Oceanhorn – Chronos Dungeon: Neues Apple Arcade-Game angespielt

Ab sofort im App Store erhältlich

Auf diesen Oceanhorn-Ableger mussten die Fans längst nicht so lange warten wie auf das ebenfalls bei Apple Arcade erschienene Oceanhorn 2-Hauptspiel. Ab sofort steht die Neuerscheinung für iPhone, iPad und Mac im deutschen App Store bei Apple Arcade zum Download bereit – bietet aber ein völlig anderes Gameplay als die 3D-Adventures der gleichen Entwickler von Cornfox & Brothers. Oceanhorn: Chronos Dungeon (App Store-Link) lässt sich seit heute aus dem App Store laden und steht gleich zum Start auch in deutscher Sprache zur Verfügung,. Wir haben einen kleinen ersten Blick auf das Co-Op-Dungeon-Adventure geworfen.

Der Download von Oceanhorn: Chronos Dungeon nimmt auf dem Apple-Gerät etwa 205 MB in Anspruch und kann ab iOS 13.0 bzw. macOS 11.0 heruntergeladen werden. In den Einstellungen des Spiels lässt sich dann auch eine deutsche Sprachversion einrichten, die die Menüs und Texte auf Deutsch darstellt. Gesprochene Stimmen sind aber weiterhin in englischer Sprache gehalten.


Vor dem ersten Start hat der Spieler eine von insgesamt vier zur Verfügung stehenden Figuren auszuwählen, mit der er die im Retro-Pixelart-Stil gehaltenen Kerker besuchen will. Ausgewählt werden kann zwischen einem Ritter, einer Jägerin, einem Großmeister und einer Magierin. Diese werden dann im Anschluss per Zufallsprinzip mit weiteren Eigenschaften versehen und stehen dem Gamer auch als weitere Charaktere im Verlauf des Spiels zur Verfügung. Alternativ ist es möglich, Oceanhorn: Chronos Dungeon auch mit bis zu drei anderen Spielern in einem lokalen Co-Op-Modus zu absolvieren, dann übernimmt jeder der Gamer eine der vier Figuren. In Ermangelung weiterer Spieler in meinem direkten Umfeld habe ich mich auf den Einzelspieler-Modus konzentriert.

Wie bereits erwähnt, setzt Oceanhorn: Chronos Dungeon auf ein Retro-Design im Stil von 16-Bit-Arcade-Klassikern. Zudem haben die Entwickler Wert darauf gelegt, einen hohen Wiederspielfaktor zu integrieren, indem die vorhandenen Dungeons bei jedem Versuch neu generiert werden. So ist keine Spiele-Session wie die andere, und man kann jederzeit Neues entdecken.

Unpräzise Steuerung und nicht erreichbare Münzen

Gesteuert wird die Hauptfigur im Einzelspieler-Modus über simple Wischgesten auf der linken Bildschirmseite, zudem stehen am rechten unteren Rand virtuelle Buttons zum Abfeuern der Waffe sowie für Aktionen zur Verfügung. Mit dem Spielcharakter durchforstet man dann die Dungeons, zerschlägt mit der Waffe Kisten und Amphoren auf der Suche nach Geldstücken und Nahrung für die Erhaltung der Gesundheits-Herzen, sucht und findet Schlüssel, die verschlossene Bereiche zugänglich machen, kämpft gegen kleine und große Gegner und entdeckt versteckte Räume und Wege.

Einen großen Kritikpunkt, den ich bereits nach wenigen absolvierten Leveln anbringen muss, ist die Steuerung bzw. die Genauigkeit der Waffennutzung. Meine gewählte Jägerin verfügt über einen Bogen und eine entsprechende unbegrenzte Anzahl an Pfeilen. Die Richtungen, in die geschossen werden kann, sind allerdings nur schwer präzise auszurichten – dies macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man die zahlreich vorhandenen Kisten und Amphoren zerstören oder auch Gegner besiegen will. Oft kommt es vor, dass der Pfeil daneben landet und man die Schussrichtung neu ausrichten muss. Da hilft auch leider nicht der rote Orientierungspunkt, der die aktuelle Richtung anzeigt.

Auch bei den anderen Charakteren verhält es sich ähnlich: Die Magierin verfügt ebenfalls über eine Fernwaffe, die über ein gleiches Prinzip wie Pfeil und Bogen verfügt. Und der Großmeister mit seiner Waffe scheint ebenfalls nur in den groben Quadranten Links, Rechts, Oben und Unten zu reagieren. Die beste Wahl zur Waffennutzung ist noch der Ritter, der über ein Schwert verfügt, das vollumfänglich geschwungen werden kann und nicht sonderlich auf Präzision aus ist.

Auch kleinere Fehler finden sich noch im Spiel: Aus Kisten, Amphoren oder von Gegnern generierte Geldmünzen springen beizeiten in Ecken, aus denen sie nicht mehr aufgenommen werden können. Grundsätzlich ist Oceanhorn: Chronos Dungeon vor allem für Fans von Retro-Games sicher eine gute Erfahrung, mir jedoch hat vor allem die wenig präzise Steuerung die Laune auf diese Apple Arcade-Neuerscheinung vermiest. Vielleicht legen die Entwickler an dieser Stelle ja noch mit einem Update nach – oder ist das sogar ein Feature, und kein Bug?

Habt ihr Oceanhorn: Chronos Dungeon schon ausprobiert? Wie gefällt euch der Ableger des beliebten Adventures? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Kurz angespielt und direkt wieder gelöscht. Super stupide, miese Klötzchengrafik aus den 80ern, Kampfsteuerung und Steuerung allgemein sehr verbesserungsbedürftig. Auf nem iPad Pro12,9 ist die Grafik echt ne Zumutung.
    Was ist überhaupt der Sinn? Man rennt durch die Level, metzelt alles weg und bekommt …. Gold? Warum? Gibt es da irgendwann mal später was für? Keine Ahnung.
    Gibt es da irgendeine Komplikation…Rätsel…irgendwas…
    Da war Ultima damals am C64 deutlich tiefsinniger.

  2. Also ist die Firma jetzt voll im Arcade Modus, braucht man sich wohl keine Hoffnung mehr zu machen das OH 2 mal als Premium Titel erscheint. Schade

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