Nachdem Apple das bislang dünnste iPhone, das iPhone Air, am Dienstagabend während der Keynote vorgestellt hat, stellen sich danach erfahrungsgemäß einige Apple-Führungskräfte in Interviews den Fragen der Presse. Auch der YouTube-Kanal Tom’s Guide konnte ein Videointerview mit Apples Marketing-Chef Greg Joswiak und Apples Hardware Engineering-Chef John Ternus ergattern, um das neue iPhone Air im Detail zu besprechen.
Das Interview für Tom’s Guide führte Mark Spoonauer, der währenddessen von Greg Joswiak ein iPhone Air überreicht bekam und von Apples Marketing-Chef ermutigt wurde, es zu bieten. So solle die Haltbarkeit des dünnen Smartphones bewiesen werden.
Laut Aussage von Spoonauer habe das iPhone Air den Biegetest überlebt. „Ich habe meine ganze Kraft eingesetzt, und das 5,64 mm dünne Smartphone bog sich (leicht), aber brach nicht“, erklärte der Interviewer. Auch Lance Ulanoff von TechRadar nahm am Interview teil und führte den Biegetest mit dem iPhone Air durch. Auch er konnte das Gerät nicht dazu bringen, sich deutlich zu verbiegen. Zwar gab es eine leichte Biegung, doch das iPhone Air kehrte danach wieder in seine ursprüngliche Position zurück. Laut Greg Joswiak sei dies beabsichtigt.
iPhone Air ist das einzige Modell mit Titanrahmen

Das iPhone Air mit seinem 6,5 Zoll großen Display ist aktuell das einzige noch verbleibende Modell, das auf einen Titanrahmen setzt. Als Apple das Gerät vorstellte, hieß es, der Titanrahmen würde die „strengsten Biegetest-Anforderungen überschreiten“. Denn spätestens seit dem bekannten „Bendgate“ des iPhone 6 (Plus), bei dem sich das iPhone in den Hosentaschen der Nutzer und Nutzerinnen leicht verbiegen ließ, schaut man bei Apple ganz genau hin, wie robust der iPhone-Rahmen ist. John Ternus von Apple erklärte im Interview auch, was es brauchen würde, um ein dünnes und leichtes iPhone zu entwerfen.
„Wir brauchten Fortschritte in unserer Materialentwicklung, Ceramic Shield auf der Rückseite, um dieses hohle Plateau schaffen zu können. Wenn man sich das Innere des iPhone Air ansieht, befindet sich fast das gesamte Telefon dort oben in diesem oberen Bereich und in diesem Plateau. Und dann brauchen wir die Effizienz von Apple Silicon. Es waren also all diese Teile, die zusammenkommen mussten.“
Spoonauer fragte die Apple-Manager auch nach der Bezeichnung „Plateau“ für die allgemein als „Kamerabuckel“ bekannte Erhebung. Man habe diesen Begriff bereits intern „eine ganze Weile“ lang benutzt, so dass es logisch erscheint, diesen auch während der Keynote zu verwenden. Im Rahmen des Interview konnte auch Lance Ulanoff von TechRadar seine Fragen stellen, die sich vornehmlich um die iPhone 17 Pro-Modelle drehten. Auch dieses Video haben wir euch unter dem Artikel eingebunden.

Warum wurde der Biegetest nur mit dem Titangehäuse des IPhone 17 Air gemacht und nicht wie erwartest mit den Aluminium- Modellen IPhone 17/17Pro/17ProMax? Es ist zwar schön, dass damit Wärme besser abgeleitet wird, jedoch nützt das nichts wenn sich das Telefon wieder verbiegt da es Designtechnisch sehr nah am IPhone 6S angelehnt ist. Nur die Kamera steht hervor. Dank Unibody stellt das sehr wahrscheinliche Verbiegen wieder einen wirtschaftlichen Totalschaden dar.
Hast du mal gesehen wie dick das iPhone 17 pro ist? Hast du mal die Größe des Kinderzimmers gesehen?
Verbiegen war seit Jahren kein Problem mehr.
Auch das 6s(plus) hatte das Problem nur noch minimal, nachdem beim 6er das Problem groß Welle gemacht hat.