Mystic*: Papier, Stift, App

1 Kommentar zu Mystic*: Papier, Stift, App

Mit dem neuesten Update kann man in der Universal-App Mystic* eigenen Text in Fotos einfügen.

MysticDiese neue Funktion klingt nicht wirklich spektakulär. Doch in Mystic* (App Store-Link) ist sie definitiv anders umgesetzt als in allen anderen Apps, die ich bisher getestet habe. In der 89 Cent teuren Foto-App gibt man den Text nicht mehr Tastatur ein, sondern mit Papier, Stift und der Kamera.


Die Geschichte ist eigentlich schnell erklärt: Nutzt man Mystic*, kann man eine kleine Notiz auf einen Zettel schreiben, diesen dann fotografieren und als Layer über das eigentliche Bild legen. Wie das Resultat dann aussehen soll, seht ihr auf dem eingebundenen Screenshot.

Leider – und das finde ich wirklich schade – funktioniert das bei mir selbst mit einem komplett weißen Blatt und einem schwarzen Filzstift nicht wie gewünscht. Es waren immer Ränder und Kontraste sichtbar, die man eigentlich nicht sehen sollte. Außerdem kann man die abfotografierten Texte nicht speichern – und sein Zettelwirtschaft mit Notizen für Mystic* hat man ja nun nicht immer dabei.

Meiner Meinung nach ein Update, dass der Qualität der Foto-App nicht ganz gerecht wird. Denn dank der viele Features, Filter, Textobjekte und Rahmen kann man mit Mystic* wirklich sehr kreativ und hochqualitativ arbeiten, auch wenn die Auflösung später auf 1.600 x 2.130 Pixel beschränkt ist.

Insgesamt lässt sich festhalten: Das Update ist eher murks, die App selbst für Foto-Fans eine Empfehlung. Das liegt auch an der einfachen Bedienung: Während man in der Mitte stets das zu bearbeitende Bild sieht, gibt es unten eine Leiste mit den verschiedenen Filtern und Effekten, ganz oben findet man jeweils einige Werkzeuge für den aktuellen Bereich. Nach und nach arbeitet man sich durch die verschiedenen Kategorien, gerade beim ersten Bild sollte man sich ein wenig Zeit nehmen und alles entdecken, was es zu entdecken gibt.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Die Idee klingt ja soweit ganz gut, nur finde ich das ist nicht ganz zuende gedacht.
    Wieso nicht einfach mit dem Finger oder einem Eingabestift direkt auf dem Foto einen Text verfassen können, wieso diesen (sorry) bescheuerten Umweg über ein Blatt Papier und Foto? Der Sinn erschließt sich mir hier nicht ganz.

    Aber wie heißt es so schön: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht? 🙂

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