufnahmen mitbringen – Hyperlapse ist ein echter Batterie-Fresser.

Swype (Universal-App, 89 Cent)
Seit der Veröffentlichung von iOS 8 wird es auch Drittanbietern erlaubt, Tastaturen im App Store zu veröffentlichen, die dann zum Eintippen von Text auf iPhone und iPad genutzt werden können. Eines der besten und wohl praktischsten Beispiele ist die App Swype, die es – der Name deutet es schon an – durch Wischen auf der Tastatur ermöglicht, schnell Text einzugeben. Android-User kennen diese Möglichkeit der Texteingabe schon seit längerer Zeit. Mit einem deutschen Wörterbuch und verschiedenen Wortvorschlägen ist Swype eine wirklich gut ausgestattete Dritt-Tastatur, die zudem über verschiedene Design-Layouts verfügt. Wer lieber wischt statt tippt, greift daher zur nur 89 Cent teuren Universal-App.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Ich empfehle auch an dieser Stelle allen Usern anstelle von Pixelmator das viel günstigere Photogen4 zu kaufen.
    Wer dazu malen möchte der sollte sich Procreate dazu kaufen. Ist um vieles besser als Pixelmator.

    1. Ich habe gerade mal nachgeschaut: Photogene4 hat In-App Käufe und es sieht meiner Meinung nach nicht nach einer klar strukturierten Oberfläche aus. Pixelmator lässt sich sehr einfach bedienen, hat aber dennoch einen großen Funktionsumfang mit dem man wirklich gut arbeiten kann. Für die Bildbearbeitung mit dem letzten Schliff ziehe ich trotzdem die Desktop-Variante von Pixelmator vor. Und hier zahlt sich Pixelmator ebenfalls wieder aus: Die neue Hand-Off Funktion ermöglicht ein problemloses Zusammenspiel der Mac- und ios-Version.
      Meine Meinung!

      1. Wenn es rein um die Bildbearbeitung geht ist Photogene das bessere Programm.
        Selbst wenn man alle in App Käufe tätigt ist günstiger als mit Pixelmator.
        Die Bedienung ist intuitiv und dennoch umfassend.

  2. Seit ich swype nutze stockt die Tastatur auf dem iPad Air.. was tierisch nervig ist, man tippt und kann dann mehrere Sekunden warten bis die Tastatur wieder reagiert.
    Kennt jemand dieses Problem?

    1. Swype war anfangs ganz lustig, mit der Zeit fing es allerdings an zu nerven, weil vieles dann doch nicht erkannt wird u.s.w.
      Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit der Apple eigenen Tastatur schneller Schreiben kann.

  3. Was ist mit Hyperlapse? Das scheint wie bei Runtastic zu sein, dass alles was sie zuerst besorgt ist, angeblich genial ist, obwohl Runtastic vom Axel Springer Verlag (Bildzeitung …) besessen wird und daher dieser Verlag alle angelegten Profile anschauen kann.
    Hyperlapse ist von Instagram, was sie ganz toll fand. Und wem gehört nun Instagram? Genau, Facebook! Das sollte man auch erwähnen.
    Bestätigung meiner Behauptung: http://instagram.com/about/legal/privacy/

    Aber dies ignoriert sie offenbar absichtlich um nicht … dazustehen.

    => Obacht wegen Facebook!

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