Faif für iPhone und iPad: Der Zufall kann deprimierend sein

Wir hätten da noch eine App vom Spiele-Donnerstag: Faif ist in dieser Woche im App Store erschienen und wartet auf eine Vorstellung.

FaifWenn wir im App Store neue, verheißungsvolle Spiele ohne In-App-Käufe entdecken, ist der Download schnell getätigt. Immerhin wollen wir wissen, ob wir euch das Spiel empfehlen können. Im Fall von Faif (App Store-Link) ist das allerdings nur bedingt der Fall. Die Universal-App zum Preis von 1,79 Euro können wir nur Nutzern empfehlen, die hart im Nehmen sind und sich im Zweifel nicht zu sehr ärgern.


Die Hauptrolle in Faif spielt nämlich der Zufall – Glück und Pech wechseln sich im Sekundentakt ab. Es handelt sich um eine Mischung aus Puzzle und Rollenspiel mit einem ganz besonderen Kampfsystem, in dem der oben genannte Zufall entscheidend ist. Gespielt wird in aufeinander folgenden Runden gegen immer stärkere Computer-Gegner.

Für eine Aktion muss man fünf aneinander liegende Felder des Spielfelds markieren. Die App wählt dann per Zufallsgenerator eines der Felder aus. Zur Auswahl stehen: Schwerter, Totenköpfe, Diamanten und Herzen. Bei der Auswahl gilt es einige Regeln zu beachten, die Faif durchaus interessant gestalten.

Faif fehlt die Abwechslung

Wählt man ein Schwert aus, kann man dem Gegner schaden zufügen – ihm werden so viele Punkte abgezogen, wie Totenköpfe ausgewählt wurden. Wenn man ein Schwert und vier Totenköpfe markiert, kann man also vier Schadenspunkte anrichten. Gleichzeitig ist die Gefahr aber sehr hoch, dass der Zufall einen Totenkopf auswählt – in diesem Fall bekommt man einen Lebenspunkt abgezogen. Man sollte also gut abwägen, welcher der immer wieder neu generierten Felder man auswählt. Sieger ist, wer dem Gegner zuerst alle Leben abgezogen hat.

Fällt die Zufallswahl auf ein zuvor markiertes Herz, bekommt man einen Energiepunkt gutgeschrieben. Wenn ein Diamant ausgewählt wird, bekommt man so viele Diamanten, wie man markiert hat, maximal also deren fünf. Mit den Diamanten kann man im In-Game-Shop kleine Zaubersprüche kaufen, etwa „drei zusätzliche Leben“ oder „doppelter Schaden für den Gegner“. In-App-Käufe gibt es nicht, mit denen man sich Vorteile verschaffen könnte.

Leider kann Faif sehr frustrierend werden, wenn man in mehreren Runden hintereinander kein Glück, sondern nur Pech hat. Zudem fehlt uns ein wenig Abwechslung, da man immer wieder von vorne beginnen muss – zwischendurch gibt es lediglich Boss-Gegner, zu denen man es aber erst einmal schaffen muss. Ziemlich interessant wäre zum Beispiel ein asynchroner Multiplayer-Modus, in dem man gegen Freunde antreten kann. Daher können wir aktuell nur eine bedingte Empfehlung für Faif aussprechen.

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