Fernbedienung für Sonos: Ikea Symfonisk hat die Lösung

Lautsprecher bequem per Schalter steuern

Smart Home und Sprachsteuerung sind eine feine Sache, ich bin allerdings der Meinung, dass man wichtige Funktionen auch ganz klassisch erreichen können sollte. So habe ich beispielsweise in jedem Raum Schalter für meine Philips Hue Lampen. Und auch mein Sonos-System steuere ich oft über die Tasten auf dem Gerät selbst, statt per Sprachbefehl oder App.

In manchen Räumen ist das aber eher unpraktisch. Umso gespannter war ich, wie sich die Symfonisk-Fernbedienung von Ikea (weiß/schwarz) im Zusammenspiel mit dem Sonos-System schlägt. Immerhin hat Ikea vor einigen Monaten eigene Lautsprecher auf den Markt gebracht, die auf Sonos-Technik setzen – und da darf passendes Zubehör nicht fehlen.

Ikea Symfonisk Fernbedienung funktioniert nicht direkt mit Sonos

Die in zwei Farben erhältliche Symfonisk-Fernbedienung kostet gerade einmal 14,99 Euro und ist damit auf jeden Fall erschwinglich. Es gibt aber gleich eine schlechte Nachricht: Der kleine Drehschalter lässt sich nicht direkt mit dem Sonos-System verbinden, es ist immer ein Umweg über das 30 Euro teure Trådfri-Gateway erforderlich, das zudem noch per Kabel am Router hängen muss.

Wer diesen Umweg in Kauf nimmt, steht wenig später vor der nächsten Hürde: Die Symfonisk-Fernbedienung ist nicht nur mit einer magnetischen Rückseite und einer zusätzlichen Wandhalterung ausgestattet, sondern auch mit einer ziemlich kleinen und winzigen Schraube, die man aufdrehen muss, um an das Batterie-Fach und den Kopplungs-Schalter zu gelangen.

Ist das erst einmal erledigt und die nicht im Lieferumfang enthaltene CR2032-Knopfzelle eingelegt, geht alles ganz schnell: Über die Ikea Smart Home App (App Store-Link) verknüpft man das Sonos-System und wählt einen Raum aus, mit dem man die Fernbedienung verbinden möchte. Danach bieten sich die folgenden Möglichkeiten:

  • 1x drücken: Wiedergabe/Pause
  • 2x drücken: nächster Song
  • 3x drücken: vorheriger Song
  • Drehen: Lautstärke anpassen

Beim ersten Knopfdruck startet also die Wiedergabe, wobei immer die Inhalte abgespielt werden, die man zuletzt auf dem jeweiligen Sonos-Lautsprecher gehört hat. Ob das nun ein Online-Radio oder eine Spotify-Playlist ist, spielt keine Rolle. Feste Inhalte kann man aber nicht auf die Symfonisk-Fernbedienung legen.

Sehr praktisch finde ich die Lautstärke-Regelung: Während das per Alexa nur in sehr großen Schritten funktioniert, kann man die Lautstärke mit der Symfonisk-Fernbedienung wirklich schnell, einfach und genau einstellen.

Am Ende lohnt sich die Symfonisk-Fernbedienung vor allem für alle Sonos-Nutzer, die ohnehin schon einen Gateway von Ikea im Einsatz haben. Und selbst wer den noch nicht hat: Für relativ wenig Geld bekommt man mit der kleinen runden Remote ein tolles Produkt zum fairen Preis, mit dem man Lautsprecher von Ikea und Sonos steuern kann.

Kommentare 9 Antworten

  1. Das letzte Foto im Beitrag zeigt ziemlich gut, was das alles für ein Flickwerk ist, was uns hier als „smart“ verkauft werden soll.

    Ich würde lieber zu einem richtigen Smart Home-System greifen, statt irgendwelche Teile zusammenzupuzzeln, was dann im Endeffekt einfach doof aussieht und eine klare (optische) Linie vermissen lässt.

  2. Also, das funktioniert auch wenn man „nur“ echte Sonos hat, in meinem Fall die Beam? Oder muss zwingend ein Symfonisk-Lautsprecher im System sein?

  3. Die erforderliche Batterie ist durchaus im Lieferumfang enthalten. Die habt ihr übersehen.

    Die Fernbedienung ist ein tolles Produkt, zu dem es keine Alternativen gibt.

    1. Hallo Julian,

      da kann ich so nicht zustimmen was Alternativen anbelangt.

      Ich nutze die IPORT XPRESS Fernsteuerung, ist zwar preislich um einiges teurer, allerdings benötige ich keine Bridge (nutze keine Ikea Smart Home Geräte).

      Ein weiterer Vorteil ist dass unter Favoriten sämtliche Playlisten / Radios etc. gespeichert werden können …

      Viele Grüße

      1. IPORT XPRESS finde ich wirklich viel zu teuer. Für das Geld bekomme ich die Ikea Gateway und locker 5 dazugehörige Fernbedienungen. Also auch fürs Gästeklo.
        Einziger Vorteil der XPRESS ist die Favoritentaste. Das ist aber der Mehrpreis nicht wirklich wert.

  4. mit FHEM und einem Pi
    plus gewünschtem Funkmodul ist man auch sehr flexibel aufgestellt.
    Bei mir hab ich so mit Enocean Erweiterung Batterielose Schalter im Einsatz, die auch noch in das vorhandene Schalter/Rahmenprogramm (Busch Jäger) integriert werden können.

    Preislich sieht die Ikea Lösung jedoch auch interessant aus

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