Homee: Smart Home Würfel werden endlich zur vollwertigen Basis

Anwesenheitserkennung per Update geliefert

Ich nutze den Homee zusammen mit einem ZigBee- und Z-Wave-Würfel nun schon rund zwei Jahre. Unter anderem für meine Rollladensteuerung von Fibaro, die per Z-Wave in das System eingebunden ist. Die ZigBee-Basis ist vor allem in der Weihnachtszeit im Einsatz, um zahlreiche Steckdosen zu steuern.

Eine Funktion hat mir beim Homee aber schon immer gefehlt und nachdem sie lange Zeit angekündigt war, darf nun endlich Vollzug gemeldet werden: Das smarte System verfügt jetzt über eine Anwesenheitserkennung, die auch über Geofencing funktioniert. In der Update-Beschreibung lässt uns der Hersteller wissen:


Für jeden Benutzer kann nun ein Anwesenheitsstatus hinterlegt werden. Dieser kann über Geofence oder Homeegramme geändert werden und ist als Auslöser und Condition in Homeegrammen verfügbar.

Für mich hat das einen ganz praktischen Nutzen: Ich kann Automationen nun in Abhängigkeit der Anwesenheit von mindestens einer Person steuern. Damit lassen sich die Rollladen beispielsweise etwas früher schließen, wenn gerade niemand Zuhause ist. Ebenso kann die Weihnachtsbeleuchtung im Haus deaktiviert werden, wenn die letzte Person das Zuhause verlassen hat.

‎homee
‎homee
Entwickler: homee GmbH
Preis: Kostenlos

Das sind die weiteren Neuerungen für das Homee-System

Das sind aber noch nicht alle neuen Features, die Homee mit dem großen Update auf Version 2.31 liefert. Hier ist die komplette Übersicht der Neuerungen:

  • In Geräte- und Wetter-Auslösern und -Bedingungen kann der Wert nun mit dem Wert eines anderen Geräts verglichen werden
  • E-Mail-Benachrichtigungen sind jetzt in Homeegammen und für Systemevents verfügbar.
  • Dropbox kann nun als Speicherziel für automatische Backups und den Verlaufsdatenexport verwendet werden
  • Unterstützung für neue EnOcean-Geräte (AFRISO + Eltako/PioTek Tracker)
  • Unterstützung für neue Z-Wave-Geräte (Qubino)
  • Die App ist jetzt auch für Macs mit Apple Silicon verfügbar

Insbesondere die Geofencing-Funktion macht den Homee für mich nun zur vollwertigen Smart Home Basis. Ohnehin schon gut gefallen hat mir die App, denn diese ist sowohl für Einsteiger leicht zu bedienen, gibt aber auch Experten zahlreiche Möglichkeiten. Als Beta-Funktion können ausgewählte Geräte über den Homee sogar in HomeKit eingebunden werden.

Die Homee-Basis kostet aktuell 129 Euro. Mehr Sinn macht aber der gleichzeitige Kauf eines weiteren Würfels, etwa für ZigBee, EnOcean oder Z-Wave. Dann zahlt man mit 199 Euro etwas weniger als im Einzelkauf. Alle verfügbaren Würfel findet ihr bei Amazon.

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Kommentare 15 Antworten

  1. Was soll man mit den vielen verfügbaren Lösungen anfangen? Wenn ich meine Rollladen öffnen will, muss ich die Somify-App nutzen, wenn ich die Temperatur ändern will, muss ich die jeweilige App nutzen usw. Ein Chaos und sich gegenseitig behindernde Apps (nutze mal Phillips Hue, Eve und Homekit, da drehst du durch). Es wird echt Zeit für offene Schnittstellen oder Connectoren. Ich versuche mich gerade an Homeassistant auf einem Raspberry Pi, was bisher fast alles einbindet und Open Source ist. Hat eine App für iOS Geräte und ist sehr offen für Anpassungen. Mit dieser Thematik solltet ihr euch mal befassen, da doch die Hersteller von Smarthome Geräten ständig auftauchen und verschwinden und dann hat man ein veraltetes System ohne Updates.

    1. Steigt man bei Homeassistent einigermaßen gut durch? Ich hatte mal FHEM ausprobiert und da war mir irgend wann der Aufwand zu groß. Gerade wenn man nur so ein gewisses Halbwissen hat.

      1. Ja mag sein. Aber eben keine offene Plattform. Was bei Homeassistant die Leute an Anbindungen liefern ist schon klasse. Vor allem bin ich nicht auf die Hardware vom Hersteller angewiesen. Der Homeassistant läuft auf einem Nuc, raspberry pi, virtueller Server, Docker, symbology NAS. Einbindung möglich von Shellys, Philips Hue, Apple HomeKit, Alexa und Google Assistent usw.

      2. Wichtig wäre aus meiner Sicht bei den Anbietern von Smarthome Geräten auf API-Schnittstelle hinzuweisen. Dann kann man meist diese in die Plattformen einbinden. Ging übrigens auch mit dem Nuki Smart Lock 2 sehr gut.

  2. Kann an der Stelle auch nochmal Homebridge empfehlen. Darüber hab ich auch allerhand zusätzliche Geräte in mein Homekit eingebunden. Mittlerweile sogar AVR und TV. Twinkly und den Roborock auch.

  3. Ja Fabian, du nutzt Homee 2 Jahre und ich habe das Produkt 2 Jahre lang nicht gekauft, nicht weil ich Geofencing wichtig finden würde. Ich habe mich 2 Jahre verweigert, weil die Kombination mit HomeKit fehlte, ich habe nämlich absolut kein Bock auf ein halbes Duzend Gateways. Aber ich war ja erfreut, als unerwartet noch fast ganz zum Schluss eine HomeKit-Beta erwähnt wurde. Erfreulich… bitte weiter dran bleiben! Danke!

    1. Die Homekit Beta gibt es schon ewig. Das Problem ist soweit ich weiss nur, dass man von Apple keine offizielle Zertifizierung bekommt, da Apple keine Gateway’s zertifiziert die mit verschiedenen Protokollen arbeiten.

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