Meross: Smarte Schreibtischlampe setzt auf HomeKit-Unterstützung

Für knapp 60 Euro erhältlich

Nicht nur Steckdosen, Glühbirnen und Sensoren verfügen heutzutage über eine Anbindung an Apples Smart Home-System HomeKit, sondern mittlerweile auch Lampen für den Nacht- oder Schreibtisch. Mit der Meross Smart LED Schreibtischlampe gibt es ein dezent designtes und mit einem aktuellen Preis von 59,78 Euro bei Amazon auch noch sehr erschwingliches Modell zur Ausleuchtung.

Die Meross Smart LED Schreibtischlampe liegt uns seit kurzem vor und hat nun auf meinem Arbeits-Schreibtisch mein altes Modell von TaoTronics ersetzt. Zu den Fakten: Die Meross Lampe ist 42,3 x 39,4 x 14,7 cm groß und verfügt im Lampenkopf über eine Leiste mit 46 LEDs, für die eine stufenlose Helligkeitsregelung sowie Farbtemperaturen zwischen 2.700 und 6.000 K über die Touchsteuerung im Lampenfuss sowie über die Meross-App und Apples HomeKit bereit steht. Insgesamt bietet die Meross-Lampe bis zu 400 Lumen an Helligkeit, die LEDs sollen es auf eine Lebensdauer von bis zu 40.000 Stunden bringen. Selbst wenn man die Lampe jeden Tag dauerhaft für 24 Stunden angeschaltet lässt, könnte man damit über 4 1/2 Jahre lang den Schreibtisch beleuchten.


Einbindung ins WLAN nur mit 2,4 GHz-Netzwerk

Vor dem ersten Anschluss heißt es noch, eine kleine filigrane Schraube auf der Rückseite anzubringen, um für die notwendige Stabilität des Standfußes zu sorgen. Danach wird die schlanke schwarze Schreibtischlampe einfach in die Steckdose gesteckt und kann über einen entsprechenden QR-Code auf der Rückseite des Lampenarms mit den üblichen Schritten in Apples HomeKit eingebunden werden. Dies funktionierte bei mir nicht sofort auf Anhieb und brauchte einige Versuche, glückte dann aber schlussendlich doch noch. Wichtig zu wissen: Die Lampe versteht sich nur mit 2,4 GHz-WLAN-Netzwerken. Wer ausschließlich im 5 GHz-Standard unterwegs ist, sollte vor der Einrichtung in den Dual-Modus wechseln.

Über Apples HomeKit ist es dann möglich, die Schreibtischlampe in neue oder bestehende Szenen zu integrieren, zeit- oder ortsbasierte Aktionen festzulegen und auch über Siri sprachgesteuerte Befehle auszugeben. Alternativ lässt sich die Meross-Schreibtischlampe auch über Amazons Alexa, dem Google Assistant oder SmartThings steuern.

Auch ohne Nutzung einer App lässt sich die smarte Schreibtischlampe natürlich über entsprechende Buttons auf dem Standfuß ansteuern. Diese sind simpel gestaltet und lassen sich mit sanften Fingertipps im Touch-Stil bedienen. Neben einem eigenen An-/Aus-Button gibt es auch ein halbkreisförmiges Panel, mit dem sich sowohl die Helligkeit, als auch die Farbtemperatur einstellen lässt. Ein kurzes Drücken auf die Markierung „+“ erhöht die Helligkeit, ein Antippen von „-“ verringert sie. Auch ein Sliden auf dem Panel lässt die Helligkeit erhöhen bzw. verringern. Möchte man die Farbtemperatur der Lampe ändern, wird der Button „+“ länger für kälteres Licht gedrückt. Längeres Drücken der „-„-Markierung führt zu wärmerem Lichtschein.

Keine störenden leuchtenden LEDs im Standfuß

Praktischerweise kann der Lampenkopf in einem Winkel von bis zu 180 Grad justiert werden, so dass sich das LED-Licht so ausrichten lässt, dass es beim Arbeiten am Schreibtisch nicht in den Augen blendet. Mit Maßen von 42 cm ist der Lampenkopf allerdings auch sehr lang, so dass man insbesondere bei kleineren Schreibtischen bezüglich der Aufstellung etwas aufpassen muss. Meross verwendet zudem im Lampenkopf und -arm eine Verstärkung in Form von schwarzmattem Aluminium, so dass für Standfestigkeit gesorgt sein sollte. Nichtsdestotrotz kippelt in meinem Fall der nicht allzu schwere Standfuß bei meinem Exemplar etwas – hier hätte der Hersteller gerne noch etwas mehr Gewicht in den Fuß legen können, um für eine bessere Stabilität zu sorgen.

Verzichten muss man bei diesem sehr minimalistisch gehaltenen Modell auch auf weitere Extras im Standfuß wie beispielsweise ein USB- oder USB-C-Port zum Aufladen von Smartphones und anderen Geräten, oder gar einer Qi-Ladeplatte. Dafür kommt die Meross Smart LED Lampe aber auch ohne störende leuchtende LEDs im Standfuß aus, um beispielsweise den An-/Aus-Button farblich zu markieren. Wer sich die Lampe ins Schlafzimmer stellen will und empfindlich auf kleine Lichtquellen auf dem Nachttisch reagiert, kann hier getrost zuschlagen. Insgesamt gibt es für unter 60 Euro eine komplett über Apples HomeKit anzusteuernde smarte Schreibtischlampe in einem schlanken, minimalistischen Design, die zuverlässig über HomeKit bedient werden kann und eine für den Alltag absolut ausreichende Lichtleistung liefert.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Eine App für eine Schreibtischlampe ist wie eine Fernbedienung für die Drückergarnitur am Klo.
    Und die Tao-Lampe ist ja wohl um Klassen besser in Design und Fertigung sowie der Handhabung als das billige Meross-Dingen👎 (Geschmack lässt sich streiten) 😬

  2. Recht hat er, mein Vorredner. Und der Hersteller benutzt immer noch das Schrott-Foto bei der der Mensch in !Armlänge! vor der Lampe sitzt und nicht nur die Lampe sondern auch noch sein Handy ohne Körperbewegung erreicht. Die sollten einen Preis bekommen für das schlechteste IT Marketing des vergangenen Jahres. Mal nebenbei: Der Markt hat schon ewig die Nase voll von dem ganzen schwarzen Produkt-Dreck der selbigen bestens anzieht. Aber egal in diesem Fall. Produkt sinnlos -> dann Farbe egal.

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