Garmin Lily: Neue feminine Smartwatch mit speziellen Features für Frauen

Kleines 34 mm-Gehäuse und Lederarmband

Auch wenn ich mit meiner Apple Watch Series 6 in der kleineren 40 mm-Variante bisher sehr zufrieden bin, wirkt die Apple-Smartwatch nicht immer sonderlich weiblich an meinem Handgelenk. Zwar lassen sich entsprechende Watch-Armbänder erwerben, die den Korpus der Apple Watch etwas dezenter wirken lassen, aber ein filigranes Gesamtbild ergibt sich dabei kaum.

Der bekannte Hersteller Garmin will nun mit der neuen Smartwatch-Serie Lily in insgesamt sechs Varianten vor allem das weibliche Publikum begeistern. Mit einem Gewicht von nur 24 Gramm, dem kleinen 34 mm-Gehäuse und einem schmalen 14 mm-Armband eignet sich die Neuerscheinung perfekt für Damen-Handgelenke, ohne zu groß und klobig zu wirken. Garmin berichtet dazu:


„Die sechs Modelle (je drei Lily Classic und Lily Sport) bieten unterschiedliche Displaydesigns. Diese korrespondieren subtil in Textur, Struktur und Farbe mit dem jeweiligen Armband und schaffen so ein stimmiges Schmuckstück, das jeden Look perfekt ergänzt. Durch einfaches Antippen wird das versteckte Touchdisplay sichtbar und das stilvolle Accessoire offenbart seine intelligente Seite als funktionsmächtige Smartwatch.“

Die Lily Classic verfügt über ein italienisches Lederarmband, eine Edelstahl-Lünette und ist in drei Farbvarianten mit harmonischen Ton-in-Ton-Elementen erhältlich. Die Lily Sport wird mit einem Silikonarmband sowie einer Aluminium-Lünette geliefert und ist in drei frischen, sportiven Farbvarianten erhältlich. Die Sport-Modelle verfügen über Displaymuster, die auf Natur, Gesundheit und Wellness anspielen. Auch bei den integrierten Features wurde speziell auf die Bedürfnisse von Frauen geachtet:

„So stellt Lily dank der Body Battery Funktion und der Stresslevelmessung den ganzen Tag über Informationen zum Energie- und Stresslevel bereit. Ist der Stresspegel zu hoch, hilft sie mit Tipps und der Kontrolle von Atemübungen wieder zu mehr Ruhe. Zudem kann mit der Smartwatch kontrolliert werden, ob genug Flüssigkeit getrunken wurde und wie hoch der Kalorienverbrauch der bereits zurückgelegten Schritte ist. Lily misst fortlaufend auch die Herzfrequenz. Ein Alarm bei zu hohen oder niedrigen Werten lässt sich individuell konfigurieren. Unterwegs, beim Sport oder bei der Arbeit hält Lily ihre Trägerin über eingehende Anrufe, Social-Media-Updates und alle wichtigen News auf dem Laufenden.“

Integrierter Zykluskalender und Messung von Sauerstoffsättigung

Die Garmin Lily bietet darüber hinaus Funktionen, die für die Gesundheit von Frauen entwickelt wurden – wie die Kontrolle des Menstruationszyklus und der Schwangerschaft. „Lily unterstützt so Frauen in jeder Phase ihres Zyklus mit der Möglichkeit, Symptome zusammen mit ihren anderen Gesundheits- und Wellnessdaten in Garmin Connect zu protokollieren“, so Garmin.

Beide Garmin Lily-Modelle – Classic und Sport – verfügen über einen Akku, der bis zu fünf Tage lang hält und ein monochromes TFT-LCD-Display, das auf Antippen reagiert und dann beleuchtet wird. Zudem gibt es eine Anzeige von Benachrichtigungen, eingehenden Anrufen, Terminen und Wetterinformationen, eine Steuerung des Musikplayers, eine Telefonsuch-Funktion und ein 24/7-Gesundheitstracking inklusive Herzfrequenz- und Sauerstoffsättigungs-Messung, Kalorienverbrauch und Intensitätsminuten. Insgesamt stehen über die Garmin App auch bis zu 13 Sportprofile zur Verfügung, von denen sieben auf die Uhr geladen werden können. Bei Trainings im Freien kann Connected GPS über ein verbundenes Smartphone genutzt werden. Im Notfall lässt sich zudem ein digitaler Hilferuf mit Positionsübertragung an voreingestellte Kontakte absetzen. Die Synchronisation der Smartwatch erfolgt über die Garmin Connect-Anwendung für iOS und Android.

Die Lily Sport- und Lily Classic-Modelle von Garmin sind ab sofort zu Preisen von 199,99 Euro (Lily Sport) bzw. 249,99 Euro (Lily Classic) im Handel erhältlich. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website von Garmin.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Tja, die Firmen sind sehr am weiblichen Zyklus interessiert. Daraus werden wunderbare Marketingprofile erstellt, die dann in der Cloud gespeichert und verkauft werden.

    Davon ab finde ich es lächerlich bei Gegenständen von „weiblichem Aussehen“ zu sprechen. Es nervt einfach nur noch, dass man als Frau immer möglichst zerbrechlich aussehen soll.

    1. @katrin: Das mit den Daten stimmt, das Verdichten von Gewohnheiten, Vorlieben und Interessen zu Nutzerprofilen ist ein Riesengeschäft. Das ist das was viele nicht verstehen („wen interessieren schon meine Daten?“)

      Abgesehen davon würde etwas mehr „Zerbrechlichkeit“ vielen deutschen Frauen eher gut tun. Lt. RKI sind 53% der deutschen Frauen übergewichtig, 24% davon sogar adipös. Statistisch betrachtet ist also die Mehrheit der deutschen Frauen irgendwo zwischen Typ „Ackergaul“ und Typ „Panzer“ angesiedelt. Das „zerbrechliche Püppchen“ (KF-Größe 32/34) ist also rar.
      Das soll jetzt aber keine Männer-gegen-Frauen-Diskussion werden, die deutschen Männer sind sogar noch dicker, statistisch betrachtet. Es geht uns halt insgesamt gut und es ist mehr als ausreichend Nahrung vorhanden. Sicher , es gibt auch (Wohlstands-)Krankheiten, aber viele Menschen wissen es schlicht nicht besser oder haben sich nicht im Griff. So, als müsste man für eine Woche verreisen und man kippt dem Golden Retriever den 10 Kilo-Sack Trockenfutter aus und sagt „Teil dir das ein, Kumpel“. 😉

      http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Uebergewicht_Adipositas/Uebergewicht_Adipositas_node.html

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