OtterBox Defender Series für iPhone 6: Wenn es mal zur Sache geht

Mit seinen überaus robusten Smartphone-Hüllen hat sich OtterBox in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Wir stellen euch die Defender Series für das iPhone 6 vor.

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Update am 1. November: Wie uns ein aufmerksamer Leser mitgeteilt hat, soll es bei der Nutzung des neuen OtterBox-Cases zu einer ungewöhnlichen Abnutzung des iPhone-Displays kommen. Mehr dazu ist in diesem Video zu sehen. Es scheint aktuell nicht auszuschließen, dass von diesem Problem alle OtterBox Defender betroffen sind.


Egal ob auf der Baustelle oder beim Outdoor-Sport – es gibt zahlreiche Situationen, in denen sich ein nacktes iPhone nicht sonderlich wohl fühlt. Im Kampf gegen raue Bedingungen, Kratzer und die Schwerkraft will die OtterBox Defender Series nun auch beim iPhone 6 punkten. Wir haben uns die robuste Schutzhülle genauer angesehen.

Die OtterBox Defender Series ist in vier unterschiedlichen Farben erhältlich und kostet normalerweise rund 50 Euro, im Internet ist sie bereits 10 Euro günstiger. Auch das neue Modell für das iPhone 6 schützt das teure Smartphone vor Sturzschäden, Kratzern, Staub und Dreck. Nur auf Tauchstation sollte man mit der OtterBox Defender Series nicht gehen – sie ist nicht wasserdicht. Für das iPhone 6 Plus sollte die Defender Series in Kürze verfügbar sein.

Was auf jeden Fall klar sein sollte: Die OtterBox Defender Series ist keine Hülle, aus der man das iPhone 6 in Sekundenschnelle befreien kann. Immerhin besteht die robuste Schutzhülle aus drei Teilen: Einer Silikon-Außenhülle und zwei verschließbaren Einzelteilen mit Schutzfolie für das iPhone-Display. Mit einer wenig Übung ist der Zusammenbau ein Kinderspiel, man benötigt aber definitiv ein paar Augenblicke.

Sturz aus dem dritten Stock? Kein Problem

Was hält die OtterBox Defender Series aus? Das ist eine gute Frage, wir haben es ehrlich gesagt nicht ausprobieren wollen. Schaut euch aber einfach mal dieses Internet-Video an: Dort wird ein iPhone 6 in der OtterBox Defender Series sogar aus dem dritten Stock fallen gelassen – bis auf ein paar Kratzer an der Hülle selbst passiert nichts weiter.

Während in Sachen Schutz alles im grünen Bereich ist, gibt es aber auch Kritik am neuen Modell. Auf Amazon klagen mehrere Nutzer, dass das Gehäuse zu groß ist und das iPhone 6 in der Hülle wackelt. Genau das konnten wir in unserem Test nachvollziehen und im unten eingebundenen Video festhalten – allerdings nur solange Defender-Schutzhülle nicht komplett zusammengebaut war.

Aus unserer Sicht spricht dagegen nichts gegen die OtterBox Defender Series für das iPhone 6, wenn man auf der Suche nach einer besonders robusten Schutzhülle ist. Alle Schalter sind bedienbar, alle Eingänge erreichbar und sogar Touch ID wird nicht stillgelegt. Den exzellenten Schutz bezahlt man mit etwas Komfort, das sollte vor dem Kauf einer solchen Hülle aber klar sein.

Video: OtterBox Defender im Detail

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Kommentare 10 Antworten

  1. Moin!

    Kann mir einmal jemand sagen, wieso die Hüllenhersteller auf die Idee kommen, daß es jemand toll findet hinten ein Loch in der Hülle zu haben, nur um das Apple Logo zu sehen? Das Loch für die Kamera reicht doch, damit Schmutz eindringen kann, wozu noch eines und dann noch so ein sinnfreies?

    1. Loch ist meines Erachtens auch unnötig – allerdings ist dieses Loch durch eine dicke durchsichtige Folie abgedichtet. Staub dringt das jedenfalls nicht ein.

  2. Gibt es eigendlich für das 5er eine Wasserdichte Hülle & gleichen, womit ich auch unterwasser Foto’s & Video’s mitmachen kann, wo mein Telefon dann kein Wasserschaden bekommt???

  3. Das 1mm Spiel sehe ich auch beim Einlegen des Phones. Alles zu Ende verpackt, sitzt aber alles gut.
    Daß offenbar Weichmacher der Homebuttonfolie das Display angreifen besorgt mich schon: Grundsätzlich gebe ich Gorilla Glas da die Schuld, aber Otterbox wird es wohl ausbaden müssen. Man kann die Folie am besten rauskratzen, und gut: Die Otterbox hat genug offene Bereiche: Warum muß ausgerechnet der Homebutton durch eine Weichmacherfolie „geschützt“ werden?
    Ein Hinweis OT:
    Den Gummirahmen bekommt man oft leicht nicht ab: Nicht von vorne versuchen, besser mit dem Daumen hinten über das Kamerafenster würgen. Dann löst sich der Rahmen ganz leicht über die Vorderseite. 🙂

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