Element Light: Konkurrenz für Nanoleaf und Lifx?

Modulares Lichtsystem per Crowdfunding finanzieren

In den vergangenen Wochen war ich auf Kickstarter wieder etwas aktiver als im letzten Jahr. Mit Höfats Spin und dem Ufour-Ladekabel habe ich gleich zwei interessante Projekte entdeckt. Über eine weitere Kampagne hat uns heute Morgen appgefahren-Leser Michael informiert: Element Light.

„Da kann Nanoleaf einpacken“, schreibt er in seiner E-Mail. „Ich habe das Projekt mal unterstützt und mir ein Early-Bird-Angebot gesichert. Mal schauen, ob und wann es ausgeliefert wird.“ Genau das könnte leider der große Knackpunkt sein.

Bei Kickstarter-Projekten, die Hardware mit Software kombinieren und zudem noch viele Funktionen bieten, bin ich immer etwas vorsichtig geworden. Wenn der geplante Liefertermin im Juli 2019 klappen sollte, ziehe ich meinen Hut vor der Gründern, für alle anderen Fälle warne ich euch schon einmal vorzeitig.

Im Prinzip kann man das Element Light wirklich sehr gut mit den bereits erhältlichen Produkten von Nanoleaf oder Lifx vergleichen. Einzelne Module mit mehreren LEDs können so miteinander verbunden werden, das eine spektakuläre Beleuchtung entsteht. Für das Element Light sollen sogar verschiedene Farben und auch Animationen und Effekte keine Hürde darstellen.

Element Light soll später auch HomeKit-Support erhalten

Das war aber längst nicht alles: Sprachsteuerung via Amazon Alexa oder Google Assistant ist ebenso möglich, für einen kleinen Aufpreis soll auch eine HomeKit-kompatibles Steuereinheit folgen. Es gibt einen Bewegungssensor und Gestensteuerung, es kann sogar die Uhrzeit mit den Elementen dargestellt oder neue Follower angezeigt werden. Ebenso planen die Entwickler eine Disco-Funktion, bei der das Element Light zum Rhythmus der Musik blinkt.

Zusammen mit einer App, die auf den ersten Screenshots gar nicht mal so schlecht aussieht, scheint das Element Light ein wirklich spannendes Paket zu sein, denn auch der Preis stimmt. Ein Starter-Set mit sechs Modulen kostet inklusive Versand nach Deutschland knapp 88 Euro, für 105 Euro gibt es sogar neun Module. 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer sollte man noch einkalkulieren, zusätzliche Zollgebühren fallen wohl erst beim Set mit 20 Modulen an.

Steinigt mich bitte nicht, falls es zu Schwierigkeiten bei der Entwicklung kommen sollte, aber das Projekt finde ich wirklich hochinteressant. Man kann nur hoffen, dass die Gründer einen Plan haben – das Element Light würde ich zu gerne im Handel sehen.

Kommentare 8 Antworten

    1. Ich habe z.B. im Haus eine runde Wand, an die man keine Bilder hängen kann, weil sie eben rund ist. Aber mit kleinflächigen Lichtpanelen könnte man diese Wand schön gestalten. Geht aber sicherlich auch bei geraden Wänden. Und ist auch nur ein Beispiel. Soll ja auch Leute geben, denen Wände ohne irgendwas dran auch gefallen. Jeder so wie er mag.

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