iMovie: Apples Filmschnitt-App nach Update mit Schnellstart-Option

Gelegentlich ein paar kleine Videoclips zusammenschneiden und mit Effekten und Übergängen versehen? Das geht prima mit Apples eigener App iMovie.

iMovie iOS

iMovie (App Store-Link) dürfte den meisten iOS-Nutzern bekannt sein, immerhin verteilt Apple das Videobearbeitungs-Programm seit einigen Geräte-Generationen als kostenloses Beiwerk, das sich im App Store optional gratis herunterladen lässt. Für diejenigen, die nicht in den Genuss des kostenlosen Angebots kommen, fällt ein einmaliger Preis von 4,99 Euro für die Universal-App an. iMovie ist 697 MB groß, erfordert iOS 9.3 zur Installation und kann in deutscher Sprache genutzt werden.

Über die Funktionen von iMovie wurde schon oft und in aller Ausführlichkeit berichtet. Wer bisher noch nichts von der praktischen und auch für Anfänger dieses Metiers durchaus geeigneten Video-Software noch nichts gehört hat, kann sich auf viele nützliche Features freuen, die es erlauben, mit wenigen Fingertipps tolle Videos zu erstellen und diese zu sichern oder mit Freunden zu teilen.

iMovie erlaubt auf unterstützten Geräten sogar das Anfertigen von Videos in 4K-Auflösung oder 1080p mit 60 fps, hält eine Auswahl an 14 Trailervorlagen für hollywoodreife Filme sowie acht unterschiedliche Videothemen bereit, und verfügt über zehn von Apple gestaltete Videofilter. Die Clips lassen sich zudem mit Effekten wie Zeitlupe, Zeitraffer, Bild-in-Bild und geteilter Bildschirm versehen, auch integrierte Musik- und Audioeffekte stehen in der App bereit. Darüber hinaus lassen sich Songs aus der eigenen Musikbibliothek oder eigene Sprechertexte einbinden.

Neue Möglichkeiten für den Bildungsbereich

Mit dem nun erfolgten Update auf Version 2.2.3 von iMovie hat Apple unter anderem Wert auf weitere Optionen der Video-Weiterleitung nach der Bearbeitung gelegt. So ist es jetzt möglich, Clips bei Facebook und Vimeo über die Standardschnittstelle von iOS zum Teilen von Inhalten zu teilen.

Auch das Anfertigen eines neuen Films wird in v2.2.3 von iMovie nun noch schneller von der Hand gehen. Projekte können nun durch das Auswählen von mehreren Fotos und Videos in einer Art Schnellstart-Modus zügig begonnen werden und beschleunigen den Arbeitsprozess daher erheblich. Für den Bildungsbereich wurde darüber hinaus die Möglichkeit geschaffen, die mit iOS 9.3 eingeführte Funktion von geteilten iPads zu nutzen.

iMovie
iMovie
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Kommentare 20 Antworten

  1. Mir reicht die iPad-Version aus – klar mehr Filter und Übergänge wären klasse, aber grundsätzlich finde ich die App einfach klasse. Manchmal nutze ich auch Quik, aber iMovie bleibt mein Favorit. Das Video hier habe ich mit iMovie für das iPad geschnitten: http://youtu.be/aB8cqcw-b7A sowie die meisten anderen auf meinem Kanal.

    1. Im Gegenteil, ich finde es nicht selbstverständlich, dass Apple vieles umsonst dazu gibt. Vielleicht sollte ich mich bei Microsoft beschweren, weil ich als Win 10 Nutzer für das Office-Paket bezahlen muss!?

  2. Kann jemand noch eine alternative zum iMovie empfehlen? Ich finde es insgesamt sehr gut, nur würde ich mir manchmal noch ein paar mehr Möglichkeiten wünschen.

    1. Cute Cut Pro ist eine ganz gute Alternative, das System ist recht „offen“ gestaltet und bietet daher recht viele Möglichkeiten. Einen Kurzfilm habe ich damit mal geschnitten. Was zu einer richtigen Bearbeitung abwr natürlich noch dazugehört, das ist das Colorgrading. Dafüf kann ich VideoGrade empfehlen.

  3. Find ich klasse. Wusste gar nicht,dass man so damit arbeiten kann. Werd ich jetzt häufiger nutzen.
    Danke an das Appgefahren-Team. Durch euch erfährt man immer wieder Neues.

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