Apple baut sein Serienimperium weiter aus, denn überraschend übernimmt der Konzern die vollständige Kontrolle über den gefeierten Thriller „Severance“. Damit wandert eine der erfolgreichsten Apple TV-Produktionen komplett unter das Dach von Apple Studios, was langfristig weitreichende Folgen haben dürfte.
Kompletter Rechtekauf statt Lizenzmodell
Bislang hatte Apple die Serie lediglich lizenziert, allerdings ändert sich das nun grundlegend, denn laut Branchenberichten hat Apple sämtliche Rechte von Fifth Season übernommen. Der Deal soll sich auf rund 70 Millionen US-Dollar belaufen, wodurch Apple ab sofort alleiniger Eigentümer der Marke ist und sämtliche kreativen und wirtschaftlichen Entscheidungen selbst trifft.
Gleichzeitig bleibt Fifth Season weiterhin als ausführender Produzent eingebunden, sodass bestehende Strukturen erhalten bleiben, während Apple dennoch die volle Kontrolle übernimmt.
Teure zweite Staffel als Wendepunkt
Hinter dem Deal steckt jedoch mehr als reine Strategie, denn die zweite Staffel von „Severance“ galt als extrem kostspielig. Berichten zufolge lagen die Produktionskosten bei bis zu 20 Millionen Dollar pro Folge, während gleichzeitig massive Verzögerungen auftraten.

COVID-19, Hollywood-Streiks, Drehbuchänderungen sowie umfangreiche Nachdrehs führten dazu, dass Sets verworfen wurden und Finanzierungskosten explodierten. Um die Produktion abzusichern, bat Fifth Season Apple offenbar um finanzielle Vorleistungen, während sogar ein Umzug der Dreharbeiten nach Kanada im Raum stand. Apple entschied sich jedoch für einen anderen Weg, denn mit dem vollständigen Rechtekauf kann der Konzern lange Produktionszeiten besser abfedern und gleichzeitig den etablierten Drehort New York beibehalten.
Damit gewinnt Apple nicht nur Planungssicherheit, sondern auch kreative Freiheit.
Ein voller Erfolg für Apple TV
Der Erfolg gibt Apple recht, denn die zweite Staffel von „Severance“ war zum Start die meistgesehene Serie auf Apple TV. Zusätzlich sammelte die Produktion 27 Emmy-Nominierungen, von denen acht Auszeichnungen gewonnen wurden.
Damit gehört „Severance“ nicht nur zu den beliebtesten, sondern auch zu den renommiertesten Serien im Apple-Kosmos.

Eine der Dinge, die mir bei der Serie besonders gefällt ist, dass im Abspann über mehr als 5 Minuten von Darstellern und Produzenten über die jeweilige Folge gesprochen wird. Dadurch erhält man viele Informationen und Gedankengänge, die einem so nicht unbedingt durch den Kopf gegangen wären. Ich finde, dass dadurch der drive und das „Wie geht es weiter und warum?-Interesse an mehr sehr beflügelt wird. Man denkt viel mehr über die Geschehnisse nach, stellt eigene Vermutungen an.
Ich kenne keine andere Serie, die solch ein Feature hat.
Wer das nicht wusste: Unbedingt den Abspann etwas weiter scrollen…….
Komisch, ich habe gerade mal zum Testen eine Folge laufen lassen.
Bei mir kommen im Abspann aber nur die Credits und keine Interviews.
Liegt aber vielleicht daran, dass ich nur den Apple TV-Channel bei Amazon habe.
20 mio pro Folge? Wie haben die das denn hinbekommen?
Das hatte ich mich beim Lesen des Artikels auch gefragt 😅
Ich finde die Serie grauenhaft. Ein unsympathischer Schauspieler läuft durch endlose Gänge. Dazu langweilige Dialoge.
Mußte mal was bei rauchen, dann wird es sofort richtig gut.
Scherz!!
Severance ist keine leichte Kost, aber, eben trotz „fehlender“ Action, der schrägen Bürokulisse etc. EXTREM spannend und sehr gut gemacht. Deutlich im oberen Bereich der Serien die ich so im Laufe vieler Jahre gesehen habe.