Mimo: iOS-App zum Programmieren lernen „on the go“ zählt zu Apples Favoriten der Woche

Wohl auch im Zuge der aktuellen Entwicklerkonferenz WWDC bewirbt Apple derzeit die App Mimo prominent in den wöchentlichen Empfehlungen.

Mimo

Mimo (App Store-Link) kann grundsätzlich kostenlos auf iPhones und iPads heruntergeladen werden und finanziert sich über ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement. Die Universal-App ist 86 MB groß, erfordert iOS 8.0 oder neuer, und lässt sich in englischer Sprache nutzen.

„Lerne zu programmieren – auf einem iPhone oder iPad, wann und wo auch immer du eine freie Minute hast“, so erklären die Entwickler von Mimohello ihre Programmier-App im deutschen Store. „Blicke hinter die Kulissen von Apps, lerne Websites zu erstellen und mache dich mit Datenbanken vertraut – von den ersten Schritten bis zu fortgeschrittenen Themen, alles auf deinem iPhone. Durch hunderte von häppchengroßen Einheiten, Projekten und Herausforderungen war es noch nie so einfach und unterhaltsam, mit Informatik durchzustarten.“

Mimo bietet daher vor allem für Coding-Anfänger einige informative Basis-Tutorials, beispielsweise zu Themen wie Swift, HTML, CSS, Javascript, SQL, Terminal, Ruby, C#, C++ und ArnoldC. In Zukunft, so geben die Entwickler an, sollen auch unter anderem Lektionen zu Lua, PHP und zum Raspberry Pi hinzugefügt werden. Nach der Anmeldung ist die Nutzung der ersten beiden Kurse in Mimo kostenlos – wer mehr will, ist auf ein kostenpflichtiges Abo angewiesen, das ab 9,99 Euro/Monat bzw. 64,99 Euro/Jahr zu haben ist. Damit werden alle Kurse und Einheiten freigeschaltet sowie der Zugriff auf regelmäßige Erweiterungen und Lektionen gewährt.

Tägliche Benachrichtigungen für Coding-Lektionen

In Mimo lässt sich nach Erstellung eines Nutzeraccounts auswählen, welches Ziel man generell verfolgt: Möchte man eine Website erstellen, eine App programmieren oder ein Hacker werden? Ausgehend von dieser Auswahl stehen entsprechende Lektionen bereit, die nach und nach Wissen zum Thema vermitteln und dabei auch über ein direktes Feedback verfügen, um den Lernfortschritt zu dokumentieren. Ebenfalls festlegen lässt sich der tägliche Aufwand, der mit Mimo betrieben werden soll: Hat man lediglich 5 Minuten Zeit, oder darf es mit 10 bis 20 Minuten auch etwas mehr sein? Sogar Benachrichtigungen lassen sich dafür einrichten, um sich an die tägliche Coding-Dosis erinnern zu lassen.

Die Aufmachung der App ist modern und übersichtlich, und auch die Lektionen selbst sind nicht überfrachtet und führen intelligent zum jeweiligen Thema hin, ohne zu überfordern. Als Gratis-Nutzer hat man allerdings kaum Möglichkeiten, Mimo eingehend zu testen, da sich bereits die zweite kurze Episode nur mittels Twitter- oder Facebook-Beitrag freischalten lässt. Zudem dürfte die fehlende deutsche Lokalisierung für den ein oder anderen Neu-Programmierer eine kleine Hürde darstellen – in der Coding-Welt jedoch wird man wohl dauerhaft kaum ohne englische Kenntnisse auskommen.

Kommentare 3 Antworten

  1. Ein bisschen teuer für Inhalte, die man mit wenig Aufwand auch kostenlos im Internet findet. Wer ernsthaft programmieren lernen möchte, der braucht diese App also nicht. Meine Meinung.

  2. Programmieren von programmierten Programmen to go ^~^ ?!!

    Definiere : „ernsthaft programmieren lernen“. Die Basics ? Nicht ernsthaft gemeint mit einer App das Programmieren zu lernen, oder ?

    Kann man da was lernen ? Was ist den die Basic zum programmieren von Apps ? Hat da bitte einer mal ein Link ?

    Sry , old school 😉

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