Slayaway Camp: Blutrünstiges Puzzle-Abenteuer erhält jugendfreien Modus

Mitte Februar haben wir euch das blutrünstige Puzzle-Spiel Slayaway Camp vorgestellt. Jetzt gibt es ein erstes interessantes Update.

Slayaway Camp 2

Während Spiele für Konsolen und Computer in Deutschland durch eine Altersprüfung müssen und im Zweifel erst ab 16 oder 18 Jahren verkauft werden dürfen, sieht es im App Store anders aus: Die Freiwillige Selbstkontrolle prüft bisher keine Spiele für mobile Geräte – und so dürfen sich Entwickler im App Store nach Lust und Laube austoben. Eines der Resultate ist Slayaway Camp (App Store-Link), ein wirklich blutiges Puzzle-Abenteuer.


Slayaway Camp ist im Februar für iPhone und iPad erschienen und wird als 2,99 Euro teure Universal-App ohne In-App-Käufe verkauft. Im deutschen App Store hat Slayaway Camp bisher nur fünf Bewertungen erhalten, die mit vollen fünf Sternen aber sehr positiv ausfallen. Auch einige appgefahren-Leser dürften bereits zugeschlagen haben, unter anderem schreibt DualStrike in einem Kommentar: „Toll gemacht, hab die ersten Runden durch und es entwickelt sich wirklich ein Flair der alten Horror-Filme. Netter kurzweilig Zeitvertreib, der mich abtauchen lässt.“

Falls euch Slayaway Camp gefällt und ihr das Spiel auch mal eurem Nachwuchs in die Hand drücken wollt, haben wir gute Nachrichten für euch. Ab sofort kann das Spiel auch ganz ohne Blut und mit deutlich weniger Horror gespielt werden. Die Entwickler schreiben dazu in der Update-Beschreibung: „Brandneuer jugendfreier Modus entfernt Blut, Eingeweide und alle brutalen Horrorfilmelemente, damit auch weniger abgebrühte Spieler sich relativ sicher auf die superkniffligen Rätsel konzentrieren können.“

‎Slayaway Camp
‎Slayaway Camp
Preis: 3,49 €+

So wird Slayaway Camp gespielt

Während man in anderen Spielen kleine Türe oder Weltraum-Abenteurer durch die Gegend schubst, spielt man in Slayaway Camp mit einem verrückten Messerstecher, der vor nichts halt macht und selbst niedliche Tiere oder wehrlose Kinder abschlachtet. In dem in deutscher Sprache lokalisierten Spiel ist abgesehen von der blutrünstigen Gestaltung sonst fast alles wie in einem normalen Schiebe-Puzzle: Man wischt mit dem Finger über das Display, um den Messerstecher in eine bestimmte Richtung zu bewegen, alle Ziele zu erfüllen und danach den Ausgang zu erreichen.

Wie man die Opfer in Slayaway Camp genau zur Strecke bringt, kann man übrigens je nach Spielsituation sehr entscheiden. Entweder sticht man mit dem Messer zu oder erschreckt sie so sehr, dass sie in ein tiefes Loch fallen oder im Lagerfeuer verbrennen. Die Fallen sind natürlich auch für den Messerstecher eine Gefahr, daher sollte man in Slayaway Camp immer wachsam agieren. Im Zweifel können einzelne Züge aber problemlos wiederholt oder das ganze Level neugestartet werden. Mit insgesamt mehr als 200 Leveln ist der Umfang des Spiels übrigens sehr hoch.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Kleine Anmerkung dazu:
    Apple hat nicht viel für Kinder- und Jugendschutz übrig und hat sich bisher geweigert ein wirkungsvolles System einzurichten. Im Gegensatz dazu beteiligt sich Google an einem System, das von der USK mit seinen internationalen Partnern (IARC) entwickelt wurde. Jedes Spiel (und App) muss, um in den Store aufgenommen zu werden, durch eine Routine der Selbstklassifizierung und wirft nationale Freigaben nach den jeweils gültigen Bestimmungen aus.
    Bei aktivierten Sicherheitseinstellungen stellt dieses System sicher, dass nur Apps gesehen und gekauft werden können, die der Altersvorgabe der Eltern entsprechen.
    Wie gesagt, z.Zt. ist mit Apple kein guter Jugendschutz zu machen.
    Wolfgang Hußmann (Vorsitzender des Beirates der USK)

    1. Ein leider wahrer Kommentar jedoch finden sehr viel schlimmere Titel heutzutage den Weg in viele Kinderzimmer. Da ist ein offizieller Download noch die am einfachsten zu überwachende Quelle. Wenn man sieht wie viele Spiele mit weitaus fragwürdigeren Inhalten auf den PCs (nicht Apps) der heutigen Kinder und Jugendlichen gespielt werden, sollte an ganz anderer Stelle interveniert werden. Indizierte Titel landen in Tauschbörsen, werden auf anderen Wegen weiter gegeben. Aufklärung und verantwortungsvoller Umgang mit Inhalten aus der Netzwelt sollte heutzutage ein Unterrichtsfach sein. Hier muss ganz klar ein Bewusstsein geschaffen werden. Comic-Titel in denen glasklar mit nicht jugendfreien Gewaltszenen geworben wird sollten nicht pauschal eingestampft werden.

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