Karla: Berliner Start-Up will Lieferprozesse bei Bestellungen optimieren

Händler, Paketdienste und Endkunden vereinen

In Berlin sorgt derzeit ein neues Start-Up für Aufsehen: Karla ist ein auf die Post-Purchase spezialisiertes Technologieunternehmen, das Kunden und Kundinnen ermöglichen will, Lieferungen in der eigenen App zu verfolgen und anzupassen sowie Rücksendungen, Reklamationen und Erstattungen bequem abzuwickeln. Das Unternehmen wurde 2021 von Frederik Schröder und Philippe Padrock in Berlin gegründet und über eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,4 Millionen von 468 Capital, La Famiglia und bekannten Business Angels unterstützt.

Das Unternehmen möchte eine Schnittstelle zwischen Onlinehändlern, Logistik-Dienstleistern und Endkunden bzw. Endkundinnen sein und vor allem letzteren ermöglichen, ihr Paket zu einer bestimmten Zeit an einen ausgewählten Liefer- oder Ablageort zu bekommen. Online-Händler und Interessierte können sich bereits jetzt auf goKarla.io anmelden – eine entsprechende mobile App soll im Verlauf des Jahres ebenfalls folgen.

In der Karla-App sollen die User schnell und einfach nachvollziehen können, wo sich ihre Onlinebestellungen befinden, und haben die Möglichkeit, Lieferdetails und Zeitfenster anzupassen. Darüber hinaus können Nutzer und Nutzerinnen zukünftig Rücksendungen, Reklamationen und Erstattungen bequem mit Karla abwickeln.

„Laut einer aktuellen Accenture-Studie fordern 90 Prozent der Kunden und Kundinnen, den Lieferstatus ihrer Online-Bestellung verfolgen zu können, um die Zustellung mit ihrem oftmals eng getakteten Arbeitsalltag vereinen zu können. Genau dies greift Karla unter anderem auf und aggregiert und vereinfacht den Zugriff auf intuitives Tracking über alle Logistikunternehmen und Online-Shops hinweg.“

So berichtet das Team von Karla in einer E-Mail an uns. Das generelle Konzept von Karla ist spannend, da insbesondere auf der „letzten Meile“ zu Kunden und Kundinnen noch immer Luft nach oben gegeben ist und gerade dieser letzte Transportschritt für Logistikunternehmen viele Kosten bedeutet.

Die Frage, die man sich stellen muss, ist allerdings, in wie weit Endverbraucher und -verbraucherinnen bereit sind, sich noch eine weitere App auf ihren Geräten zu installieren, wenn sie den Tracking-Status ihrer Pakete auch schon jetzt über entsprechende Anwendungen ihrer Paketdienstleister verfolgen können – und das oft auch in Echtzeit. Reklamationen und Rücksendungen werden von Online-Shops zudem höchst unterschiedlich gehandhabt und basieren in vielen Fällen auf einem eigens eingerichteten System. Auch hier stellt sich die Frage, ob Webshops wie auch Paket-Dienstleister bereit sind, ihre Prozesse an ein Start-Up wie Karla anzupassen.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Ah ist das schön zu lesen wie oft für die dummen das Wort innen an Endverbraucher angehängt wird, so wissen auch diese ungebildeten sau dummen Leute das mit Endverbraucher, Männer wie auch Frauen gemeint sind.

      1. Ihr habt doch alle keine Ahnung, das ist Taktik, so wirkt der Artikel um einiges größer, sonst würde es ja fast nur ein Meldung. Man kann auch sagen, der Artikel wird künstlich gestreckt.

        Jetzt zum Thema „Das generelle Konzept von Karla ist spannend, da insbesondere auf der „letzten Meile“ zu Kunden und Kundinnen noch immer Luft nach oben gegeben ist und gerade dieser letzte Transportschritt für Logistikunternehmen viele Kosten bedeutet.“

        Sowas können auch nur Hobbyschreiberlinge und Hobbyschreiber(l)innen (?) schreiben. Wenn Mann und Frau keine Ahnung von dem haben, über was er/sie schreibt, dann sollte er/sie lieber nichts schreiben.

        Was meinst du mit Luft nach oben? Natürlich sind das im Gesamtkonzept die höchsten Kosten, nicht umsonst baut DHL bei jedem Discounter eine Packstation auf, dies ist die günstigste Form der Zustellung. Wenn Kunden und Kundinnen Zeit und Ort selbst wählen können und das auch noch nachträglich, werden die Kosten steigen und nicht fallen für die Empfänger Empfängerin.

        Auch das Retouresystem ist gerade aktuell bei Amazon für die Kunden und Kundinnen sehr einfach, es wird praktisch nichts benötigt, kein Label und teilweise sogar auch keine Verpackung mehr.

        Da will bloß einer mitverdienen, was letztendlich die Kunden Kundinnen mit zahlen müssen, kann mir kaum vorstellen, die großen Spieler da mitmachen.

  2. *innen und *außen. 👎

    Ich bin da gaaaanz nah bei euch. Danke dafür.
    Die artikel lesen sich immer öfter grausam, echt grausam ‼️
    😘

  3. Alter, hier ist ja schon wieder Troll-Alarm. :-/

    Es wird im Artikel an 5 (fünf!) Stellen gegendert und das stört jetzt euren Lesefluss? Mir ist es bis zu den Kommentaren überhaupt nicht aufgefallen. Guess what: Die Zeiten ändern sich und die Sprache mit ihr. Dass mittlerweile auch Frauen mit angesprochen werden ist schon korrekt so und in ein paar Jahren wird sich das generische Maskulinum ähnlich drollig anhören, wie heute das Frollein.
    Und immer mehr Menschen sehen das auch so und gendern komplett freiwillig – das wird ja niemandem vorgeschrieben. Da ist es komplett egal, ob ihr euch drüber aufregt. Spart euch doch den Ärger, liebe Wut-Trolle. 🙂
    #dieZeitenGendernSich

    1. @ttt: Du weißt anscheinend nicht was ein Troll ist.
      „Das wird ja niemandem vorgeschrieben“ – auch hier irrst Du. Manche Arbeitgeber schreiben es ihren Mitarbeitern vor, um ja nicht politisch inkorrekt zu erscheinen. Diese zwanghafte Sprachverhunzung einiger weniger, dafür um so lautstarker Hysterikerinnen nervt einfach nur noch. Als ob es durch das künstliche Einbauen von Sprach-Stolperfallen zu mehr „Gendergerechtigkeit“ käme. Wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. Gendergerechtigkeit gibt es nicht. Gerechtigkeit (was auch immer das sein soll) gibt es nicht. Männer und Frauen sind nun mal nicht gleich und werden es nie sein.
      An der Ukraine-Grenze spielen sich gerade dramatische Szenen ab. Mehr als 100.000 Menschen versuchen jetzt im Augenblick fluchtartig das Land zu verlassen. Mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Zug. Die Grenzsoldaten lassen alle Frauen durch, aber alle Männer in wehrfähigem Alter zwischen 18 und 60 müssen im Land bleiben und sich von ihrer Familie trennen.
      Ist das etwa Deine Gendergerechtigkeit?

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