iPhone-Fotografie: Toller National Geographic-Bildband für alle iDevice-Knipser

Es gibt sie tatsächlich noch: Gebundene Bücher mit Lesebändchen. Und das sogar zum Thema Fotografie mit dem iPhone.

Beim Online-Fotodienst Flickr ist das iPhone mittlerweile die beliebteste Kamera, und unzählige Foto-Apps im Store sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. So ist es kein Wunder, dass auch viele Ratgeber in Papierform oder als iBook ihren Weg zu iPhone-Fotografen gefunden haben.

Ein sehenswertes Exemplar ist der kürzlich erschienene Bildband „iPhone-Fotografie“, der vom National Geographic-Verlag herausgebracht wird. Naturliebhabern wird das monatlich erhältliche National Geographic-Magazin sicher ein Begriff sein, aber auch die hochwertigen Bildbände und Sachbücher erfreuen sich großer Beliebtheit. Für 29,95 Euro kann das gebundene Hardcover-Buch im Format 23,5 x 21 cm bei Amazon (Direkt-Link) versandkostenfrei bestellt werden.

Auf 171 Seiten berichten fünf verschiedene Fotografen von ihren Erfahrungen mit der iPhone-Kamera und zugehörigen Apps, darunter der New York Times-Fotograf und Pulitzer-Preisträger Damon Winter, der mit seinem iPhone 4 und der Hipstamatic-App eine eindringliche Fotodokumentation über das Leben eines in Afghanistan stationierten US-Soldaten-Bataillons schuf.

Auch Michael Christopher Brown, der der erste Fotograf war, dessen iPhone-Bilder im National Geographic-Magazin erschienen waren, präsentiert ungewöhnliche Fotos aus China. Sein Kollege Richard Koci Hernandez, ein Professor der Berkeley Graduate School of Journalism, steuert einige virtuose Straßenfotografien bei, und Carlein van der Beek und Carsten Peter, ebenfalls glühende iPhone-Fotografen, runden die Werksschau in Buchform ab.

Neben den fotografischen Einblicken in die Arbeitsweise der Profis, die einen Großteil des Buches ausmachen, finden sich eine mehrseitige Einleitung von Carsten Peter, kurze Erklärungen und Informationen zu den Bildserien, sowie abschließend auch noch Künstlerbiografien und mehrere persönliche iPhone-Foto-Tipps der jeweiligen Fotografen. So erfährt man, mit welchen Apps die Bilder des Buches entstanden sind, und welche Techniken verwendet wurden.

Nur eins sollte man nicht machen: Den Titel wortwörtlich nehmen und einen umfassenden Ratgeber zum Knipsen mit dem iDevice erwarten. Denn auch wenn der NG-Shop das Buch als „Fotoratgeber“ tituliert, würde ich es aufgrund des eher präsentierenden denn deskriptiven Charakters als ansprechendes Instrument zur eigenen Inspiration sehen. Auch als hochwertiges Geschenk für eifrige iPhone-Knipser eignet sich das Buch sicher hervorragend. Wer einen kurzen Blick in den Bildband werfen möchte, findet hier (zip-Archiv, 4,5 MB) noch eine kleine, aber sehr informative Leseprobe.

Kommentare 4 Antworten

  1. Das ist ja ein Zufall….grad Les ich in der National Geographic vom Juni den Artikel über Carsten Peter da schreibt ihr hier etwas über ihn 🙂

  2. Naja da geht es eher um ihn als Extremfotografen….. Er steigt in Krater von Vulkanen hinab und macht an vielen gefährlichen Orten faszinierende Fotos.
    Auf jeden Fall sehr interessant…

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