Luff: Kamera-App für alle iPhoneografen, die manuelle Einstellungen favorisieren

Die zahlreichen Foto-Apps mit ihren endlosen automatischen Einstellungen überfordern euch? Dann lohnt ein Blick auf Luff.

LuffBisher war Luff (App Store-Link), eine reine iPhone-App, zum Preis von 1,79 Euro im deutschen App Store zu haben. Derzeit jedoch bietet der Entwickler Giles van Gruisen seine Kamera-App kostenlos an – ein kleiner, unverbindlicher Test der Anwendung ist also problemlos möglich. Die nur 9,4 MB große Anwendung erfordert zur Installation mindestens iOS 8.0 oder neuer und steht in englischer Sprache bereit.

Mit Luff können einige Einstellungen, die sonst von anderen Kamera- und Foto-Apps automatisch vorgenommen werden, auf Wunsch manuell eingerichtet und damit an persönliche Vorlieben oder entsprechende Lichtverhältnisse angepasst werden. Neben einer stufenlosen Zoom-Option gibt es die Möglichkeit in Luff, den Fokus über einen Schieberegler manuell zu justieren, ganz so, als wenn man sich im manuellen Modus eines DSLR-Objektivs befindet und auf ein bestimmtes Motiv scharf stellen will. Denn nicht immer funktioniert der automatische Fokus der iPhone-Kamera wie gewünscht – und das gewünschte Motiv wird unscharf dargestellt.

Entwickler von Luff plant weitere Features

Darüber hinaus bietet Luff eine Funktion zur Einstellung der Lichtempfindlichkeit über die ISO-Zahl. Auf diese Weise können auch dunkle Bilder bei gleicher Belichtungszeit aufgehellt werden. A propos Belichtungszeit: Auch dazu gibt es eine manuelle Option in Luff, die ebenfalls mit einem Schieberegler zwischen 1/8000 und 1/2 Sekunde eingestellt werden kann.

Will man hingegen einige der vorhandenen manuellen Funktionen nicht selbst, sondern automatisch ausführen lassen, kann sowohl bei der Fokus-, ISO- und Belichtungszeit-Option zwischen einem „A“ (automatisch)- und „M“ (manuell)-Modus gewechselt werden, um so einzelne Einstellungen durch die App erledigen zu lassen. In Zukunft plant der Developer Giles van Gruisen außerdem, weitere Aktionen in Luff zu integrieren, beispielsweise einen Weißabgleich, ein Gitternetz oder einen Belichtungsausgleich. Wer schon seit längerer Zeit manuelle Einstellungen, wie man sie von DSLRs kennt, auf dem iPhone vermisst, und zudem ein einfaches, klar strukturiertes Interface beim Fotografieren bevorzugt, sollte Luff auf jeden Fall herunterladen.

Kommentare 2 Antworten

  1. Danke für den Artikel!
    Ich möchte manchmal Dinge „so groß wie möglich“ aufnehmen, also so nah wie moglich ran. Das ist aber bekanntermaßen mit Autofokus oft eine Fummelei weil sich der Fokus das falsche Objekt schnappt oder gar nichts findet.
    Jetzt kann ich einfach die Entfernung auf „Makro“ stellen und den Fokus auf die Stelle legen, welche ich dokumentieren möchte. Super!

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