Dredge (App Store-Link) ist eine absolute Empfehlung aus dem App Store. Im vergangenen Dezember wurde der für alle Plattformen verfügbare Titel von Apple sogar zum iPad-Spiel des Jahres gekürt. Und auch meine Kollegin Melanie hatte bereits jede Menge Freude mit Dredge, sie hat es äußerst umfangreich auf der Nintendo Switch 2 gespielt.
Auf iPhone, iPad oder Mac gibt es nur ein kleines Problem. Dredge kann zwar kostenlos heruntergeladen und angespielt werden, die Freischaltung der Vollversion ist mit 29,99 Euro aber ungewöhnlich teuer. Auf Steam kostet das Spiel für Windows und Mac derzeit nur 9,99 Euro. Nun gibt es aber positive Neuigkeiten.
Dredge+ ist ab dem 2. April ein Teil von Apple Arcade, ein wenig Geduld ist also noch gefragt. Möglicherweise habt ihr das Spiele-Abo ja ohnehin schon gebucht, etwa als Teil von Apple One. Alternative kostet Apple Arcade 6,99 Euro, also bedeutend weniger als die Vollversion von Dredge (bei der es übrigens noch einige zusätzliche DLC-Pakete gegen Bezahlung gibt).
Das erwartet euch in Dredge
In Dredge betätigt man sich als Fischer in einem kleinen, heruntergekommenen Küstenort und zieht an jedem frühen Morgen nach Sonnenaufgang in die nahegelegenen und entfernteren Gewässer hinaus, um per Angel oder Seilwinde nicht nur lukrative Fische, riesige Krabben oder Tintenfische auf den wackeligen Kutter zu ziehen, sondern auch unterwegs gesunkene Schiffswracks nach Schätzen und Ressourcen zu durchsuchen. Neben der täglichen Standard-Arbeit auf See erledigt man nebenbei auch dubiose Transportaufträge zwielichtiger Gestalten oder hilft anderen Charakteren im Spiel bei ihren Missionen.

Mit dem Verkauf von Fischen und anderem Angelgut an den örtlichen Fischhändler lässt sich jeden Tag ein wenig Geld verdienen, das man in der Werft des Küstenortes in den anfangs klapprigen Kutter investieren kann – und sollte. So können schnell einige Upgrades wie die oben bereits erwähnte Seilwinde, ein größerer Stauraum für Angelgut, ein leistungsstärkerer Motor, eine Lampe für bessere Sicht bei Dunkelheit und mehr eingebaut werden.
A propos Dunkelheit: Während es über Tag durchaus malerisch und harmonisch auf See zugehen kann, ändert sich dies rapide, sobald die Sonne untergegangen ist. Dann sorgen Anomalien, bedrohliche Unterwasser-Kreaturen und tückische Felsen dafür, dass man es bereut, nicht mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages wieder in den sicheren Hafen eingelaufen zu sein.

Voraussichtlich ab dem 2. April
Oh, korrekt. Merke ich an 🙂