Letterpad: Schweres englisches Wort-Puzzle um Begriffe und neun Buchstaben

Puh, wer in Letterpad bestehen will, benötigt die ganze Kraft der eigenen grauen Zellen.

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Letterpad (App Store-Link) steht als Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad seit kurzem im deutschen App Store kostenlos zum Download bereit. Für die Installation des 15 MB großen Spiels sollte man zudem über iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät verfügen sowie unbedingt über gute Englischkenntnisse verfügen. Eine deutsche Lokalisierung gibt es für Letterpad nämlich bisher noch nicht.


Letterpad ist ein anspruchsvolles Wort-Puzzle, das auf einem einfachen Spielprinzip beruht: Zu einem bestimmten englischen Begriff bzw. Oberthema müssen aus neun zur Verfügung stehenden Buchstaben Wörter gebildet werden, die mit dem Oberbegriff zu tun haben. Neben insgesamt 232 Puzzles des Entwicklers können auch User neue Rätsel bereit stellen, so gibt es unter anderem Level zu Pac-Man, James Bond oder Harry Potter.

Die zu erratenden Wörter werden in einer Leiste am oberen Bildschirmrand angegeben – bis auf die Anzahl der jeweiligen Buchstaben erfährt man allerdings nichts. Es heißt also, die zu findenden Wörter aus den neun Buchstaben am unteren Bildschirmrand zu kreieren. Richtige Einsendungen werden am oberen Rand des Screens aufgedeckt, falsche verworfen und mit einem missbilligenden Sound unterlegt. Fühlt man sich durch die Anordnung der neun Buchstaben verwirrt, können diese in einer anderen Anordnung neu gemischt werden.

Optionale In-App-Käufe in Letterpad sind überteuert

Obwohl es kein Zeitlimit für die Level in Letterpad gibt, ist das Gameplay alles andere als einfach. Auch zu Themen, bei denen man sich eigentlich sicher fühlt, ist es nicht immer leicht, die passenden Begriffe herauszufinden. So lautete ein Wort-Beispiel beim Harry Potter-Rätsel „LEARN“ – darauf wäre ich wohl ohne Zurhilfenahme eines Tipps nicht drauf gekommen.

A propos Tipps: Zu Beginn des Spiels stehen dem Spieler in Letterpad 15 Tipps zur Verfügung. Bei den schwierigen Wort-Puzzles jedoch sind diese schneller aufgebraucht, als einem lieb ist. Nachschub kann entweder durch das Ansehen eines Videos oder durch den Kauf mit barer Münze geordert werden. Leider sind gerade bei letzterer Möglichkeit die Preise wirklich gesalzen: 10 Tipps kosten 99 Cent, 100 Tipps schlagen mit 4,99 Euro zu Buche, und ein Pack von 1.000 Tipps lässt sich der Entwickler mit satten 19,99 Euro bezahlen. Immerhin wird auch ohne Einsatz von echtem Geld in Letterpad auf nervige Werbebanner verzichtet.

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