Funktaster von Dresden-Elektronik ausprobiert: Klassische Lichtschalter für Philips Hue

Ein klassischer Lichtschalter an der Wand darf auch bei Philips Hue nicht fehlen. Dresden-Elektronik hat gleich zwei verschiedene Modelle auf Lager.

Funktaster Scene Switch

Vielleicht habt ihr ja schon meinen ausführlichen Bericht über den Funktaster Lighting Switch von Dresden-Elektronik auf dem Hueblog gelesen. Mittlerweile habe ich mir auch den ähnlich aufgebauten Scene Switch bestellt und möchte die Gelegenheit nutzen, euch die wichtigsten Merkmale der beiden Schalter und vor allem die Unterscheide zwischen den beiden Modelle etwas näher vorzustellen. Der Preis ist bei beiden Funktastern mit 98,95 Euro identisch, ganz billig ist die ganze Geschichte daher leider nicht.

Einer der großen Vorteile ist, dass die Funktaster von Dresden-Elektronik perfekt mit vielen verschiedenen Schaltersystemen kombiniert werden können, in meinem Fall mit dem Gira E2 System 55 in Reinweiß glänzend. So ist es beispielsweise möglich, den Funktaster zusammen in einem 2er-Rahmen über dem eigentlichen Lichtschalter zu platzieren, was bei mir eine Auflage der Regierung ist. Alternativ ist auch eine Montage per Klebepad oder eine feste Montage auf einer leeren Schalterdose möglich.

Die Herausforderung der batteriebetriebenen Funktaster ist die Einrichtung. Die Zigbee-Module verstehen sich zwar prächtig mit Philips Hue, allerdings tauchen die Schalter anders als das Original-Zubehör nicht in der Hue-App auf. Das macht die Konfiguration etwas schwerer, dank der ausführlichen zweisprachigen und bebilderten Anleitung ist das letztlich aber auch keine große Hürde.

Diese Möglichkeiten bietet der Funktaster Scene Switch

Mit der linken Wippe des Funktaster Scene Switch von Dresden-Elektronik kann das Licht ein- und ausgeschaltet sowie gedimmt werden. Auf den beiden kleineren Wippen auf der rechten Seite des Schalters können jeweils zwei Szenen abgelegt werden. So können insgesamt vier verschiedene Szenen einer Lampengruppe drahtlos geschaltet werden. Informationen zur Einrichtung gibt es in diesem PDF-Dokument, das auch im Lieferumfang enthalten ist.

Diese Möglichkeiten bietet der Funktaster Lighting Switch

Der Funktaster Lighting Switch verfügt über zwei gleiche Wippen und kann auf drei verschiedene Arten verwendet werden. Auch hier findet ihr alle wichtigen Details in einer ausführlichen Anleitung.

Dresden-Elektroni-Funktaster-Lighting-Switch-Gira-E2

Szenensteuerung: Beim Bedienkonzept Szenensteuerung werden alle mit dem Funktaster Lighting Switch gekoppelten Lampen über die linke Wippe ein- und ausgeschaltet sowie gedimmt. Auf der rechten Wippe können derweil zwei verschiedene Szenen abgelegt und mit einem Tastendruck aktiviert werden.

Gruppensteuerung: Beim standardmäßig aktivierten Bedienkonzept wird auch die rechte Wippe mit einer Lampengruppe verbunden. So lässt sich beispielsweise eine zweite Lampe im gleichen Raum ein- und ausschalten, praktisch ist das etwa für einen gemeinsamen Lichtschalter für Wohn- und Esszimmer oder Deckenlampe und Stehlampe.

Farbtemperatursteuerung: In diesem Bedienkonzept wird die rechte Wippe zur Steuerung der Farbtemperatur verwenden. Kaltweißes und warmweißes Licht können so direkt aktiviert werden, mit einem langen Tastendruck kann die Farbtemperatur zudem stufenlos geregelt werden.

Wann die Funktaster von Dresden-Elektronik die richtige Wahl sind

Für mich müssen es auch in einem Smart Home mit App-Steuerung, Siri und Alexa noch „klassische“ Schalter für das Licht sein, denn keine andere Bedienung ist so intuitiv und für alle zugänglich. Falls ihr das ähnlich seht, bekommt ihr mit den Funktastern von Dresden-Elektronik nicht ganz einfach einzurichtende, aber danach wirklich leicht zu bedienende Schalter, die an der Wand eine sehr gute Figur machen. Ganz egal ob als Ergänzung zum eigentlichen Lichtschalter oder als alleinstehende Lösung.

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Kommentare 7 Antworten

  1. Preislich ist das ja ähnlich wie der Umbau vom Hue Tap in das Gira Enocean Modul – da hat man aber 4 Tastbefehle und keine Batterien. Haben diese Taster irgendwelche Vorteile gegenüber dem Hue Tap Umbau?

    1. Beides hat Vor- und Nachteile.

      Hue Tap Umbau:
      – klappt am besten mit Gira Schaltern
      – komplette Konfiguration per App
      – daraus resultierend mehr Freiheiten bei der Tastenbelegung
      – funktioniert ohne Batterie
      – HomeKit-fähig

      Funktaster aus dem Artikel:
      – deutlich leiser als der Hue Tap
      – Wippen zum Dimmen
      – passt einfacher in verschiedene Schaltersysteme
      – weniger Abfall 😉

  2. Ich setze (u.a.) Hue in einer Smarthome-Gesamtumgebung ein, also zusätzlich auch mit Rollo- und Fenstersteuerung, Heizungsteuerung, klassischer Beleuchtung, Musik- und Tv-Steuerung, Poolsteuerung (Hot-Tub).
    Damit das alles reibungslos zusammenarbeitet muss man zwar ein wenig programmieren, aber der Aufwand lohnt sich schon deshalb, weil man dadurch zumindest augenscheinlich eine klassische Steuerung behält. Lichtschalter, die auch die Omi noch bedienen kann (und die trotzdem viele versteckte Möglichkeiten bieten), vieles automatisiert, u.s.w.
    Ich verwende z.B. für Schalter ganz normale Schalter aus den Standardprogrammen (überwiegend Busch-Jäger) und schließe daran Funkschalttabletten an (4-Kanal, Größe ca. 2Euro, Dicke 2-3x 2Euro). Die sind Batteriebetrieben, melden ihren Batteriezustand regelmäßig. Mein ältester Funkschalter an einer regelmäßig frequentierten Stelle ist jetzt fast drei Jahre im Einsatz und hat noch die erste Batterie drin, generell habe ich mit dem stark batterielastigen System keinerlei Wechselstreß, alles wird sehr rechtzeitig gemeldet. Am häufigsten muss ich Batterien in Heizkörperantrieben wechseln, ca. 1x im Jahr.
    Um Hue vernünftig einsetzen zu können (Zustandsüberwachung im Smarthome), lese ich alle Werte in regelmäßigen Abständen in Variablen ein. Damit kann ich aber dann auch mit jedem beliebigen Schaltersystem arbeiten, Fehlschaltungen gibt es damit nicht mehr. Der Vorteil ist ganz klar, dass ich damit modernste Technik einsetzen kann, ohne dass auch jeder Besucher sich damit auskennen muss. Wer einfach nur mal schnell eine Lampe einschalten möchte, wird das genauso hinbekommen, wie eh und je. Und wer lieber Alexa dazu einsetzt, kann das genauso einfach tun.
    Übrigens ist der Einsatz von Standard-Programmen der großen Hersteller (Gira, Mertens, BuschJäger,etc) nicht immer günstiger, auf jeden Fall aber einheitlicher und damit für mich ansehnlicher. Das sieht aber sicher jeder ein bisschen anders…

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