Kuo: Apples AR-/VR-Headset wird nicht während der WWDC vorgestellt

Würde Konkurrenz in die Finger spielen

Die Gerüchteküche zu Apples neuem AR-/VR-Headset gewinnt an Fahrt. Auch wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass es neue Hinweise zu einem Betriebssystem namens „RealityOS“ gibt, das von einem unbekannten Unternehmen bei der US-Patentbehörde eingereicht wurde. Offenbar steht ein Marktstart kurz bevor, sogar eine erste Präsentation während der WWDC 2022 in einer Woche wäre denkbar.

Nun meldet sich wenig überraschend auch der allseits bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bei Twitter zu Wort und erteilt der Vorstellung während der WWDC in der nächsten Woche eine Absage. Seine Gründe klingen durchaus plausibel.


Kuo glaubt nicht, dass eine Präsentation des lang erwarteten AR-/VR-Headsets von Apple während der WWDC denkbar sei. Zum einen befände sich das Produkt noch nicht in der Massenproduktion, so dass ein Marktstart in diesem Jahr nicht realistisch sei. Zudem kommt der Faktor der Copycats und Konkurrenten am Markt hinzu: „Apples Konkurrenten auf der ganzen Welt können es kaum erwarten, die Hardware-Spezifikationen und das Betriebssystem-Design für Apples AR/MR-Headset zu sehen“, so Kuo bei Twitter. Auf diese Weise hätte die Konkurrenz genügend Zeit, die Features bis zum Release des Apple-Headsets zu kopieren.

Der Apple-Analyst bleibt bei seiner Prognose, dass das AR-/VR-Headset von Apple wohl eher Anfang 2023 als Ende 2022 in den Ladenregalen landen wird. Auch Analyst Jepp Pu von Haitong International Securities glaubt, dass das Produkt sich bis zum ersten Quartal 2023 verzögern wird. Apple könnte das Headset demnach gegen Ende 2022 erstmals vorstellen und es dann ab Q1 2023 ausliefern, ähnlich, wie man es auch mit der ersten Generation der Apple Watch gemacht hat. Wohl schon in der nächsten Woche, wenn die WWDC 2022 und ihre Keynote über die Bühne gegangen ist, werden wir wissen, ob Kuo und Co. recht behalten haben.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Es ist eine enwicklerkonferenz, keine hardwarebörse o. ä.

    Software WWDC. Sonst nix.

    Dafür benötige ich keine glaskugel um das vorherzusagen.
    Ich glaube, ichkönnte auf analyst (mensch, daher das fehlende gendern) umsatteln 😜

  2. Das wird Apples nächster Fehlschuss, genau wie beim HomePod. Zu teuer, zu wenig kompatibel und der Wettbewerb tummelt sich seit Jahren in dem Segment.

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